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	<title>Erfolgsmagazin &#187; Sonderbeilagen &amp; Ausgaben</title>
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	<description>Erfolgsmagazin-BLOG mit allen Beiträgen der Erfolgsmagazin - Ausgaben</description>
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		<title>Green Marketing als Wettbewerbsvorteil – Positionierung mit Engagement.</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Sep 2009 09:52:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>magicwillow</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sonderbeilagen & Ausgaben]]></category>
		<category><![CDATA[biologisch]]></category>
		<category><![CDATA[Green Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[ökologisch]]></category>
		<category><![CDATA[ökologische Positionierung]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href="http://magazin.unternehmerweb.at/wp-content/uploads/2009/09/haende.jpg"><img src="http://magazin.unternehmerweb.at/wp-content/uploads/2009/09/haende.jpg" alt="haende" title="haende" width="140" height="140" class="alignnone size-full wp-image-2641" /></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p>War es in den letzten Jahrzehnten noch eine Randgruppe Birkenstock-tragender „Gutmenschen“ in kleinen Reformhäusern, die man mit dem Begriffen „Öko“ und „Grün“ verband, drängen die Werte „ökologisch“, „nachhaltig“ und „biologisch“ sowie die damit verbundene Einstellung mehr und mehr in die gesellschaftliche Mitte und erobern die Szene-Viertel.</p>
<p>Bisher noch etwas vernachlässigt und belächelt schwappt ein neuer Trend aus den USA nun auch nach Europa: Der Trend der „kulturell Kreativen“ oder LOHAS, der „Lifestyle of Health and Sustainability“ &#8211; der „New Green Lifestyle“ bringt uns „Neo-Ökos“, „Biohème“ und „strategischen Konsum“. Zahlreiche Analysen zeigen deutlich den Trend zu diesem neuen Lebensentwurf &#8211; ausgerichtet an Qualitäten wie Gesundheit, Nachhaltigkeit, Genuss oder Selbstverwirklichung.</p>
<p>Product: Grüne Produkte müssen</p>
<p>höchsten Standards in Sachen umweltfreundlicher</p>
<p>Produktion und Verpackung</p>
<p>entsprechen. Oft dienen zur</p>
<p>Orientierung Gütesiegel und Öko-</p>
<p>Labels.</p>
<p>Price: Grüne Produkte werden häufig</p>
<p>zu höheren Preisen angeboten, die auf</p>
<p>höhere Kosten wegen Investitionen</p>
<p>im Umweltschutz und der Entwicklung</p>
<p>von neuen umweltfreundlichen</p>
<p>Produkten zurückzuführen sind. Auch</p>
<p>haben Unternehmen bemerkt, dass</p>
<p>Verbraucher bereit sind, Preisprämien</p>
<p>für grüne Produkte zu bezahlen.</p>
<p>Place: Der Hauptunterschied im Vertrieb</p>
<p>ist die neue Richtung im Produktfluss,</p>
<p>der nicht mehr nur einen</p>
<p>Einwegfluss beschreibt &#8211; oft handelt</p>
<p>es sich mittlerweile um Mehrwegsysteme.</p>
<p>Promotion: Das schwierigste „P“. In</p>
<p>der Kommunikation ist größte Vorsicht</p>
<p>geboten, um greenwashing zu</p>
<p>vermeiden. Dieses Konzept wird in</p>
<p>der Werbung, der PR oder der Verpackung</p>
<p>verwendet, um Produkte zu</p>
<p>fördern und sie grüner scheinen zu</p>
<p>lassen, als sie wirklich sind.</p>
<p>Um den Ansprüchen dieser neuen Konsumenten gerecht zu werden bedarf es eines umfassenden Konzeptes, das ökologische und ökonomische Werte vereint, und es bedarf einer Möglichkeit diese Werte zu transportieren und transparent zu machen &#8211; Green Marketing.</p>
<p>„Marketing ist mehr, als nur ein gutes Produkt zu entwickeln, ihm einen attraktiven Preis zu geben und es der Zielgruppe zur Verfügung zu stellen. Unternehmen müssen die angebotene Leistung auch kommunizieren.” Ein wahres Wort, das Herr Kotler hier gesprochen hat – doch wenn es um Green Marketing geht, ist das noch lange nicht genug.</p>
<p>Eine klare Positionierung ist der Schlüssel zum betrieblichen Erfolg. Gerade in angespannten Zeiten, scheinen Unternehmen, welche ökonomische UND ökologische Werte und Ziele vereinbaren, auf der Überholspur: Erneuerbare Energien, Biolebensmittel, faire Bekleidung oder auch sanfter Tourismus sind Produkte und Branchen die derzeit einen stetigen Aufwärtstrend erleben.<br />
Also fragt man sich zurecht,…was unterscheidet diese Unternehmen so maßgeblich von „gewöhnlichen“ Firmen? Wie gehen diese Unternehmen vor um sich wirklich klar und glaubhaft in den Köpfen der konsumkritischen „green customer“ zu positionieren.</p>
<p class="facebook"><a href="http://www.facebook.com/share.php?u=http://magazin.unternehmerweb.at/index.php/2009/09/24/green-marketing-als-wettbewerbsvorteil-%e2%80%93-positionierung-mit-engagement/" target="_blank"><img src="http://magazin.unternehmerweb.at/wp-content/plugins/add-to-facebook-plugin/facebook_share_icon.gif" alt="Share on Facebook" title="Share on Facebook" /></a><a href="http://www.facebook.com/share.php?u=http://magazin.unternehmerweb.at/index.php/2009/09/24/green-marketing-als-wettbewerbsvorteil-%e2%80%93-positionierung-mit-engagement/" target="_blank" title="Share on Facebook">Share on Facebook</a></p><p align="left"><a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Green+Marketing+als+Wettbewerbsvorteil+%E2%80%22+Positionierung+mit+Engagement.+www.ri.ms/ekqrl" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://magazin.unternehmerweb.at/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-twitter-big1.png" alt="[Post to Twitter]" border="0" /></a> <a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Green+Marketing+als+Wettbewerbsvorteil+%E2%80%22+Positionierung+mit+Engagement.+www.ri.ms/ekqrl" title="Post to Twitter">Tweet This Post</a>&nbsp; </p>
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		<item>
		<title>Ökoplan bietet PV-Beratung für Ihr Unternehmen</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Sep 2009 09:18:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>magicwillow</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sonderbeilagen & Ausgaben]]></category>
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		<category><![CDATA[Businesskunden]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Photovotaikanlage]]></category>
		<category><![CDATA[Sonnenstrom]]></category>
		<category><![CDATA[Öl]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href="http://magazin.unternehmerweb.at/wp-content/uploads/2009/09/oekostrom_140x140.gif"><img src="http://magazin.unternehmerweb.at/wp-content/uploads/2009/09/oekostrom_140x140.gif" alt="Ökostrom Logo" title="Ökostrom Logo" width="140" height="140" class="alignnone size-full wp-image-2617" /></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p>oekoplan bietet allen Key Account und Businesskunden der oekostrom Vertriebs GmbH eine kostenlose Erstberatung für Photovoltaik an. Nutzen auch Sie die Kraft der Sonne und rüsten Sie Ihr Unternehmen für einen weiteren Schritt hin zur Unabhängigkeit von Öl und Atom.</p>
<p>Sonnenstrom für Ihr Unternehmen<br />
Der Bezug von 100 Prozent Strom aus erneuerbaren Energiequellen ist der erste Schritt hin zu mehr Nachhaltigkeit und Unabhängigkeit. Die oekoplan Energiedienstleistungen GmbH, ein Tochterunternehmen der oekostrom AG, unterstützt Kunden nicht nur dabei Energie einzusparen, sondern auch Energie zu produzieren.<br />
oekoplan bietet im Bereich Photovoltaik Know-how von der Erstberatung über die Vor-Ort-Besichtigung und Planung bis hin zur Anlagenerrichtung an und arbeitet für ein österreichweit flächendeckendes Angebot mit regionalen Fachbetrieben zusammen. In Zukunft kann somit jedes Unternehmen einen Teil des Stromverbrauchs selbst erzeugen und den Überschussstrom ins oekostrom-Netz einspeisen.<br />
Der Zusammenschluss mehrerer Gebäude mit eigener Stromerzeugung ermöglicht ein eigenes „Kraftwerk“. So wird eine neue Energiekultur entwickelt. Verbraucher und Erzeuger von Ökostrom stehen in Wechselwirkung. Strom wird nicht von oben verordnet – sprich verteilt –sondern in ein interaktives und intelligentes Netzwerk – Al Gore nennt es „Electranet“ – eingespeist und wieder entnommen</p>
<p>Photovotaikanlage am Wirtschaftspark Liezen<br />
Im vergangenen Jahr haben die Experten der oekoplan in einem herausfordernden Projekt die technische Machbarkeit von Photovoltaik unter schwierigsten Bedingungen ausgelotet. Seit Mitte September 2008 erzeugt eine 50 kWp-Photovoltaikanlage auf dem Dach des Wirtschaftsparkes Liezen rund 46.000 kWh sauberen Strom aus der Sonne. Das entspricht einer PV-Bruttofläche von 370 m2 (darunter versteht man die reine PV-Modulfläche). Der erzeugte Photovoltaikstrom kann den durchschnittlichen Strombedarf von etwa 13 Haushalten decken.</p>
<p>www.haushaltskraftwerk.at</p>
<p class="facebook"><a href="http://www.facebook.com/share.php?u=http://magazin.unternehmerweb.at/index.php/2009/09/24/oekoplan-bietet-pv-beratung-fur-ihr-unternehmen/" target="_blank"><img src="http://magazin.unternehmerweb.at/wp-content/plugins/add-to-facebook-plugin/facebook_share_icon.gif" alt="Share on Facebook" title="Share on Facebook" /></a><a href="http://www.facebook.com/share.php?u=http://magazin.unternehmerweb.at/index.php/2009/09/24/oekoplan-bietet-pv-beratung-fur-ihr-unternehmen/" target="_blank" title="Share on Facebook">Share on Facebook</a></p><p align="left"><a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=%C3%96koplan+bietet+PV-Beratung+f%C3%BCr+Ihr+Unternehmen+www.ri.ms/7gr7" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://magazin.unternehmerweb.at/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-twitter-big1.png" alt="[Post to Twitter]" border="0" /></a> <a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=%C3%96koplan+bietet+PV-Beratung+f%C3%BCr+Ihr+Unternehmen+www.ri.ms/7gr7" title="Post to Twitter">Tweet This Post</a>&nbsp; </p>
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		</item>
		<item>
		<title>IKEA setzt auf oekostrom®</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Sep 2009 07:49:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>magicwillow</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sonderbeilagen & Ausgaben]]></category>
		<category><![CDATA[Biomasse]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[IKEA]]></category>
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		<category><![CDATA[Windkraft]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href="http://magazin.unternehmerweb.at/wp-content/uploads/2009/09/oekostrom_140x140.gif"><img src="http://magazin.unternehmerweb.at/wp-content/uploads/2009/09/oekostrom_140x140.gif" alt="Ökostrom Logo" title="Ökostrom Logo" width="140" height="140" class="alignnone size-full wp-image-2617" /></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p>Schwedisches Möbelhaus ist größter Kunde der oekostrom Vertriebs GmbH</p>
<p>Seit 1. Jänner 2009 ist IKEA das erste Großunternehmen Österreichs, das seinen Elektrizitätsbedarf zu 100 Prozent mit grünem Strom aus ausschließlich erneuerbaren Energieformen deckt. Lieferant dafür ist die oekostrom Vertriebs GmbH. Der Elektrizitätsmix setzt sich zu rund 80 Prozent aus Wasserkraft aus bestehenden Kraftwerken und zu 20 Prozent aus so genannten „neuen Erneuerbaren“ zusammen – ein Fachbegriff für Kleinwasserkraft, Windkraft, Solarenergie und<br />
Energie aus Biomasse.</p>
<p>Die Vereinbarung mit oekostrom bezieht sich nicht nur auf die sieben IKEA Einrichtungshäuser in Österreich, sondern auch auf das Distributionscenter in Wels und auf die beiden Einkaufszentren Center Haid und Center West in Graz der IKEA Schwestergesellschaft Inter IKEA Center Group. Gleichzeitig passt die Entscheidung zugunsten von oekostrom auch gut ins internationale Bild, denn nicht nur in Österreich, auch weltweit bemüht sich IKEA darum, seine Auswirkungen auf die Umwelt so gering wie möglich zu halten.</p>
<p>„Die oekostrom Vertriebs GmbH ist der einzige Grünstromlieferant in Österreich, der bei einem Liefervertrag dieser Dimension nicht nur auf traditionelle Wasserkraft, sondern auch auf moderne Energieformen wie Wind, Biomasse und Photovoltaik setzen kann,“ so Rita Ince, Key Account Managerin in der oekostrom Vertriebs GmbH. Für IKEA, Gründungsmitglied und erster Partner der WWF CLIMATE GROUP, fügt sich der oekostrom®-Bezug in eine Reihe von weiteren Umweltmaßnahmen.</p>
<p>100 Prozent erneuerbare Energien als Vorgabe<br />
Das Sparen von Ressourcen gehört zur IKEA-Kultur. So hat sich IKEA International unter dem Slogan &#8220;IKEA goes renewable&#8221; (kurz: IGR) einem umfangreichen Energieprogramm verpflichtet. Dessen Ziel ist es, alle Gebäude, Warenlager und Produktionsstätten mittelfristig zu 100 % unabhängig von fossilen Brennstoffen mit erneuerbarer Energie zu versorgen und gleichzeitig den Gesamtenergieverbrauch bezogen auf den Wareneinsatz um 25 % gegenüber dem Basisjahr 2005 zu reduzieren.</p>
<p>Um diese ambitionierten Ziele zu erreichen, investiert IKEA einerseits in den Einrichtungshäusern, Warenlagern, Produktionsstätten und Büros in eine alternative Energieerzeugung, z.B. Geothermie, Biomasseanlagen, Solar- und Windkraftanlagen, andererseits werden alle Möglichkeiten zur Steigerung der Energieeffizienz genutzt, etwa durch verbesserte Regelungsanlagen, den Einbau verbrauchsarmer Pumpen oder die Optimierung der Rohrleitungsdämmung.</p>
<p>Alle Neubauten müssen von Anfang an mit erneuerbaren Energieformen arbeiten. In Österreich ist IKEA Klagenfurt das erste Einrichtungshaus, das unter IGR Richtlinien gebaut wurde. Es verfügt &#8211; als besonderes Attribut &#8211; über eine geothermische Heizung und nutzt die benötigte Energie maximal aus: Ein Beispiel dafür ist die Rückgewinnung von Wärme aus den Lüftungsanlagen mittels so genannter Rotationswärmetauscher. Modernste Regelsysteme steuern die Anlagen bedarfsorientiert über Frequenzumformer, CO2-Sensoren und Besucherzählung. Damit wird Energie effizient dort eingesetzt, wo sie benötigt wird.</p>
<p>Schritt für Schritt in die richtige Richtung<br />
Seit Jänner 2009 bezieht IKEA für alle seine Standorte in Österreich sowie für das Distributionscenter in Wels 100 Prozent oekostrom®. IKEA ist damit das erste Großunternehmen im Land, das sich zur Gänze für erneuerbare Energieformen entschieden hat.</p>
<p>Der neue Stromliefervertrag passt gut in die Reihe von Umweltmaßnahmen, die IKEA in den vergangenen Jahren getätigt hat:</p>
<p>- Als erstes Unternehmen Österreichs hat IKEA Österreich im Frühjahr 2007 begonnen, seine Dienstwagenflotte auf umweltfreundliche Hybridautos umzustellen.</p>
<p>- Im September 2007 wurde IKEA Gründungsmitglied und erster Partner der WWF CLIMATE GROUP, die unter anderem das Ziel hat, die CO2-Emissionen innerhalb von drei Jahren um 15 % zu senken.</p>
<p>- Das jüngste IKEA Einrichtungshaus in Klagenfurt ist das erste in Österreich, das mit Erdwärme geheizt und gekühlt wird.</p>
<p>- Seit Jänner 2009 bezieht IKEA Österreich ausschließlich oekostrom®. Der Elektrizitätsmix setzt sich nun zu ca. 80 Prozent aus Wasserkraft aus bestehenden Kraftwerken und zu 20 Prozent aus sogenannten &#8216;neuen Erneuerbaren&#8217; zusammen &#8211; ein Fachbegriff für Kleinwasserkraft, Windkraft, Solarenergie und Energie aus Biomasse.</p>
<p>- IKEA bietet seit heuer an allen Standorten in Österreich Leihtransporter an, um noch mehr Benutzer öffentlicher Verkehrsmittel anzuziehen. Die Fahrzeuge werden in Kooperation mit Carsharing.at betrieben und wurden eigens für IKEA auf Erdgasbetrieb umgestellt &#8211; die derzeit umweltfreundlichste Antriebsvariante bei Transportern. &#8211; Auf intensives Betreiben von IKEA ist nun auch der Standort Haid wieder mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar.</p>
<p>- Das IKEA Einrichtungshaus Salzburg geht innovative Wege in der Energieversorgung. Das gesamte Gebäude wird mit Fernwärme aus Biomasse versorgt.</p>
<p>WWF begrüßt Kooperation zwischen IKEA und oekostrom<br />
Für die Umweltorganisation WWF ist die Vertragsunterzeichnung zwischen IKEA und oekostrom „der größte echte Grünstrom-Deal in der Geschichte Österreichs“, wie WWF Klimaexperte Markus Niedermair feststellte. IKEA habe damit eine klare „Vorreiterrolle auf dem Gebiet der grünen Energie“. Dass IKEA oekostrom als Stromlieferant gewählt hat, begrüßt der WWF besonders: „Kein anderer Grünstrom-Vertrag in Österreich hat jemals so einen großen Anteil an ‚neuen Erneuerbaren’ beinhaltet. Letztere sind die Energieoptionen der Zukunft“, so der Kommentar von Markus Niedermair.</p>
<p>Mit dem Bezug von 40 GWh oekostrom® reduziert IKEA die CO2-Belastung um rund 15.000 Tonnen. Das entspricht der Menge an CO2, die 10.000 Kleinwagen auf einer Strecke von je 10.000 km in einem Jahr verursachen, bzw. dem Jahres-CO2-Ausstoß von 10.000 Einfamilienhäusern.</p>
<p>IKEA ist das erste Großunternehmen Österreichs, das seinen gesamten Strombedarf aus 100 Prozent<br />
zukunftsfähigem oekostrom® deckt und damit beweist, dass eine Versorgung mit erneuerbarer<br />
Energie aus regionalen Ressourcen und somit die Unabhängigkeit von Öl und Atom nicht nur möglich, sondern auch machbar ist. Kein anderer Grünstrom-Vertrag in Österreich hat jemals einen so großen Anteil an „neuen Erneuerbaren“ – Kleinwasserkraft, Wind- und Sonnenenergie sowie Energie aus Biomasse beinhaltet. Unternehmen, die ehrliches Engagement für Umwelt- und Klimaschutz zeigen, sind genau die Partner, die wir suchen. (Rita Ince, oekostrom Vertriebs GmbH)</p>
<p>Ökologisch nachhaltige Unternehmen setzen sich für eine bessere Zukunft ein<br />
Mit dem Abschluss eines oekostrom® business Vertrages leisten Unternehmen einen effektiven Beitrag zum Auf­ und Ausbau einer ökologischen, klimaneutralen und atomkraftfreien Stromversorgung. oekostrom beliefert seine Business-Kunden mit oekostrom® business, einer kombinierten Belieferung mit oekostrom® – ausgezeichnet mit dem offiziellen Umweltzeichen des Umweltministeriums „Grüner Strom“ – und Strom aus zertifizierter österreichischer Wasserkraft.<br />
Zusätzlich zur Belieferung mit elektrischer Energie setzt oekostrom sämtliche Schritte, die erforderlich sind, dass der Wechsel der Kundenanlagen zu oekostrom erfolgt und eine fristgerechte Stromlieferung ermöglicht wird. Insbesondere übernimmt oekostrom die damit verbundene Koordination mit den jeweiligen Stromnetzbetreibern.<br />
Außerdem kann der Kunde vom Know­how in punkto Energieeffizienz der Unternehmensgruppe profitieren und hat die Möglichkeiten erste Beratungsleistungen bezüglich Kosteneinsparungen durch Energieeffizienzmaßnahmen in Anspruch zu nehmen.<br />
Wir arbeiten mit unseren Kunden in der Kommunikation zusammen, um das Bewusstsein für einen sorgfältigen Umgang mit Energie zu fördern und die Verbreitung von Ökostrom auszuweiten. Im Zuge dieser Maßnahmen stellt oekostrom das Firmenlogo sowie Informationsmaterial und Green Marketing Know­how kostenlos während der Vertragsdauer zur Verfügung<br />
Gerade bei größeren Unternehmen, die keinen persönlichen Kontakt zu ihren Kunden haben ist es wichtig in der Kommunikation transparent und glaubwürdig zu agieren. Das “grüne Mascherl” hat sich nicht erst ein Mal als Stolperstein erwiesen. oekostrom bietet Unternehmen hier mehrere Möglichkeiten ganzheitlich und nachhaltig Engagement zu beweisen.<br />
Im Zuge der Zusammenarbeit mit der WWF CLIMATE GROUP beispielsweise profitieren Kooperationspartner und oekostrom mehrfach. Von einem mit dem WWF abgestimmten Aktionsplan über positiven Imagetransfer durch gemeinsame Kommunikation bis hin zu gemeinsamer Promotion klimafreundlicher Produkte.</p>
<p>Mag. Rita Ince<br />
Leitung Key Accounts<br />
oekostrom Vertriebs GmbH<br />
T: 01/9610561-66<br />
E: rita.ince@oekostrom.at</p>
<p class="facebook"><a href="http://www.facebook.com/share.php?u=http://magazin.unternehmerweb.at/index.php/2009/09/24/ikea-setzt-auf-oekostrom%c2%ae/" target="_blank"><img src="http://magazin.unternehmerweb.at/wp-content/plugins/add-to-facebook-plugin/facebook_share_icon.gif" alt="Share on Facebook" title="Share on Facebook" /></a><a href="http://www.facebook.com/share.php?u=http://magazin.unternehmerweb.at/index.php/2009/09/24/ikea-setzt-auf-oekostrom%c2%ae/" target="_blank" title="Share on Facebook">Share on Facebook</a></p><p align="left"><a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=IKEA+setzt+auf+oekostrom%C2%AE+www.ri.ms/gspo" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://magazin.unternehmerweb.at/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-twitter-big1.png" alt="[Post to Twitter]" border="0" /></a> <a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=IKEA+setzt+auf+oekostrom%C2%AE+www.ri.ms/gspo" title="Post to Twitter">Tweet This Post</a>&nbsp; </p>
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		</item>
		<item>
		<title>Green Logistics: Schachinger  Logistik zeigt, dass es geht – auch im Transportwesen!</title>
		<link>http://magazin.unternehmerweb.at/index.php/2009/09/24/green-logistics-schachinger-logistik-zeigt-dass-es-geht-%e2%80%93-auch-im-transportwesen/</link>
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		<pubDate>Thu, 24 Sep 2009 07:48:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>magicwillow</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sonderbeilagen & Ausgaben]]></category>
		<category><![CDATA[CO2]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Energieträger]]></category>
		<category><![CDATA[Energieversorgung]]></category>
		<category><![CDATA[erneuerbare]]></category>
		<category><![CDATA[Strom]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href="http://magazin.unternehmerweb.at/wp-content/uploads/2009/09/oekostrom_140x140.gif"><img src="http://magazin.unternehmerweb.at/wp-content/uploads/2009/09/oekostrom_140x140.gif" alt="Ökostrom Logo" title="Ökostrom Logo" width="140" height="140" class="alignnone size-full wp-image-2617" /></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p>Die Familien-Holding aus Oberösterreich hat sich den erneuerbaren Energien verschrieben und setzt weitere Schritte. Die Hälfte des Strombedarfs wird künftig die oekostrom Vertriebs GmbH abdecken.<br />
Mit der neuen Führungsgeneration sind auch neue Zeiten bei der Schachinger Logistik Holding angebrochen. Bei der Energieversorgung wurde den fossilen Energieträgern auf verschiedene Weise der Kampf angesagt. Der jüngste Schritt in diese Richtung: Der Strom wird ab 1. Oktober zur Hälfte von der oekostrom Vertriebs GmbH bezogen, die zu 100% Strom aus erneuerbaren Energien anbietet.<br />
„Wir haben für ein Volumen von 3,3 Gigawatt einen Vertrag auf drei Jahre abgeschlossen. Alle sieben Standorte in Österreich außer der Zentrale in Hörsching werden damit versorgt werden“, erklärt Spartengeschäftsführer Max Schachinger jun. Der restliche Bedarf wird vorerst noch von der Energie AG und mit „grauem“ (gemischtem) Strom bestritten. „Hier haben wir uns aber nur für ein Jahr gebunden“, so Schachinger. Die Kosten für Ökostrom sind nur unwesentlich höher als „beim günstigsten Graustromanbieter“.<br />
Auf langfristige Vorteile bei weiterer Verteuerung der fossilen Energieträger will Schachinger bewusst nicht spekulieren. Viel mehr gehe es um Grundsätzliches: „Mit dem Generationswechsel von der zweiten auf die dritte Generation wächst zunehmend die Bedeutung der Ökologie in unserem unternehmerischen Handeln. Und nichts verbessert die Ökobilanz schneller und effektiver als der Umstieg auf Ökostrom“. Doch nicht nur beim Strom wird CO2-bewusst gedacht: Seit 2008 betreibt das Unternehmen auch eine Tankstelle &#038; Lkw, die mit regionalem Pflanzenöl fahren. Für die kommenden Jahre ist die Errichtung der energieeffizientesten Kühlhalle Europas geplant und die Einbindung aller Einzelmaßnahmen in ein breites Nachhaltigkeitskonzept.<br />
Next Steps zur Reduzierung des Carbon Footprint<br />
- Reduzierung von Leerkilometern durch Routenoptimierung und verstärkte Vorgaben an die Dispo<br />
- Fahrerschulungen auf allen 130 LKWs, Optimierung der Parameter Reifendruck, Luftfilter, Steuerung<br />
- Ersetzen von Diesel durch Biodiesel aus der Region<br />
- Gebäudesanierung auf Energieeffizienz, free cooling<br />
- Planung von Europas erster Kühlhalle auf Passivhaus-Niveau<br />
- Planung von Solarflächen auf fast allen Betriebsgebäuden<br />
- erste Ansätze eines aktiven Nachhaltigkeitsmanagement mit CO2 Reduktionszielen<br />
- Bezug von oekostrom®, um die Unabhängigkeit von fossilen Energieträgern noch weiter zu erhöhen</p>
<p>Schachinger Logistik<br />
www.schachinger.com<br />
M: office@schachinger.com</p>
<p class="facebook"><a href="http://www.facebook.com/share.php?u=http://magazin.unternehmerweb.at/index.php/2009/09/24/green-logistics-schachinger-logistik-zeigt-dass-es-geht-%e2%80%93-auch-im-transportwesen/" target="_blank"><img src="http://magazin.unternehmerweb.at/wp-content/plugins/add-to-facebook-plugin/facebook_share_icon.gif" alt="Share on Facebook" title="Share on Facebook" /></a><a href="http://www.facebook.com/share.php?u=http://magazin.unternehmerweb.at/index.php/2009/09/24/green-logistics-schachinger-logistik-zeigt-dass-es-geht-%e2%80%93-auch-im-transportwesen/" target="_blank" title="Share on Facebook">Share on Facebook</a></p><p align="left"><a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Green+Logistics%3A+Schachinger++Logistik+zeigt%2C+dass+es+geht+%E2%80%22+auch+im+Transportwesen%21+www.ri.ms/qggpd" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://magazin.unternehmerweb.at/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-twitter-big1.png" alt="[Post to Twitter]" border="0" /></a> <a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Green+Logistics%3A+Schachinger++Logistik+zeigt%2C+dass+es+geht+%E2%80%22+auch+im+Transportwesen%21+www.ri.ms/qggpd" title="Post to Twitter">Tweet This Post</a>&nbsp; </p>
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		</item>
		<item>
		<title>Besondere Schmankerl mit Klimaschutzfaktor!</title>
		<link>http://magazin.unternehmerweb.at/index.php/2009/09/24/besondere-schmankerl-mit-klimaschutzfaktor/</link>
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		<pubDate>Thu, 24 Sep 2009 07:47:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>magicwillow</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sonderbeilagen & Ausgaben]]></category>
		<category><![CDATA[Bio]]></category>
		<category><![CDATA[CO2]]></category>
		<category><![CDATA[Schmankerl]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href="http://magazin.unternehmerweb.at/wp-content/uploads/2009/09/oekostrom_140x140.gif"><img src="http://magazin.unternehmerweb.at/wp-content/uploads/2009/09/oekostrom_140x140.gif" alt="Ökostrom Logo" title="Ökostrom Logo" width="140" height="140" class="alignnone size-full wp-image-2617" /></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p>Der jüngste Kunde der oekostrom &#8211; die „Schmanklerei Grabenklug“ &#8211; bietet ihren Kunden die unterschiedlichsten Schmankerl mit dem Schwerpunkt Bio-Lebensmittel, Slow Food, Nachhaltigkeit, Unterstützung der heimischen Landwirtschaft, kurze Transportwege und dadurch geringere CO2-Emissionen.<br />
Mit dem Umstieg auf 100% Ökostrom wird die CO2-Bilanz dieses Jahr noch verbessert. Neben den offensichtlichen Vorteilen für die Umwelt bieten sich durch die Kooperation mit der oekostrom Vertriebs GmbH auf beiden Seiten weitere Vorteile:<br />
Zum einen ermöglicht sie die Ansprache von über 10.000 potentiellen Kunden, die gemeinsam über den oekostrom-Newsletter oder Beiträge auf der Homepage angesprochen und über die Produkte der Schmanklerei informiert werden können, zum Anderen kann oekostrom durch gemeinsame Aktivitäten auch den eigenen Kunden das eine oder andere “Schmankerl” zukommen lassen.<br />
Beispielsweise bietet der &#8220;Grabenklug&#8221; Unternehmen eine perfekte Alternative zu den üblichen Grußkarten oder Plastik-Weihnachtsmännern und stellt Weihnachtspakete für Ihre Kunden, Lieferanten, Geschäftspartner oder Freunde zusammen – gefüllt mit regionalen, kulinarischen Raritäten und ausgefallenen Leckerbissen.<br />
Die Pakete sind in diversen Geschmacksrichtungen (süß, deftig, pikant) und verschiedenen Größen erhältlich und werden liebevoll von Hand bestückt, verpackt und bei Bedarf persönlich zugestellt.</p>
<p>SCHMANKLEREI GRABENKLUG<br />
www.grabenklug.at<br />
E: schmanklerei@grabenklug.at</p>
<p class="facebook"><a href="http://www.facebook.com/share.php?u=http://magazin.unternehmerweb.at/index.php/2009/09/24/besondere-schmankerl-mit-klimaschutzfaktor/" target="_blank"><img src="http://magazin.unternehmerweb.at/wp-content/plugins/add-to-facebook-plugin/facebook_share_icon.gif" alt="Share on Facebook" title="Share on Facebook" /></a><a href="http://www.facebook.com/share.php?u=http://magazin.unternehmerweb.at/index.php/2009/09/24/besondere-schmankerl-mit-klimaschutzfaktor/" target="_blank" title="Share on Facebook">Share on Facebook</a></p><p align="left"><a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Besondere+Schmankerl+mit+Klimaschutzfaktor%21+www.ri.ms/5rbr" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://magazin.unternehmerweb.at/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-twitter-big1.png" alt="[Post to Twitter]" border="0" /></a> <a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Besondere+Schmankerl+mit+Klimaschutzfaktor%21+www.ri.ms/5rbr" title="Post to Twitter">Tweet This Post</a>&nbsp; </p>
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		</item>
		<item>
		<title>“Ökostrom passt einfach zu meinem Zielpublikum”</title>
		<link>http://magazin.unternehmerweb.at/index.php/2009/09/24/%e2%80%9cokostrom-passt-einfach-zu-meinem-zielpublikum%e2%80%9d/</link>
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		<pubDate>Thu, 24 Sep 2009 07:46:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>magicwillow</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sonderbeilagen & Ausgaben]]></category>
		<category><![CDATA[grün]]></category>
		<category><![CDATA[Mülltrennung]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik]]></category>
		<category><![CDATA[Ökologie]]></category>
		<category><![CDATA[ökologisch]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href="http://magazin.unternehmerweb.at/wp-content/uploads/2009/09/oekostrom_140x140.gif"><img src="http://magazin.unternehmerweb.at/wp-content/uploads/2009/09/oekostrom_140x140.gif" alt="Ökostrom Logo" title="Ökostrom Logo" width="140" height="140" class="alignnone size-full wp-image-2617" /></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p>Ich habe bezüglich Green Marketing keine konkrete Strategie für mein Unternehmen entwickelt – ich handle eher aus persönlichen Motiven und aus Überzeugung. Sicherlich könnte ich viel mehr bewusste Initiativen ergreifen, doch sah ich das bisweilen nicht unbedingt als meine Aufgabe. Ein grundsätzlich wesentlicher Bestandteil der ökologisch positiven Veränderung ist meiner Meinung, die Dinge langsam entwickeln zu lassen und nicht mit der 5-Minuten-vor-12-Strategie Druck auszuüben. Jedes &#8220;grüne&#8221; Zeichen ist ein richtiger Schritt, den mein weltoffenes Publikum wohlwollend zur Kenntnis nimmt, und neu hinzukommende Gäste erkennen somit sehr schnell die Richtung, in die wir uns bewegen.<br />
Daher sehe ich den oekostrom®-Bezug an sich, ganz klar als Werbemaßnahme – nicht nur aufgrund der umfassenden Kooperation, die das Engagement von beiden Unternehmen unterstützt.<br />
Der nächste große Schritt, der bereits in Planung ist, ist eine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach des Gebäudes. Wichtige Maßnahmen, die ich aus ökologischer und ökonomischer Sicht in meinem Unternehmen noch setzen möchte, sehe ich bei der Mülltrennung. Hier gäbe es noch einige Verbesserungsmöglichkeiten, die es in Zukunft zu ergreifen gilt. Wir verzichten jetzt schon auf Getränke in Dosen und nach Möglichkeit auf Plastikflaschen. Wir verfügen über wasserlose Urinale&#8230; Ein sehr attraktives Thema für die Zukunft ist auch die Wasseraufbereitung.<br />
Mittelfristig sehe ich Unternehmen die sich klar nachhaltig positionieren, als absolute Gewinner, da wir möglicherweise erst am Beginn der richtig großen Öko-Bewegung stehen. Ich denke, dass Unternehmen, die sich mit Umweltschutz und Ökologie beschäftigen und auch Maßnahmen ergreifen, über einen höheren Sympathiewert verfügen und dass dies zu einer positiven Geschäftsentwicklung beitragen kann. </p>
<p>Christoph Hartmann<br />
Jetzt &#8211; Bar+Entertainment<br />
T: 01/485 76 80<br />
M: info@dasjetzt.at</p>
<p class="facebook"><a href="http://www.facebook.com/share.php?u=http://magazin.unternehmerweb.at/index.php/2009/09/24/%e2%80%9cokostrom-passt-einfach-zu-meinem-zielpublikum%e2%80%9d/" target="_blank"><img src="http://magazin.unternehmerweb.at/wp-content/plugins/add-to-facebook-plugin/facebook_share_icon.gif" alt="Share on Facebook" title="Share on Facebook" /></a><a href="http://www.facebook.com/share.php?u=http://magazin.unternehmerweb.at/index.php/2009/09/24/%e2%80%9cokostrom-passt-einfach-zu-meinem-zielpublikum%e2%80%9d/" target="_blank" title="Share on Facebook">Share on Facebook</a></p><p align="left"><a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=%E2%80%9C%C3%96kostrom+passt+einfach+zu+meinem+Zielpublikum%E2%80%9D+www.ri.ms/ybdd" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://magazin.unternehmerweb.at/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-twitter-big1.png" alt="[Post to Twitter]" border="0" /></a> <a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=%E2%80%9C%C3%96kostrom+passt+einfach+zu+meinem+Zielpublikum%E2%80%9D+www.ri.ms/ybdd" title="Post to Twitter">Tweet This Post</a>&nbsp; </p>
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		</item>
		<item>
		<title>Green Marketing – Ansätze</title>
		<link>http://magazin.unternehmerweb.at/index.php/2009/09/24/green-marketing-%e2%80%93-ansatze/</link>
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		<pubDate>Thu, 24 Sep 2009 07:28:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>magicwillow</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sonderbeilagen & Ausgaben]]></category>
		<category><![CDATA[Bio]]></category>
		<category><![CDATA[Strategic Greening]]></category>
		<category><![CDATA[Öko-Werbung]]></category>
		<category><![CDATA[ökologisch]]></category>

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		<description><![CDATA[<img src="http://magazin.unternehmerweb.at/wp-content/uploads/2009/01/schinnerl-thumb.jpg" alt="Sonja Schinnerl" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p>Grundsätzlich kann bei Werbung zwischen einer informativen und emotionalen Werbung unterschieden werden. Hier zeigt sich das Dilemma, in dem sich Öko-Werbung befindet: Sie soll einerseits besonders glaubwürdig und sachlich sein, andererseits aber auch packend. Sie soll informativ sein und gleichzeitig Lebensstil und Emotion transportieren.<br />
Um den potentiellen Käufer möglichst umfangreich und kompetent zu informieren ist die klassische Öko-Werbung aber meist sehr text- und informationsintensiv. „Angesichts der herrschenden Informationsüberlastung ist jedoch davon auszugehen, dass nur solche Konsumenten diese Faktenpräsentationen wahrnehmen und verarbeiten, für die das Umweltproblem einen besonders hohen Stellenwert hat.<br />
Um jedoch auch die weniger involvierten Zielgruppen zu erreichen bedarf es neuer Argumente, einer neuen Gestaltung und neuen Instrumenten in der Kommunikation.</p>
<p>Ein Möglichkeit für neue Kommunikationsargumente ist die Schaffung eines individuellen ökologisch bedingten Nutzen aus erhöhtem Grund- oder Gebrauchsnutzen (besserer Geschmack bei Bionahrungsmitteln, Kosteneinsparung bei sparsamen Elektrogeräten,&#8230;) Der kollektive Nutzen des Umweltschutzes ist zwar die Folge, nicht jedoch der ursprüngliche Grund ökologischen Handelns. Vielmehr resultiert umweltfreundliches Verhalten aus Anerkennung und einem „guten Gefühl.<br />
Bei neuen Kommunikationsobjekten handelt es sich um die Erweiterung der Sicht und Kommunikation auf den gesamten Prozess der Herstellung, Vermarktung, Verwendung und Entsorgung eines Produktes.<br />
Neue Kommunikationsinstrumente, wie etwa erweiterte Unternehmensberichterstattung (zum Beispiel Nachhaltigkeitsberichte), ermöglichen die verständliche Vermittlung auch sehr komplexer Umweltbeziehungen und ökologischer Konsequenzen, die die Unternehmenstätigkeit mit sich bringt.<br />
Bei der Kommunikationsgestaltung &#8211; vor allem im Bereich der Massenmedien &#8211; sollte vermehrt die Emotionalisierung im Vordergrund stehen, um auch Personen zu erreichen, die grundsätzlich weniger Interesse an ökologischen Produkten zeigen.<br />
Stufen des Green Marketing:<br />
„Strategic Greening“<br />
wesentliche, grundsätzliche Änderung in der Unternehmensphilosophie<br />
„quasi-strategic greening“<br />
wesentliche Änderung der Geschäftsmethoden<br />
„tactical greening“<br />
lediglich eine Änderung im operativen Bereich, wie zB der Kommunikation<br />
Aufgabe des Green Marketing ist es nun, die &#8211; für diese Konsumentengruppe gesichtslos und unbekannt erscheinenden &#8211; Produkte emotional aufzuladen sowie den potentiellen Kunden von der Glaubwürdigkeit des Engagements zu überzeugen.<br />
Positive Kommunikationserlebnisse im Zusammenhang mit einer ökologischen Botschaft übertragen sich auf das vorher langweilige Produkt und können die Einstellung und das Verhalten der jeweiligen Person beeinflussen.<br />
Ein wichtiger Punkt ist also das Involvement des Konsumenten. Je höher das Involvement einer Person, desto höher auch die Bereitschaft, bewusst nach Informationen zu suchen, die ihn zum Handeln bewegen. Hierbei kann das Involvement über die Gestaltung der Botschaft (eben die ansprechende, positiv animierende Werbung) oder aber über den Sender geschaffen werden (Testimonials, Prominente).<br />
Gerade im Bezug auf Involvement und Glaubwürdigkeit sind strategische Seilschaften und Kooperationen für eine erfolgreiche Kundenansprache unabdingbar.<br />
Sonja Schinnerl, MA<br />
Marketing Manager B2B &#038; Cooperations<br />
oekostrom Vertriebs GmbH<br />
T: 01/9610561-41<br />
E: sonja.schinnerl@oekostrom.at</p>
<p class="facebook"><a href="http://www.facebook.com/share.php?u=http://magazin.unternehmerweb.at/index.php/2009/09/24/green-marketing-%e2%80%93-ansatze/" target="_blank"><img src="http://magazin.unternehmerweb.at/wp-content/plugins/add-to-facebook-plugin/facebook_share_icon.gif" alt="Share on Facebook" title="Share on Facebook" /></a><a href="http://www.facebook.com/share.php?u=http://magazin.unternehmerweb.at/index.php/2009/09/24/green-marketing-%e2%80%93-ansatze/" target="_blank" title="Share on Facebook">Share on Facebook</a></p><p align="left"><a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Green+Marketing+%E2%80%22+Ans%C3%A4tze+www.ri.ms/jsqr" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://magazin.unternehmerweb.at/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-twitter-big1.png" alt="[Post to Twitter]" border="0" /></a> <a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Green+Marketing+%E2%80%22+Ans%C3%A4tze+www.ri.ms/jsqr" title="Post to Twitter">Tweet This Post</a>&nbsp; </p>
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		</item>
		<item>
		<title>Meditation und Entspannung-Dein Leben ist dein Schicksal</title>
		<link>http://magazin.unternehmerweb.at/index.php/2008/08/25/meditation-und-entspannung-dein-leben-ist-dein-schicksal/</link>
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		<pubDate>Mon, 25 Aug 2008 09:36:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Erfolgsmagazin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sonderbeilagen & Ausgaben]]></category>
		<category><![CDATA[Meditation]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://magazin.unternehmerweb.at/?p=651</guid>
		<description><![CDATA[<img src="http://www.unternehmerweb.at/magazin/wp-content/themes/massivenews/images/experten/eva.jpg" width="140" height="140" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p><a href="http://magazin.unternehmerweb.at/wp-content/uploads/2009/01/image90.png"><img style="border-top-width: 0px; border-left-width: 0px; border-bottom-width: 0px; margin: 0px 18px 12px 0px; border-right-width: 0px" height="103" alt="image" src="http://magazin.unternehmerweb.at/wp-content/uploads/2009/01/image-thumb44.png" width="102" align="left" border="0"/></a> „Deine Gedanken werden zu deinen Worten, <br />deine Worte werden zu deinen Taten, <br />deine Taten werden zu deinen Gewohnheiten, <br />deine Gewohnheiten werden zu deinem Leben. <br />Dein Leben ist dein Schicksal. “</p>
<p><strong>Eigenverantwortung und Freiheit- </strong>Es ist nun über eineinhalb Jahrzehnte her, dass ich dieses Zitat zum ersten Mal gelesen habe. Es hat mich derartig berührt und aufgerüttelt. Vor allem hat es die Achtsamkeit, was meine eigene Lebensweise betrifft, zum Erwachen gebracht. <br />Anfangs habe ich mir diese Zeilen in schwierigen Phasen meines Lebens ins Gedächtnis gerufen. Da waren sie mir eine große Unterstützung zur Selbstreflexion. Ich reflektierte meine Art zu denken, und traf die Wahl, was ich zu meinen Gewohnheiten werden ließ – und damit zu meinem Leben, wesentlich bewusster.</p>
</p>
<p><span id="more-651"></span></p>
<p>Mit Hilfe von Meditation haben sie mein Leben in Richtung Ausgeglichenheit und Gesundheit stark zum Positiven verändert. Wohl deshalb, weil sie mich in die totale Eigenverantwortung nehmen und mir gleichzeitig jede Freiheit lassen. Keine aufgezwungene Lehre, kein esoterischer Hype, keine andere Religion war notwendig. Ich musste auch keine besonderen Verrenkungen machen, um zur ewig ersehnten Erleuchtung zu gelangen.</p>
<p><a href="http://magazin.unternehmerweb.at/wp-content/uploads/2009/01/image514.png"><img style="border-top-width: 0px; border-left-width: 0px; border-bottom-width: 0px; margin: 0px 18px 12px 0px; border-right-width: 0px" height="240" alt="image" src="http://magazin.unternehmerweb.at/wp-content/uploads/2009/01/image5-thumb14.png" width="160" align="left" border="0"/></a> Ich möchte Meditation hier nicht von seinen Wurzeln her beleuchten, welche bekanntlich religiösen Ursprungs sind. Nicht weil ich kein religiöser Mensch wäre. Im Gegenteil, ich bin gläubig. <br />Hier geht es mehr um die Meditation, die uns &#8211; unabhängig von Religion und Glauben &#8211; hilft, unser Leben wieder so zu gestalten, dass wir auf die Frage <em>„wie geht es dir“,</em> statt mit einer Floskel, mit einem ehrlichem <em>„Danke, gut“</em> antworten können, weil wir wirklich Lebensfreude empfinden.</p>
<p><strong>Das was du gerade tust, tu mit Freude.</strong> <br />Das mag vorerst seltsam klingen Wenn wir uns jedoch bewusst werden, dass es einzig und allein <em>unsere</em> Entscheidung ist, etwas mit Freude zu tun, oder eben missmutig, so muss ich gestehen: Ich entscheide mich heute für die Freude, weil ich lieber schöne und angenehme Zeiten verbringe, als Unangenehme. <br />Ich gestehe, dass ich bei meinen monatlichen Artikeln für das Magazin, das Schreiben öfter bis kurz vor Redaktionsschluss hinausschiebe und mich Tage davor mich mit dem Gedanken abquäle, dass ich doch den Artikel noch schreiben muss. <em>Ich darf annehmen sie kennen ähnliche Situationen. </em>Dann setze ich mich hin und schreibe&nbsp; ganz bewusst mit Freude. Und es macht mir Spaß.&nbsp; Das funktioniert beim Geschirrabwaschen und bei all den anderen Dingen, die wir nicht so gerne machen. Es hat den riesen Vorteil, dass wir so unseren Tag viel freudiger gestalten können, wenn wir das möchten. <br />Gelingt uns das, fällt es uns auch leicht, mit den Worten des buddhistischen Mönches Thich Nhat Hanh&nbsp; aufzuwachen, und den Tag zu beginnen:</p>
<p><em>„Ich wache auf und lächle. Vierundzwanzig nagelneue Stunden liegen vor mir“.</em></p>
<p>Es ist vielleicht ein wenig Übung, sich der Situation bewusst zu werden, und die Achtsamkeit auf seine eigenen Emotionen zu lenken, weil wir so lange trainiert haben, uns Hindernisse am Weg zur Lebensfreude selbst aufzubauen. Immer ist vorher noch dies und das zu erledigen. Warum erledigen wir die Dinge nicht gleich mit Freude? Es macht sich allemal bezahlt, kurz inne zu halten, und es doch einmal zu versuchen, die gerade ausgeführte Tätigkeit, mit Freude zu verrichten. Sehen Sie es mal als Experiment, und seien Sie auf das Ergebnis neugierig. Sie werden merken, dass Sie die Dinge effizienter machen, und ihre positive Einstellung auch einiges in ihrem Umfeld bewirkt.</p>
<p><strong><em>&nbsp;</em></strong></p>
<p><strong><em>„Ich muss“, </em></strong><strong>löst Stress aus.</strong> <br />Dinge, die ich mit Freude verrichte, bringen Harmonie und Ausgeglichenheit. <em>Wir</em> entscheiden, was wir wählen.</p>
<p><strong>Stress und Nervosität sind für die Entstehung vieler Krankheiten mitverantwortlich.</strong><em> <br /></em>In Belastungszeiten ist es wichtig, sich regelmäßig entspannen zu können. Um wieder ins Gleichgewicht zu kommen, benötigt unser Körper und Geist nach der Anspannung wieder Entspannung.</p>
<p>Da solche Belastungsphasen immer wieder vorkommen, benötigen wir Maßnahmen und Strategien zur besseren Stressbewältigung. Meditations- und Entspannungstechniken oder das „einfache“ für sich selbst Zeit nehmen und genießen, lassen sich – auch bei wenig Zeit – für jeden erlernen. <br />&nbsp; <br /><strong>Besonders Manager sind gefährdet, für den Stress im Berufsalltag mit ihrer Gesundheit zu bezahlen. Erschöpfungszustände und Depressionen können die Folgen sein. </strong></p>
<p><strong>Meditations- und Entspannungstechniken können ein Burnout verhindern.</strong> <br />Oft ist es der ständige Konkurrenzdruck „von außen&#8221;, der es Führungskräften so schwierig macht, aus diesem Kreislauf auszusteigen. Bei vielen Berufstätigen, die ständigen Stress ausgesetzt sind, findet sich das sogenannte &#8220;Leisure Sickness Syndrom&#8221;: Dies zeigt sich typischer Weise im Urlaub. Der Stress, der Druck und die Belastungen des Arbeitsalltags fallen weg. Stattdessen treten unzählige körperliche Krankheitssymptome auf. Typische Auswirkungen, dieser im Berufsalltag ständigen körperlichen und seelischen Extremsituationen,&nbsp; sind meist eine Mischung aus psychischen und psychosomatischen Beschwerden: Magen- oder Herz-Kreislauf-Probleme, Nervosität, Schlafstörungen oft auch mit Selbstzweifel und Erschöpfungszuständen gepaart.</p>
<p><strong>Präventiv vorzusorgen und gemeinsam mit einem Fachmann, ein für Sie individuelles </strong><strong>Programm zu entwickeln, welches je nach Zeitbedarf auch umzusetzen ist, wäre der Königsweg. </strong><br />Hans Wielens, der frühere Ex-Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bank Bauspar AG, hat die Tiefe und die erholsame Wirkung von Meditation selbst erfahren. Nach seinem stressigen Berufsleben gründete er die Europäische Zen-Akademie. Dort finden sich Zen-Lehrer, Psychologen, Ärzte, Theologen und Manager zusammen, um die Erfahrungen und Erkenntnisse über Führungskräfte zu fokussieren. Ihre Erkrankungen, Ängste und Depressionen werden ernst genommen und als Präventivmaßnahme, der Weg nach innen aufgezeigt. <br /><em>&#8220;Dieser Weg führt nicht weg von der Welt, sondern über das Innere zurück in den beruflichen und privaten Alltag.&#8221;</em> <em>H.Wielens</em></p>
<p><em>&nbsp;</em></p>
<p><strong>Vom „Inneren Lächeln“.</strong> <br />Ich möchte Ihnen die Technik des „Innere Lächeln“ vorstellen. Es ist eine Technik aus der taoistischen Meditation. Der Thailänder Mantak Chia brachte die taoistische Meditation in den Westen. Wobei ich das Glück hatte, unter anderem auch bei ihm einiges zu lernen.</p>
<p>Heute wird das „Innere Lächeln“ wieder von den unterschiedlichsten Richtungen aufgenommen, weil sich seine Wirkung auf die Gesundheit der Organe zeigte. Eine weitere Wirkung – auf die ich hier zu sprechen komme &#8211; ist seine Wirkung auf die Emotionen. <br />Hier hat sogar Deutschlands Star-Trainerin Vera F. Birkenbihl, in einen ihrer Vorträge, in Mantak Chia`s Trick-Kiste gegriffen. Die Technik ist mit Sicherheit älter als Frau Birkenbihl und Herr Mantak Chia gemeinsam. Ihre Wirkung phänomenal!</p>
<p>Beispiel:</p>
<p><em>Sie sind in einer Debatte und ärgern sich fürchterlich über Ihr Gegenüber.</em> <br />Da kommt es schon vor, dass wir dann unangemessen reagieren, und das Gespräch nicht mehr so verläuft, wie wir es gewünscht hätten. 1 Minute Inneres Lächeln</p>
<p><em>Sie sind völlig gestresst und schaffen es nicht, sich zu entspannen </em><br />Um die Sache wieder effizient anzugehen. 1 Minute Inneres Lächeln</p>
<p><strong>Und so geht`s!</strong> <br />Eines ist in allen Situationen erlaubt und gesellschaftlich akzeptiert. 1 Minute aufs WC zu gehen. Was Sie dort tun braucht man für gewöhnlich auch nicht zu erzählen, oder rechtzufertigen.</p>
<p>Also, wenn Sie z.B. in einem Gespräch gerade total verärgert sind, dann</p>
<ol type="1">
<li>gehen Sie bitte für eine Minute auf die Toilette. Setzen sie sich hin und atmen vorerst dreimal tief ein und wieder aus. </li>
<li>Jetzt werden Sie sich möglicherweise etwas blöd vorkommen. Was aber nichts ausmacht: Ziehen Sie Ihre Mundwinkel, so hoch wie möglich zu einem breiten Grinsen, und halten Sie dieses für 1Minute. Wenn es zeitlich möglich ist, können Sie auch 2 Minuten grinsend sitzen bleiben. </li>
<li>Jetzt gehen Sie wieder zurück zu ihrem Gesprächspartner </li>
<li>Sie werden bemerken, dass es Ihnen wesentlich besser geht, und Ihre Emotionen wieder ein konstruktives Gespräch ermöglichen.</li>
</ol>
<p><strong><em>Weshalb es wirklich wirkt.</em></strong> <br />Wenn wir lächeln, verändert sich die Mimik unserer Augen. Die Augen sind wiederum mit dem vegetativen Nervensystem verbunden. Der Parasympathikus vermittelt unserem Körper Ruhe und Sicherheit und erzeugt Gefühle der Liebe und des Friedens. Er wird auch aktiviert, wenn wir uns von anderen angenommen und geliebt fühlen. Die Verbindung zwischen Augen und Nervensystem kontrolliert das gesamte Spektrum an Emotionen und direkten physischen Reaktionen. In dem Sie die Mimik der Augen mit Hilfe des Inneren Lächelns verändern, entspannt sich automatisch Ihr Geist, der wiederum Entspannung auf körperlicher Ebene bewirkt.</p>
<p>Und ein Lächeln hat immer eine Wirkung auf unsere Umwelt. Sind sie schon mal mürrisch am Morgen in die Arbeit gefahren und dann war da jemand auf der Straße, der ihnen einfach so ein strahlendes Lächeln schenkte. Was hat es bei ihnen bewirkt?</p>
<blockquote><p><strong><em>Tipp</em></strong> <br />Versuchen Sie es nur, wenn Sie ihren Ärger wirklich loswerden wollen.</p>
<p>Ich verabschiede mich mit einem sonnigen Lächeln und wünsche Ihnen vierundzwanzig nagelneue Stunden.</p>
</blockquote>
<p>Helmut Utzer</p>
<p><strong>Informationen zu individuellen Entspannungs- und Meditationstechniken bekommen Sie beim ÖIGT/ Österreichisches Institut für ganzheitliche Therapie Tel.: 0676 711 47 13</strong></p>
<p><strong></strong></p>
<p align="right">Erschienen in der Sonderausgabe August 2008</p>
<p align="right">BRÜCKE-WIEN <br />Institut für Betriebpädagogik <br />1020 Wien, Schwarzingergasse 7/1/14 <br />BRÜCKE-NÖ <br />Institut für Betriebspädagogik <br />2020 Schöngrabern 42 <br />Mag.a Eva Tiefenböck <br />Tel.: 0699 811 39 085 <br />eva.tiefenboeck@gmx.at <br />Helmut Utzer <br />Tel.: 0676/71 14 71 3 <br />h.utzer@bruecke-wien.at <br /><a href="http://www.bruecke-wien.at">www.bruecke-wien.at</a></p>
<p align="right">
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		</item>
		<item>
		<title>STRESS und BURN OUT&#8230;</title>
		<link>http://magazin.unternehmerweb.at/index.php/2008/08/25/stress-und-burn-out/</link>
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		<pubDate>Mon, 25 Aug 2008 09:32:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Erfolgsmagazin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sonderbeilagen & Ausgaben]]></category>
		<category><![CDATA[Burn out]]></category>
		<category><![CDATA[Stress]]></category>

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		<description><![CDATA[<img src="http://www.unternehmerweb.at/magazin/wp-content/themes/massivenews/images/experten/eva.jpg" width="140" height="140" />]]></description>
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<p><a href="http://magazin.unternehmerweb.at/wp-content/uploads/2009/01/image411.png"><img style="border-top-width: 0px; border-left-width: 0px; border-bottom-width: 0px; margin: 0px 18px 12px 0px; border-right-width: 0px" height="135" alt="image" src="http://magazin.unternehmerweb.at/wp-content/uploads/2009/01/image4-thumb9.png" width="146" align="left" border="0"/></a> <strong>…„Stress ist die Würze des Lebens“, formulierte es sein Entdecker Dr. Hans Selye.</strong> <br />Doch auch hier gilt, wie bei allen Gewürzen, ein Zuviel davon ist ungenießbar.</p>
<p>Stress ist sinnvoll. Unsere Vorfahren mussten auf lebensbedrohliche Ereignisse schnell reagieren. Deshalb sind wir unter Stress fähig, erhöhte Anforderungen zu bewältigen.</p>
<p>Das Wort Stress stammt aus dem Englischen und bedeutete ursprünglich Anspannung und Verzerrung. In den 50iger Jahren wurde Stress als Belastung bzw. Anstrengung, der ein Lebewesen täglich durch Lärm, Schmerz, Frustration, Existenzangst usw. ausgesetzt ist und deshalb unter psychischen und körperlichen Druck gerät, gesehen.</p>
<p>Heute wissen wir, dass Stress Wahrnehmungsimpulse sind, die bestimmte Vorgänge in unserem Körper &#8211; und auch in unserer Psyche &#8211; auslösen.</p>
</p>
<p><span id="more-646"></span></p>
<p>Die Stressreaktion ist eine Vielzahl von Reaktionen auf unterschiedlichen Ebenen, einschließlich physiologischer, verhaltensbezogener, emotionaler und kognitiver Veränderungen. Die einfließenden Umweltreize können sowohl positiven (Eustress) als auch negativen Stress (Distress) erzeugen. Beispiele für einen Eustress wäre ein Geburtstagsfest oder eine Hochzeit, ein Distress wäre familiärer Streit oder starke Hektik und Ärger im Verkehr.</p>
<p><a href="http://magazin.unternehmerweb.at/wp-content/uploads/2009/01/image95.png"><img style="border-top-width: 0px; border-left-width: 0px; border-bottom-width: 0px; margin: 0px 18px 12px 0px; border-right-width: 0px" height="155" alt="image" src="http://magazin.unternehmerweb.at/wp-content/uploads/2009/01/image-thumb45.png" width="165" align="left" border="0"/></a> <strong>Menschen erleben jedoch Stress unterschiedlich</strong>. Nicht jeder reagiert auf dieselben Stressoren (Stressreize/Impulse) gleich. Dies ist so, weil sich die meisten Stressoren nicht direkt auswirken. Dieser Effekt hängt von Bedingungen ab, beispielweise die kognitive Bewertung eines Stressors (ob er als Bedrohung oder als Herausforderung wahrgenommen wird) oder Ressourcen, die zur Bewältigung von Stress zur Verfügung stehen.</p>
<p><strong>Stress und Geschlecht</strong> <br />Männer reagieren auf Stress heftiger als Frauen: Ihr Blutdruck schießt schneller in die Höhe. Frauen werden wahrscheinlich durch das „weibliche“ Hormon Östrogen etwas besser vor dem Adrenalinüberschuss geschützt. Andererseits reagieren Frauen auf sehr viel mehr Stressoren als Männer: Weil sie sich um die vielen Dinge des Alltags kümmern und stärker am Leben anderer Anteil nehmen, multipliziert sich auch die Zahl der möglichen Sorgen. <br />Ronald Kessler von der Harvard-Universität ließ 166 Paare sechs Wochen lang ein Stresstagebuch führen und fand heraus, dass Frauen mehr Stress erlebten, weil sie eine „ganzheitliche Betrachtungsweise des Alltags“ praktizierten, während Männer sich „immer nur um eine Sache“ kümmerten. (Quelle: Psychologie Heute, Juli 2000, 27. Jahrgang, Heft 7)</p>
<p>Dies entspricht übrigens auch durchaus gängigen Statistiken in Bezug auf kognitive Wahrnehmung und Intuition. Die Mehrheit der Frauen interessiert sich eher für den Zusammenhang von Informationen, als für die einzelne Information. Männer konzentrieren sich eher auf Fakten aus dem „Hier und Jetzt“. <br />Dies ist nicht zuletzt häufig ein „Stressfaktor“ in der Kommunikation beider Geschlechter miteinander. Sei es im Privatleben, als auch im Job. Dabei wäre es eine große Ressource, sich genau dessen bewusst zu sein, und die verschiedenen Stärken dementsprechend einzusetzen, zu schätzen und zu würdigen.</p>
<p>Doch gehen wir nochmals zu unseren Vorfahren zurück.</p>
<p><strong>Zum „Ursprung“ von Stress.</strong> <br />Stress war ein lebensnotwendiger Mechanismus, um auf vermeintliche Gefahren wie z.B. einem Schatten in den Augenwinkeln, oder einem ungewöhnlichen Geräusch automatisch und schnell reagieren zu können: <strong>Flucht oder Kampf</strong> (fight-or-flight syndrome, nach Cannon).</p>
<p>Diese „eingebauten“ Fähigkeiten, mit vermutlich körperlichen Bedrohungen umzugehen, indem die aktiven Reaktionen des Körpers mobilisiert werden, haben sich in der Menschheitsgeschichte bewährt. Die Atmung wird schneller und stärker, der Herzschlag wird beschleunigt, die Blutgefäße verengen sich, der Blutdruck steigt, wir bekommen mehr Luft durch die Lunge, weil die Muskeln des Halses und der Nase sich verändern, bestimmte Körperfunktionen wie die Verdauung werden zurückgestellt. Innere Organe wie Milz, Leber und Knochenmark werden durch spezielle Hormone angewiesen, das Adrenalin in Schwung zu bringen, und die Schilddrüse stellt mehr Energie zur Verfügung etc.</p>
<p>Innerhalb von Sekunden mussten „wir“ einschätzen, ob eine Situation gefährlich ist, und ob es besser ist, zu fliehen oder zu kämpfen. <strong>Alle Energiereserven mussten dafür eingesetzt werden, wenn auch unbewusst. </strong></p>
<p><strong>Genauso ist es heute auch noch.</strong> <br />Diese reflexartige Reaktion ist jedoch noch immer bei uns „heutigen“ Menschen „einprogrammiert“. Der Unterschied ist jedoch, dass bei unseren Vorfahren &#8211; infolge einer Stresssituation &#8211; in der Regel eine Phase der Entspannung und Erholung folgte. <br /><strong>Zusätzlich hat&nbsp; sich ein „neues“ Phänomen ergeben, nämlich: Dass die gleichen Stressreaktionen auch infolge von psychischen Stressoren ausgelöst werden.</strong> Zu deren Bewältigung ist jedoch keine körperliche Anstrengung nötig. Das Dilemma ist, dass unsere Psyche diese Anforderung vom Körper überfordert. Denn, sobald wir eine Situation heute als bedrohlich einstufen meistens durch psychische Stressoren, reagiert unser Körper mit Erhöhung des Herzschlags, Puls, Blutdrucks und Adrenalinspiegels etc. Das geht auf Kosten anderer körperlicher Vorgänge wie z.B. der Verdauung, der Sexualfunktion und der Immunabwehr, die dann eingestellt werden.&nbsp; Und wir reagieren meist nicht in dem Sinne, wie es nötig wäre: Anspannung &#8211; Erholung. Dies führt zu <strong>chronischem Stress</strong>. Die Folge sind auf Dauer gesundheitsschädigende Auswirkungen auf den gesamten Organismus.</p>
<p>Eine Studie zeigte, dass <strong>fünf Minuten</strong>, in denen man sich mental und emotional an eine ärgerliche Situation erinnert, das Immunsystem <strong>über sechs Stunden</strong> schwächt!!! <br />Andere Untersuchungen erbrachten, dass Gefühle wie Glück und Freude die Anzahl der weißen Blutkörperchen erhöhen, die notwendig für Heilung sind und vor eindringenden Krankheitserregern schützen. <br />Doc Lew Childre ist der Gründer und Leiter des alternativmedizinischen Institute of Heart-Math (Herzmathematik bzw. Herzintelligenz) in den USA, wo er in Bluttests die Antikörper, und damit die Stärke der Abwehrkräfte, bestimmt und somit den Einfluss von Gefühlen auf das Immunsystem messbar machen kann. Von hier kommt die Herzintelligenzübung, wie sie etwa in der energetischen Psychologie/Psychotherapie eingesetzt wird, um Stress zu vermindern und die Leistungsfähigkeit, Gesundheit und Vitalität zu erhöhen. <br />(Quelle: Doc Childre (2003) Die Herzintelligenz entdecken, VAK VerlagsGmbH, Kirchzarten)</p>
<p>Das <strong>Stressmuster</strong> mutierte im Laufe der Menschheitsgeschichte von einem kurzfristigen Alarmzustand, mit anschließendem Abbau durch Bewegung, zu einem Dauerstress ohne Entspannungsphasen.</p>
<ul type="disc">
<li><strong>Leichter Stress</strong> aktiviert und intensiviert biologisch signifikante Verhaltensweisen wie Essen, Aggressionen und Sexualität. </li>
<li><strong>Andauernder, unbewältigender Stress </strong>kann im Laufe der Zeit zunehmend als Belastung wirken.<strong></strong> </li>
<li><strong>Schwerer Stress </strong>hemmt und unterdrückt Verhalten und kann zur völligen Unbeweglichkeit führen.<strong></strong> </li>
</ul>
<p><strong>Stress baut sich nicht von alleine ab</strong>. Wir müssen uns immer wieder Möglichkeiten zur Entspannung suchen und praktizieren.</p>
<p>Tun wir das nicht, können die <strong>Auswirkungen</strong> wie folgt sein:</p>
<ul type="disc">
<li>Durchfall/Verstopfung </li>
<li>Allergien<strong>, </strong>Hautausschläge<strong></strong> </li>
<li>Brechreiz<strong>, </strong>Magen- und Darmerkrankungen<strong></strong> </li>
<li>Herz-Kreislauferkrankungen<strong></strong> </li>
<li>Migräne, übermäßige Müdigkeit<strong></strong> </li>
<li>Rücken- und Gelenksschmerzen<strong></strong> </li>
<li>Konzentrationsschwierigkeiten<strong></strong> </li>
<li>Übermäßiger oder geringer Appetit<strong></strong> </li>
<li>Sexualfunktionsstörungen<strong></strong> </li>
<li>Schlafstörungen<strong></strong> </li>
<li>Depressionen, Ängste, Selbstwertprobleme<strong></strong> </li>
<li>Suchtprobleme<strong></strong> </li>
<li>u.v.a.<strong></strong> </li>
</ul>
<p>Außerdem werden Aufmerksamkeit, Kurzzeitgedächtnis und die Fähigkeit zur Problemlösung und Entscheidungsfindung beeinträchtigt. Dazu kommt, dass ein chronisches Gefühl der „Bedrohung“ auch auf ganz normale Situationen übertragen werden können (Bsp. plötzliche Ängste…). Es gibt Hinweise darauf, dass eine hohe Belastung durch Stress die intellektuelle Entwicklung von Kindern beeinträchtigt.</p>
<p>Eine Untersuchung in den Mitgliedschaften der Europäischen Union ergab schon in den 90iger Jahren, dass Leistungsverdichtung, Arbeitstempo, Zeitdruck und Hektik <strong>im Arbeitsfeld</strong> ständig zunehmen.&nbsp; Bereits jeder Dritte litt damals schon unter permanenten Stresssymptomen.</p>
<p>Was kann im Extremfall passieren:</p>
<ul type="disc">
<li><strong>Das Burn out-Syndrom&nbsp; (</strong>Aus-brennen)<strong></strong> </li>
</ul>
<p>Das Gefühl der inneren Leere, der seelischen Verausgabung, das Gefühl, nicht <strong>mehr</strong> geben zu können, und sich dabei sehr schlecht fühlen. <br />Oft sind hochbegabte und engagierte Menschen davon betroffen, die sich sehr für ihren Beruf einsetzen. Frauen, die versuchen, „es immer allen recht zu machen“. Es ist auch auffällig, dass Menschen in Pflege-, Gesundheits- sowie Sozialberufen oft davon betroffen sind, genauso wie LeistungssportlerInnen, PolitikerInnen, Menschen aus kreativen Berufsgruppen, DienstleisterInnen mit KundInnenkontakt und großer Verantwortung. Es betrifft PolizistInnen wie FriseurInnen, ÄrztInnen wie ManagerInnen u.v.m.</p>
<p>Eines ist allen gemeinsam: <strong>Die emotionale, körperliche und geistige Erschöpfung</strong> und dass&nbsp; <strong>die ganz speziellen persönlichen Grenzen jener Menschen überschritten wurden</strong>.</p>
<p>Das Burn out-Syndrom hat immer mehrere Ursachen und entsteht &#8211; innerhalb eines längeren Zeitraumes &#8211; in <strong>Phasen</strong>. <br />Meist leistet man zuerst sehr viel, ist enthusiastisch und hat viele Ideen, aber auch hohe Erwartungen. Bald muss man erkennen, dass man nicht alles erreichen und bewirken kann, was man sich vorgestellt hat. Obwohl man sich so sehr anstrengt und oft dabei seine eigenen Bedürfnisse hinten anstellt, bleiben möglicherweise die angemessene Anerkennung und das Lob aus. Frustration, Kränkung und Beeinträchtigungen des Selbstwerts sind die Folge. Ein Gefühl der Machtlosigkeit macht sich breit. Bald treten Kommunikationsschwierigkeiten durch Verdrängung, Interessenslosigkeit anderen gegenüber und Rückzug ein. Leistungsabfall und Erschöpfungszustände folgen. Der Verlust des Gefühls für die eigene Persönlichkeit, Ängste und eine innere Leere breiten sich aus. Hoffnungslosigkeit wird zur Depression, psychosomatische Störungen werden zu &#8211; manchmal lebensbedrohlichen &#8211; Funktionsstörungen. Herz-Kreislaufsystem, Immunsystem, Magen-Darmtrakt etc. sind davon betroffen. Verzweiflung und Selbsthass können bis zur Selbstmordgefahr führen.</p>
<p><strong>Stress betrifft uns alle</strong>. <br />Weniger drastische, doch genauso auf Dauer belastende Auswirkungen von Stress sind, sich z.B. nach der Arbeit nicht entspannen zu können. Dieser Stress betrifft gut ein Drittel aller Arbeitnehmer, da sie hohen Leistungsanforderungen oft unter nicht guten Bedingungen ausgesetzt sind. Aber auch Unterforderung stresst, die im Extremfall z.B. langzeitarbeitslose Menschen oder hochbegabte Kinder betrifft. <br />Mütter, die einerseits durch ihre vielfältigen Aufgaben in der Familie und möglicherweise auch noch Arbeitswelt überfordert sein können, denen jedoch andererseits die Zeit und Entspannung für sich selbst fehlt, um weiterhin die Kraft und Energie dafür einsetzen zu können. <br />StudentInnen, die nebenbei arbeiten müssen und permanent unter Prüfungsdruck stehen. Menschen die Rollenkonflikten oder Mobbing in Büros oder Firmen ausgesetzt sind. Menschen mit Beziehungskonflikten am Arbeitsplatz und im Privatleben. <br />Die Liste ließe sich endlos fortsetzen.</p>
<p><strong>Daraus können Ängste (Prüfungsangst, Auftrittsangst, Präsentationsangst, soziale Ängste,…) Selbstwertprobleme, Kummer, Niedergeschlagenheit, Depressionen, Süchte, Nervosität, Unruhe, Leistungsblockaden, Frustrationen, Ärger, Kontaktschwierigkeiten, Konflikte, Kommunikationsschwierigkeiten,</strong> <br /><strong>Orientierungslosigkeit, Energielosigkeit, Entwicklungsstörungen bei Kindern und Jugendlichen, Krankheitsbilder, bei denen Anspannung oder Angst eine Rolle spielen sowie zahlreiche Schmerzzustände, psychosomatische Beschwerden und viele andere Belastungen und Störungen unseres inneren Gleichgewichts entstehen.</strong> <strong></strong></p>
<p>Es ist immer wieder wichtig zu betonen, dass für jeden einzelnen Menschen ein Stressauslöser nicht der Gleiche sein muss, wie für einen anderen. Denn oft werden Menschen, die ihre Belastungen sogar kommunizieren, nicht ernst genommen, weil es z.B. die ArbeitgeberIn , die PartnerIn oder die Familie nicht so empfindet. Das führt bis hin zu Diffamierungen, wie „so schlimm ist es doch gar nicht, reiß dich mal zusammen, ich muss doch auch dies und jenes tun….“ etc. und noch erniedrigenderen Aussagen. Das ist besonders frustrierend und beschämend für die Betroffenen und schädigt ihr angeschlagenes Selbstwertgefühl und Gleichgewicht um ein Vielfaches mehr. Zudem traut man sich danach kaum mehr aktiv Hilfe zu suchen und der innerliche und äußerliche Rückzug beginnt, was immer ein Alarmzeichen für die Umgebung sein sollte. <br /><strong>Nicht ernst genommen zu werden mit seinen Problemen, Anliegen und Bedürfnissen, ist &#8211; meiner Meinung und Erfahrung nach &#8211; eine der schlimmsten Formen der sozialen und emotionalen Zurückweisung, was meistens zu noch größeren Schwierigkeiten und Frustrationen führt.</strong></p>
<p><strong>Tun Sie etwas gegen Ihren Stress und damit etwas für sich selbst!</strong></p>
<ul type="disc">
<li>„Wenn Sie es eilig haben, gehen Sie langsamer.“ (Buch Zitat…) Versuchen Sie, mehrere Ruhepausen in den Alltag zu integrieren. Schon einige Minuten, die Sie wirklich entspannen, tun Ihnen gut.&nbsp; Dadurch regenerieren Sie Ihren Geist und Körper. </li>
</ul>
<ul type="disc">
<li>Richtiges Zeitmanagement. Schreiben Sie sich zu Wochenbeginn bzw. zum Wochenende auf, was Sie alles zu erledigen haben und wollen. Planen Sie auch Ihre Freizeitaktivitäten und Ruhepausen genau mit ein. <br />Machen Sie sich für jeden Tag einen Zeitplan. Planen Sie großzügig. Meist braucht man länger als geplant. </li>
</ul>
<ul type="disc">
<li>Effizienter Arbeiten. Haben Sie das Gefühl, es ist ein riesiger Berg Arbeit wartet auf Sie? Der Gedanke daran überfordert sie, sodass Sie erst gar nicht beginnen wollen. Schieben Sie Unerledigtes immer wieder auf, weil Sie nicht wissen, wie und womit Sie überhaupt beginnen sollen? <br />Planen Sie diese Herausforderung in kleinen, überschaubaren Schritten. Was ist das Ziel? Was ist das Wichtigste zuerst, was muss ich gleich tun, damit ich darauf aufbauend weiterarbeiten kann? </li>
</ul>
<ul type="disc">
<li>Erkennen Sie Ihre ganz persönlichen Stressquellen! Was Sie stresst, ist für jemand anderen vielleicht kein Problem. Und umgekehrt. <br />Sie bügeln nicht gerne? Ihr Partner wäscht nicht gerne das Auto? Tauschen Sie die Rollen! Sprechen Sie miteinander, was jedem leicht fällt und was nicht. Dinge, die keiner gerne macht, werden abwechselnd erledigt. </li>
</ul>
<ul type="disc">
<li>Haben Sie diese Möglichkeit nicht, gehen Sie die Dinge mal anders an! </li>
</ul>
<p>Machen Sie es sich gemütlich, bevor Sie mit der Arbeit beginnen. Legen Sie sich Sachen zurecht, die Sie sich in den Pausen gönnen wollen. Nehmen Sie sich Zeit für diese Arbeit. Wenn die Nerven trotzdem durchbrennen, lassen Sie Ihre Gefühle auch raus. Manchmal muss man danach über sich selbst und die Situation lachen. Und überlegen Sie sich eine Belohnung, wenn Sie alles geschafft haben: Wieder mal ins Kino, gut Essen gehen oder ein Stündchen einfach nichts tun,&#8230;</p>
<p>Ein guter Ausgleich zu Stress ist <strong>Bewegung</strong>. Die aufgestauten Energien können so abgebaut werden. Obwohl man in Stresszeiten meistens müder ist, hilft dies, sich wieder frischer und ausgeglichener zu fühlen. Man spürt seinen Körper wieder!</p>
<ul type="disc">
<li>Machen Sie im richtigen Maße die Sportart, die Ihnen gefällt. Egal ob Tennis, Joggen, Schwimmen oder Wandern. </li>
</ul>
<ul type="disc">
<li>Besuchen Sie Kurse wie Qi Gong, Feldenkrais oder Yoga. Diese Formen der Bewegung bringen Ihre Energien wieder in die richtige Balance. </li>
</ul>
<p>Neben diesen aktiven körperlichen Betätigungen, gibt es viele passive Methoden, um Verspannungen und Stress abbauen zu können.</p>
<ul type="disc">
<li>Lassen Sie sich berühren! Mit Massage, Shiatsu und Methoden wie Klangtherapie können Sie optimal Körper und Geist entspannen. Krankheitsbilder wie Rückenschmerzen und schmerzhafte Verspannungen im Nackenbereich sowie innere Verspannungen lösen sich nach und nach auf. </li>
</ul>
<ul type="disc">
<li>Entspannungstechniken sind sinnvolle Maßnahmen Progressive Muskelentspannung, Autogenes Training oder Meditation. Sie lernen dadurch auf ihre körperlich-seelische Entspannung selbst Einfluss zu nehmen. Ihre Ausgeglichenheit und Leistungsfähigkeit wird dadurch positiv beeinflusst. </li>
</ul>
<p>Gesunde Ernährung ist heute ein Thema, wie kein anderes. Meist denkt man dabei an weniger genussvolles Essen oder quälende Diäten.</p>
<ul type="disc">
<li>Die Ernährungsberatung nach Traditioneller Chinesischen Medizin ist dazu geeignet , Harmonie im Körper aufzubauen, um ein ausgewogenes Säure-Basen-Milieu aufrechtzuerhalten, welches unsere Gesundheit und das Wohlbefinden fördert und erhält. Nicht Diäten, sondern individuelle ausgewogene Ernährung ist Maßstab. Genuss ist erlaubt. </li>
</ul>
<p>Im geistig/seelischen Bereich sollten Sie sich ebenfalls einen Ausgleich schaffen!</p>
<ul type="disc">
<li>Freunde und Freundinnen, die Ihnen zuhören und Sie unterstützen sind hilfreicher, als solche, die ungefragt ständig gute Ratschläge geben! </li>
</ul>
<ul type="disc">
<li>Holen Sie sich konkrete und professionelle Hilfe, wo Sie selbst nicht weiterkönnen! Jeder Mensch macht Phasen im Leben durch, die stressreich und krisenanfällig sind. Meistens sind es neue Veränderungen oder alte Gewohnheiten, die einem zu schaffen machen. </li>
</ul>
<ul type="disc">
<li>Es ist wichtig in Krisenzeiten oder bei Problemen und Belastungen, sich mit seinen Zielen und Wertvorstellungen auseinanderzusetzen. Was will ich verändern? Was ist mir wirklich wichtig? Welchen Prioritäten im Leben will ich folgen? Durch den „richtigen“ Weg, den man geht, entwickelt sich auch mehr Selbstvertrauen dazu und zu sich selbst. Das Leben wird leichter und sinnvoller. Professionelle Unterstützung hilft Ihnen dabei, dass Sie Ihre eigenen Ressourcen (wieder) selbstverantwortlich und selbstbestimmt wahrnehmen und leben können. Je nach Bedürfnis und individuellem Problem, gibt es verschiedene Methoden, die angeboten werden. </li>
</ul>
<ul type="disc"></ul>
<ul type="disc"></ul>
<ul type="disc"></ul>
<ul type="disc">
<p align="right">Sonderbeilage August 2008</p>
<p align="right">Maga. Eva Tiefenböck <br />Klin.- u. Gesundheitspsychologin, <br />Mal- u. Gestaltungstherapeutin</p>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>Sonnentor &#8211; Entwicklung und Geschichte</title>
		<link>http://magazin.unternehmerweb.at/index.php/2008/07/06/sonnentor-entwicklung-und-geschichte/</link>
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		<pubDate>Sun, 06 Jul 2008 09:28:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Erfolgsmagazin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sonderbeilagen & Ausgaben]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Johannes Gutmann]]></category>
		<category><![CDATA[Sonnentor]]></category>

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		<description><![CDATA[<img src="http://www.unternehmerweb.at/magazin/wp-content/themes/massivenews/images/experten/sonnentor.jpg" width="140" height="140" />]]></description>
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<p><a href="http://magazin.unternehmerweb.at/wp-content/uploads/2008/07/image15.png"><img style="border-right: 0px; border-top: 0px; border-left: 0px; border-bottom: 0px" src="http://magazin.unternehmerweb.at/wp-content/uploads/2008/07/image-thumb15.png" border="0" alt="image" width="93" height="76" /></a> <strong>Sonnetor – Johannes Gutmann VC &#038; Factsheet</strong></p>
<p><strong>März 1988 </strong>Gründung von Johannes Gutmann in den Räumlichkeiten der Schlossapotheke Spritzendorfer in Ottenschlag, mit dem Motiv der größtmöglichen Wertschöpfung in der Region für Arbeitsbeschaffung und Förderung nachhaltiger biologischer Landwirtschaft.</p>
<p><span id="more-458"></span></p>
<p><strong>1989</strong> Ankauf Haus Brunnengasse 4, 3910 Zwettl. Erste Preisliste mit ca. 40 Produkten im Sortiment</p>
<p><strong>1990 </strong>Renovierung Haus Brunnengasse 4. Erste Biofach-Ausstellung in Deutschland sowie erster Export nach Deutschland</p>
<p><strong>1992 </strong>Ankauf eines alten Bauernhofes in Sprögnitz 10. Renovierung Altbau und Umzug von Zwettl nach Sprögnitz</p>
<p><strong>März 1992 </strong>Gründung des Joint Ventures „SLUNECNI BRANA“ mit DI Tomás Mitácek in Tschechien</p>
<p><strong>1993 </strong>Rohbau Bürogebäude in Sprögnitz 10. Ankauf und Renovierung einer alten Mühle in Cejkovice (CZ)</p>
<p><strong>1996 </strong>EU-Beitritt Österreichs und Neubau 1. Lagerhalle, Verdoppelung des Umsatzes durch das Wegfallen der Grenzen</p>
<p><strong>1998 </strong>Einbau einer Kräuteraufbereitungsanlage in Sprögnitz<br />
<strong>1999 </strong>Neubau der Lagerhalle „Rundherum“ in Sprögnitz</p>
<p><strong>2000 </strong>Neubau der Lagerhalle „Mlati“ in Cejkovice (CZ)</p>
<p><strong>2002 </strong>Zubau der Lagerhalle „Rundherum“ in Sprögnitz. Eröffnung des Biomarktes „Unter’m Hollerbusch“ in Zwettl.</p>
<p><strong>2004 </strong>Neubau der Lagerhalle „Weltweit“ in Sprögnitz</p>
<p><strong>2005 </strong>Ausbau der Lagerhalle „Weltweit“ und Ankauf eines alten Bauernhofes in Sprögnitz 4. Eröffnung Sonnentor Shop Krems</p>
<p><strong>2006 </strong>Umbau des Sonnentor-Shops Sprögnitz und Eröffnung des „KRÄUTER-SINNES-ERLEBNISSES“</p>
<p><strong>2007</strong> 1. Bauabschnitt „Halle-Luja“, Neubau Produktion und Lagerhalle in Cejkovice (CZ)</p>
<p><strong>2008</strong> Der 100. Mitarbeiter in der Sonnentor-Zentrale in Sprögnitz wird aufgenommen</p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong>Personalstand</strong></p>
<p>· in Österreich 100 Mitarbeiter</p>
<p>· in Tschechien 55 Mitarbeiter</p>
<p>· Derzeit gehören 150 Bauern zur Sonnentor-Familie</p>
<p><strong>Umsatz 2007/08:</strong></p>
<p>· in Österreich ca. 16 Mio. Euro</p>
<p>· in Tschechien ca. 4 Mio. Euro</p>
<p><strong>Export</strong></p>
<p>· Der Exportanteil beträgt rund 75%</p>
<p>· Wir exportieren in mehr als 40 Länder weltweit</p>
<p><strong>Sortiment</strong></p>
<p>· Unser Sortiment umfasst ca. 600 verschiedene Produkte</p>
<p><strong>Auszeichnungen und Preise</strong></p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong>15. Mai 2008: Sonnentor ist Gewinner des TRIGOS 2008</strong></p>
<p>Bei der Trigos-Gala wurde Sonnentor als Unternehmen vor den Vorhang geholt, das seine soziale und ökologische Verantwortung über das gesetzliche Ausmaß hinaus wahrnimmt.</p>
<p><strong>19. November 2007: Sonnentor gewinnt Businessplanpreis für Franchise</strong><br />
Businessplanauszeichnung für das Sonnentor-Franchise-System in der Kategorie „Dienstleistung, Gewerbe, Handel“ mit dem 2. Preis</p>
<p><strong>13. November 2007:</strong> Sonnentor bei Nestor 2007 ausgezeichnet</p>
<p>Sonnentor für sein Engagement rund um seine älteren ArbeitnehmerInnen geehrt.</p>
<p><strong>29. Oktober 2007:</strong> Sonnentor erhält Agrarprojektpreis 2007</p>
<p>Sonnentor für die Zusammenarbeit mit seinen Vertragsbauern ausgezeichnet.</p>
<p class="facebook"><a href="http://www.facebook.com/share.php?u=http://magazin.unternehmerweb.at/index.php/2008/07/06/sonnentor-entwicklung-und-geschichte/" target="_blank"><img src="http://magazin.unternehmerweb.at/wp-content/plugins/add-to-facebook-plugin/facebook_share_icon.gif" alt="Share on Facebook" title="Share on Facebook" /></a><a href="http://www.facebook.com/share.php?u=http://magazin.unternehmerweb.at/index.php/2008/07/06/sonnentor-entwicklung-und-geschichte/" target="_blank" title="Share on Facebook">Share on Facebook</a></p><p align="left"><a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Sonnentor+%26ndash%3B+Entwicklung+und+Geschichte+www.ri.ms/3vqsa" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://magazin.unternehmerweb.at/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-twitter-big1.png" alt="[Post to Twitter]" border="0" /></a> <a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Sonnentor+%26ndash%3B+Entwicklung+und+Geschichte+www.ri.ms/3vqsa" title="Post to Twitter">Tweet This Post</a>&nbsp; </p>
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		</item>
		<item>
		<title>Erfolgsmagazin im Interview mit Johannes Gutmann (Sonnentor Kr&#228;uterhandelsgmbH)</title>
		<link>http://magazin.unternehmerweb.at/index.php/2008/07/06/erfolgsmagazin-im-interview-mit-johannes-gutmann/</link>
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		<pubDate>Sun, 06 Jul 2008 09:25:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Erfolgsmagazin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leute & Meinungen]]></category>
		<category><![CDATA[Sonderbeilagen & Ausgaben]]></category>
		<category><![CDATA[Johannes Gutmann]]></category>
		<category><![CDATA[Sonnentor]]></category>

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		<description><![CDATA[<img src="http://www.unternehmerweb.at/magazin/wp-content/themes/massivenews/images/experten/gutmann.jpg" width="140" height="140" />]]></description>
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<p><a href="http://magazin.unternehmerweb.at/wp-content/uploads/2008/07/image11.png"><img style="border-top-width: 0px; border-left-width: 0px; border-bottom-width: 0px; margin: 0px 10px 10px 0px; border-right-width: 0px" src="http://magazin.unternehmerweb.at/wp-content/uploads/2008/07/image-thumb11.png" border="0" alt="image" width="183" height="137" align="left" /></a></p>
<p><strong>Erfolgsmagazin:</strong> Sie haben mit 23 Jahren gegründet. Wie kam es dazu?<br />
<strong>Gutmann:</strong> Ich habe nach der Matura 14 Tage Welthandel in Wien studiert. Da war mir sehr rasch klar, dass das nicht mein Ziel und mein Weg sind.</p>
<p>Ich war vor meiner Selbständigkeit dann in einem Dienstverhältnis, in dem ich volle Leistung gebracht habe. Trotzdem musste ich das Unternehmen verlassen. Nun war meine Überlegung, ob ich wieder in ein Dienstverhältnis zurückkehren sollte. Es stellte sich in Folge für mich die Frage, wie das aussehen würde: Die Möglichkeiten waren im Waldviertel nicht sonderlich breit gefächert. Und weggehen wollte ich nicht.</p>
<p><span id="more-455"></span></p>
<p>Möglicherweise wäre auch wieder ein Chef vorgesetzt, der nicht Mitarbeiter freundlich ist. Oder ein Chef, der nach dem Motto lebt: „Schau ma, dass Mitarbeiter nicht zu groß und zu g´scheit werden. Das könnte ja eine Bedrohung sein.“ Rückblickend ist alles eigentlich aus einer emotionalen Verletzung heraus passiert. Ich wollte meinem ehemaligen Chef zeigen: ES GEHT AUCH ANDERS!</p>
<p>Durch meine Einblicke in die Landwirtschaft und die Erfahrung in einer Brauerei wusste ich, dass es so nicht gehen kann. Dass es ein anderes Modell benötigt. Ich war mir auch im Klaren, dass ich mit Menschen und Verkauf zu tun haben will. Ich war mir auch bewusst, dass ich Kunden überzeugen und begeistern kann.</p>
<p><a href="http://magazin.unternehmerweb.at/wp-content/uploads/2008/07/image12.png"><img style="border-top-width: 0px; border-left-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-right-width: 0px" src="http://magazin.unternehmerweb.at/wp-content/uploads/2008/07/image-thumb12.png" border="0" alt="image" width="153" height="115" /></a> Für mich kam dann relativ rasch die Überlegung selbständig zu werden. Ich dachte mir: Was ich für jemand anderen machen kann, kann ich auch für mich selbst tun! Ich habe erkannt, dass ich selbst die Freiheit habe, zu entscheiden, was ich täglich tun kann. Für mich war damals ein sehr ausschlaggebender Vergleich mit der nahen Tschechei in der ehemaligen kommunistischen Zeit. Ich habe gesehen, wie es ist, wenn man nichts hat, eben nicht frei entscheiden kann und aufgrund der Umstände nicht motiviert ist bzw. wird. Brechen lassen oder mit dem Wind biegen!?</p>
<p>Ich habe für mich die Möglichkeit gesehen, täglich etwas Neues beginnen zu können. Aber man muss es einfach tun. Einen Baum pflanzen, um davon leben zu können, aber nicht den Regenwald abzuholzen.</p>
<p><strong>Erfolgsmagazin: </strong>Wie war die Reaktion Ihrer Eltern und Freunde? Welche Unterstützung haben Sie erhalten?<strong><br />
Gutmann: </strong>Grundsätzlich war die Sorge überwiegend. Meine Eltern waren zwar selbst auch Bauern mit einer Kleinwirtschaft mit 20 ha Wiese, aber kannten auch die Schwierigkeiten. Sie haben fünf Kinder großgezogen, und da ist nicht alles einfach. Außerdem war der Traum meiner Eltern für mich, dass ich Bankbeamter oder Buchhalter im nahe liegenden Sägewerk werde.<br />
Ihre Sorge war dann auch, dass es kein Büro gab, keine Infrastruktur usw. Ich konnte ihnen aber immer wieder zu verstehen geben: „Ich schaffe es.“ Sie haben mir dann auch aktiv geholfen: Ein- und verpacken, abfüllen, ein Lager am Bauernhof gegeben und Rezepte geschrieben. Sie haben wie ich an die Idee geglaubt.</p>
<p>Die größte Hilfe war aber, dass sie nicht versucht haben reinzureden, und mich positiv bestärkt haben. Es würden sich immer schnell einmal drei Argumente finden, um eine Sache kaputt zu reden. Das habe ich von meinen Eltern aber niemals erfahren.</p>
<p>Bei Freunden fand ich eher weniger Unterstützung und Motivation. Eher die Reaktion: Des wird nix.</p>
<p><strong>Erfolgsmagazin: </strong>Sehen Sie Gefahren beim Thema Familie und Selbständigkeit?<strong><br />
Gutmann: </strong>Ja, die sehe ich und kann aus eigener Erfahrung sprechen. Meine Ex-Frau und meine ältere Schwester waren gleich zu Beginn mit an Bord. Meine ältere Schwester, die tatsächlich meine 1. Mitarbeiterin war, arbeitet heute noch bei SONNENTOR.</p>
<p>Meine Ex-Frau, aus der Ehe gibt es auch zwei Kinder, ist nicht mehr dabei. Wir haben uns vor sieben Jahren scheiden lassen. Der ausschlaggebende Grund war sicher das Unternehmen. Sie hat eher gebremst. Sie konnte Mitarbeiter nicht mit deren Stärken einbinden. Sie hat viele Prozesse blockiert. Sie war zwar davon überzeugt, dass alles funktioniert, konnte aber Expansionsgedanken nicht mittragen bzw. auch nicht erkennen. Mitarbeiter, die loyal waren, wurden ebenfalls blockiert. Es war damals stark die Gefahr gegeben, gute Mitarbeiter deswegen zu verlieren. Ich musste auch erkennen, dass es in der Führungsebene Knackpunkte gab. Auch hier wurden in Folge Veränderungen vorgenommen.</p>
<p>Es war dringend an der Zeit zu handeln, und das Thema meiner damaligen Frau gegenüber erneut zu thematisieren. Ich habe damals ganz klar die die Frage gestellt: Was willst du? Im Endeffekt kam es 2000 zur Scheidung. Meine Kinder sind mit der Mutter ausgezogen. Und 2001 schied sie aus dem Betrieb aus. Damals hatten wir 42 Mitarbeiter.</p>
<p><a href="http://magazin.unternehmerweb.at/wp-content/uploads/2008/07/image13.png"><img style="border-top-width: 0px; border-left-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-right-width: 0px" src="http://magazin.unternehmerweb.at/wp-content/uploads/2008/07/image-thumb13.png" border="0" alt="image" width="228" height="240" /></a> Die Zeit der Trennung, war die Zeit des Aufbruchs. Wir haben seither umsatzmäßig, als auch in Bezug auf Mitarbeiter verdreifacht. Hier sind Auswirkungen von Blockaden klar erkennbar, die die organisatorische Entwicklung gestoppt haben.</p>
<p><strong></strong></p>
<p>Daraus habe ich gelernt umgehend, auch innerhalb der Mitarbeiter zu agieren. Sobald zu erkennen ist, dass von Innen gemauert wird, muss darüber gesprochen werden, um Vorkehrungen zu treffen. Mitarbeiter, die Hilfe brauchen, werden dann sofort personell verstärkt. Wenn sich Mitarbeiter aber beispielsweise durch diese Unterstützung oder durch neue Talente bedroht fühlen, dann ist es kein gangbarer Weg.</p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong>Erfolgsmagazin: </strong>Wo sehen Sie die 3. größten Schwierigkeiten, wenn Partner zusammenarbeiten?<br />
<strong>Gutmann: </strong>Oft ist die Kommunikation ein großes Problem. Man spricht zwar miteinander, aber es ist keine Offenheit da.</p>
<p>Wenn man eine Beziehung hat, ist es nicht unmöglich, gemeinsam zu arbeiten. Das kann auch sehr gut sein. Wichtig ist aber, dass es verschieden Bereiche gibt. Eine direkte Zusammenarbeit ist auf Dauer tödlich.<br />
Ein häufiges Problem ist auch, dass ein Partner nicht abschalten kann. Themen aus der Firma werden immer wieder mit nach Hause getragen und weiter besprochen. So bleibt dann keine Zeit für Privates. Abschalten ist wichtig: Privates, privat lassen. Geschäftliches, geschäftlich lassen.</p>
<p><strong>Erfolgsmagazin:</strong> Können Sie sich vorstellen noch einmal mit einer Partnerin gemeinsam bei SONNENTOR zu arbeiten?<strong><br />
Gutmann:</strong> Meine Lebensgefährtin ist seit fünf Jahren auch im Betrieb tätig. ABER hier gibt es eine offene Aussprache. Besonders wichtig ist uns auch, die Freizeit gemeinsam zu genießen. Wir sind jetzt auch vor einem Jahr aus dem Firmengebäude ausgezogen und haben uns 300 Meter entfernt ein Häuschen genommen. Das tut gut, ist wichtig und stellt einen neuen Qualitätsgrad dar.</p>
<p>Wenn es beispielsweise firmenmäßig Fragen gibt, ist es klar definiert, dass mit dem zuständigen Mitarbeiter gesprochen wird und nichts zwischen uns einfach so geklärt wird.</p>
<p>Ein weiterer Punkt ist, dass meine Lebensgefährtin mitwachsen möchte. Wir holen uns auch von außen Hilfe und Erdung. Wir schauen uns andere Betriebe an, besuchen Kurse.</p>
<p>Meine Partnerin ist um acht Jahre jünger als ich, und wir denken auch an eine Familienplanung.</p>
<p><strong>Erfolgsmagazin: </strong>Sie sind erst 43. In dem Moment wo man Kinder hat, stellt man sich, auch wenn es weit weg ist, sicher auf die einen oder andere Art ein Nachfolgeszenario vor. Wie könnten Sie sich eine Übergabe vorstellen?<br />
<strong>Gutmann: </strong>Meine Töchter sind 12 und 19. Derzeit gibt es zum Betrieb keinen Kontakt und kein großes Interesse. Das Einzige &#8211; was in Verbindung mit dem Betrieb passieren kann &#8211; ist, dass meine kleine Tochter mit ihrem Papa angibt (lächelt). Das ist aber auch schön.</p>
<p>Meine ältere Tochter macht gerade die Matura und zeigt derzeit kein Interesse. Darüber bin aber auch froh. Sie soll sich ihre Hörner woanders abstoßen. Sie ist gerade in einem Alter, wo die Zeit des Wandels und der Entwicklung gegeben ist. Sie kann aber selbstverständlich jederzeit kommen. Tür und Tor sind offen.</p>
<p>Meine Eltern sind auch heute noch meine emotionale Tankstelle. Und so ist es auch bei mir mit meinen Töchtern. Es ist aber auch wichtig Grenzen zu kennen, zu spüren und diese eingefordert zu wissen.</p>
<p><strong>Erfolgsmagazin: </strong>Was wäre, wenn eines Ihrer Kinder übernehmen möchte?<strong><br />
Gutmann: </strong>Wichtig ist für mich, dass der, der den Wunsch hat, aktiv im Tun ist. Es soll nicht ein geschützter Arbeitsplatz sein. Kompetenz und Qualität muss, wie auch bei allen Mitarbeitern, gezeigt werden. Machtspielchen kommen auch in diesem Fall für mich nicht in Frage. Wie bei den Mitarbeitern kommt hier eine Sozialhygiene zum Tragen. Unser Betrieb ist hierarchisch sehr flach organisiert. Wir haben beispielsweise Qualitäts- und Managementzirkel aus denen Schlüsse gezogen werden.</p>
<p>Wie gesagt, die Nachfolge ist relativ offen. Aber ich möchte sicher nicht bis 60 – 70 mit der gesamten Verantwortung herumlaufen. Wir haben nun in Albanien die 3. Tochtergesellschaft. Und wir werden noch um das 2-3fache wachsen. Dass ist kein wildes Wachstum, sondern selektiv. Mit meinen Leuten ist dieser Weg klar und tragbar. Wir werden uns immer an der Lebensqualität orientieren. Es sind sehr gute Geleise für die nächsten 5 – 6 Jahre gelegt. Es wird auch in der Geschäftsführungsebene neue Mitarbeiter geben.</p>
<p>Ich kann mir sogar einen Rückzug aus der Geschäftsführung vielleicht vorstellen. Also ich kann loslassen.</p>
<p>Mit 80 möchte ich, wie jetzt mein Vater, einfach dabei sein können. Etiketten kleben, Algen aus dem Teich holen. Alles was so an kleinen Dingen anfällt. Und so ergibt eines das andere.</p>
<p><strong>Erfolgsmagazin: </strong>Was wäre, wenn keines Ihrer Kinder den Betrieb übernehmen möchte?</p>
<p><strong>Gutmann: </strong>Sollten meine Kinder kein Interesse an einer Nachfolge haben, dann gibt es die Überlegung, eine AG mit einer Mitarbeiterbeteiligung zu gründen. Die Hauptsache ist, dass es gesund weitergeht.</p>
<p>Mit guten Leuten wächst ein Unternehmen. Wir agieren ganz anders mit unseren Mitarbeitern. Jeder Mitarbeiter bekommt bei uns täglich und kostenlos ein Mittagessen. Das ist für mich selbstverständlich. Es gehören aber auch genauso Menschen zu uns, die nicht im Vordergrund der Gesellschaft stehen: Leute, die einen Unfall hatten, durch ein Handicap eingeschränkt sind, aber ebenso ältere Menschen. Bei uns heißt es: Leben und leben lassen. Wichtig ist Herzens- und Menschensbildung. In Demut zu lernen. Egal was man tut, wichtig ist immer Mensch zu bleiben. So kann ich auch sagen, dass ich in 20 Jahren SONNENTOR noch nie Preisdiskussionen hatte.</p>
<p>Also insofern kann ich mir das genannte Modell gut vorstellen.</p>
<p><strong>Erfolgsmagazin: </strong>Was heißt für Sie gesundes Wachstum für die Zukunft?</p>
<p><strong>Gutmann: </strong>Meine Vision war und ist es, Arbeitsplätze zu schaffen. Ich bin davon überzeugt, dass wir hier ein Zukunftsland haben in Bezug auf Natur, Wasser, Sauberkeit. Durch ein gesundes Wachstum ist es möglich, weitere Arbeitsplätze zu schaffen, und Sicherheit zu geben.</p>
<p><a href="http://magazin.unternehmerweb.at/wp-content/uploads/2008/07/image14.png"><img style="border-top-width: 0px; border-left-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-right-width: 0px" src="http://magazin.unternehmerweb.at/wp-content/uploads/2008/07/image-thumb14.png" border="0" alt="image" width="172" height="120" /></a> Wichtig ist auch, Markttrends nicht zu verschlafen. Das würde sich massiv auf die Einnahmen und in Folge auf die Arbeitsplätze auswirken. Es liegt in meiner Verantwortung darauf zu achten.</p>
<p>Gesundes Wachstum heißt aber auch, dass ich ersetzbar bin, sowie jeder Mitarbeiter. Sonst wäre ein Fehler im System. Ein Stillstand oder Rückschlag hätte dieselben Folgen, wie das Verschlafen von Trends.</p>
<p>Und ganz aktuell wird eine Vision in Form des Franchisesystems umgesetzt. Am 5. Juni wurde der erste Vertrag unterschrieben. Am 4.9 wird in St.Pölten und am 5.9 im Auhofcenter in Wien ein Franchisepartner von SONNENTOR starten. Weitere 4 – 5 sind in Planung.</p>
<p>Eine weitere Voraussetzung ist es, viele Exportkontakte zu erzielen. Stellen Sie sich vor, es gibt nicht viele Kontakte und ein großer Kunde bricht weg. Durch gute und wachsende Exportkontakte schaffen wir neue Arbeitsplätze und sichern Bestehende.</p>
<p>Zu einem guten Wachstum gehört auch Budget. Wir werden an die Grenze der Million im Rahmen des Marketingbudgets herankommen.</p>
<p>Und besonders wichtig ist ein Prinzip, das ich von Anfang an verfolgt habe: Sich nie an große Kunden verkaufen.</p>
<p><strong>Erfolgsmagazin: </strong>Abschließend darf ich Sie fragen, was für Sie Familie und Tradition bedeutet?</p>
<p><strong>Gutmann: </strong>Aus der Tradition wächst die Kultur der Familie. Durch die Familie lernen wir Werte und Rituale kennen. Das heißt gewisse Spielregeln. Wenn man sich an diese hält und sie vor allem klar sind, dann wird man sie lange mit sich tragen. Wenn diese Werte, Rituale und daraus resultierenden Spielregeln fair sind, dann sind sie auch schön.</p>
<p><strong>Unternehmerweb-Tipp:<br />
</strong>Wenn Sie ein Erlebnis für<br />
die Sinne &#8211; gepaart mit Natur, Tradition, Herzlichkeit<br />
- genießen möchten, dann ist unser Tipp für<br />
Sie: Besuchen Sie spätestens am 15. August 2008,<br />
im Rahmen des 20jährigen Jubiläums die SONNENTOR-<br />
Familie. Schenken auch Sie an diesem<br />
Tag ein Lächeln!</p>
<p align="right">Erschienen in der Sonderausgabe: Familienbetriebe Juni 2008</p>
<p align="right">Sonnentor KräuterhandelsgmbH<br />
Sprögnitz 10 A-3910 Zwettl<br />
Tel 0043 (0) 28 75 / 72 56<br />
Fax: 0043 (0) 28 75 / 72 57<br />
office@sonnentor.at | <a href="http://www.sonnentor.at" target="_blank">www.sonnentor.at</a></p>
<p class="facebook"><a href="http://www.facebook.com/share.php?u=http://magazin.unternehmerweb.at/index.php/2008/07/06/erfolgsmagazin-im-interview-mit-johannes-gutmann/" target="_blank"><img src="http://magazin.unternehmerweb.at/wp-content/plugins/add-to-facebook-plugin/facebook_share_icon.gif" alt="Share on Facebook" title="Share on Facebook" /></a><a href="http://www.facebook.com/share.php?u=http://magazin.unternehmerweb.at/index.php/2008/07/06/erfolgsmagazin-im-interview-mit-johannes-gutmann/" target="_blank" title="Share on Facebook">Share on Facebook</a></p><p align="left"><a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Erfolgsmagazin+im+Interview+mit+Johannes+Gutmann+%28Sonnentor+Kr%26auml%3ButerhandelsgmbH%29+www.ri.ms/mhnk" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://magazin.unternehmerweb.at/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-twitter-big1.png" alt="[Post to Twitter]" border="0" /></a> <a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Erfolgsmagazin+im+Interview+mit+Johannes+Gutmann+%28Sonnentor+Kr%26auml%3ButerhandelsgmbH%29+www.ri.ms/mhnk" title="Post to Twitter">Tweet This Post</a>&nbsp; </p>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Sonnentor-Familie &#8211; Ein Familienbetrieb der besonderen Art!</title>
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		<pubDate>Sun, 06 Jul 2008 09:21:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Erfolgsmagazin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sonderbeilagen & Ausgaben]]></category>
		<category><![CDATA[Bio]]></category>
		<category><![CDATA[Familie]]></category>
		<category><![CDATA[Familienbetrieb]]></category>
		<category><![CDATA[Sonnentor]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>

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		<description><![CDATA[<img src="http://www.unternehmerweb.at/magazin/wp-content/themes/massivenews/images/experten/sonnentor.jpg" width="140" height="140" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p><a href="http://magazin.unternehmerweb.at/wp-content/uploads/2008/07/image9.png"><img style="border-right: 0px; border-top: 0px; border-left: 0px; border-bottom: 0px" src="http://magazin.unternehmerweb.at/wp-content/uploads/2008/07/image-thumb9.png" border="0" alt="image" width="102" height="102" /></a><strong>SONNENTOR &#8211; ein österreichisches, traditionelles und innovatives Bio-Unternehmen.</strong> Ausgehend vom Stammbetrieb im Waldviertel werden wertvolle Markenprodukte produziert und weltweit in 40 Länder exportiert und vertrieben. Inzwischen gehören 150 Bauern zur großen SONNENTOR-Familie und beliefern den Betrieb. Der Bio-Spezialist und TRIGOS-Preisträger Johannes Gutmann verfolgt weitere Ziele. Er ist davon überzeugt, dass derzeit erst 20 % der Möglichkeiten ausgeschöpft sind und möchte SONNENTOR weiter ausbauen. Die Maxime ist bei allen Entwicklungsschritten „Klasse statt Masse“.</p>
<p><span id="more-446"></span></p>
<p><strong>Die Idee etwas zu bewegen.<br />
</strong>Johannes<strong> </strong>Gutmann, der Sonnetor-Gründer, wuchs mit vier Geschwistern auf dem Bauernhof seiner Eltern im Waldviertel auf. Den Hof seiner Eltern irgendwann zu übernehmen, stand für ihn nie zur Debatte. Für den 20jährigen stand nach der Matura und einem kurzem Wienaufenthalt fest, dass er in seiner Heimat bleiben wollte. Er erkannte rasch, dass vor allem im Waldviertel neue Ideen gebraucht wurden.<br />
So entstand der Plan &#8211; gemeinsam mit den Bauern der Region, Kräuter-Spezialitäten der Bio-Bauern, unter einem gemeinsamen Logo zu vermarkten. Obwohl er zunächst sowohl von seiner Familie, als auch von den Bauern belächelt wurde, hielt Gutmann an seiner Idee fest. 1988 gründete der damals erst 23jährigen Geschäftsführer SONNENTOR.</p>
<p><strong>Gemeinsame Vermarktung. Das Logo.</strong><br />
<a href="http://magazin.unternehmerweb.at/wp-content/uploads/2008/07/image9.png"><img style="border-right: 0px; border-top: 0px; border-left: 0px; border-bottom: 0px" src="http://magazin.unternehmerweb.at/wp-content/uploads/2008/07/image-thumb9.png" border="0" alt="image" width="102" height="102" /></a> Die gemeinsame Vermarktung fand mit einem gemeinsamen Logo &#8211; der lachenden Sonne &#8211; statt. Diese Sonne ist ein mittelalterliches Lebens- und Lichtsymbol mit 24 Strahlen, das bis heute viele Bauernhöfe ziert. Mit dem neu entwickelten Logo und Verpackungen für die Bio-Kräuter-Produkte zog er von Markt zu Markt: „Man muss an seine Ideen glauben. Bald kannten mich alle in der Region als den Spinner mit der Lederhose. Und die Mundpropaganda machte mein kleines Unternehmen bekannt und zunehmend interessant.“</p>
<p><strong>Der Weg der SONNENTOR-Familie</strong><br />
<a href="http://magazin.unternehmerweb.at/wp-content/uploads/2008/07/image10.png"><img src="http://magazin.unternehmerweb.at/wp-content/uploads/2008/07/image-thumb10.png" border="0" alt="image" width="130" height="240" /></a> Nach und nach begeisterten sich immer mehr spezialisierte Kräuterbauern für Gutmanns Idee und versahen ihre Produkte gerne mit dem SONNENTOR-Etikett. Dieses trug neben dem Logo der lachenden Sonne auch ihren Namen. Damit wurde ihre Arbeit mit einem hohen Maß an Wertschätzung versehen. Denn bis heute spielt die Identität der Bauern und ihrer Familien für Johannes Gutmann eine bedeutende Rolle. Überall auf dem Werksgelände der SONNENTOR Kräuterhandelsgesellschaft mbH finden sich Fotos von Elfriede Huber, Familie Grünstäudl, Kurt Kainz und vielen anderen Bauern, die Gutmanns Unternehmen von Anfang an unterstützt haben. Johannes Gutmann spricht deshalb auch nie von „seinem“ Erfolg sondern stets von „unseren“ Leistungen und Möglichkeiten. Das Prinzip „leben und leben lassen“ stellt für Gutmann dabei die Basis des Miteinanders dar.</p>
<p><strong>Von der Vision zur Umsetzung.</strong><br />
Zum damaligen Zeitpunkt war Gutmann dem aktuellen Bio-Trend weit voraus. Heute ist SONNENTOR ein stabiler, wachsender Vorzeigebetrieb mit entscheidender Vorreiterrolle. Ein wesentliches Merkmal der Idee war von Anfang an, die weitgehende Veredlung der Rohstoffe direkt am Biobauernhof. So konnte das Überleben der kleinen Bauernhöfe ermöglicht werden. Zusätzlich konnte die Erfahrung und Sorgfalt der Bauern genutzt und auf diese Weise für den Konsumenten das höchste Maß an Verantwortung und Transparenz erreicht werden.</p>
<p>Handarbeit und Tradition tragen zur hervorragenden Qualität der Kaffee- und Kräutermischungen von SONNENTOR bei. Und das soll auch so bleiben. Die Spezialisierung und Handarbeit sind die naheliegendsten und einfachsten Gegenmaßnahmen zu der nach unten führenden Produktions- und Preisspirale in der Landwirtschaft. SONNENTOR übernimmt als Unternehmen regionale Verantwortung für das Waldviertel. Es wird auf automatisierte Arbeitschritte verzichtet. So ist es möglich, die Bauern und Bewohner teilhaben zu lassen.</p>
<p>Diese Vision zeichnet den Mann mit der runden, roten Brille und legeren Lederhosen, Johannes Gutmann, auch heute noch aus. Neben dem Überleben der kleinen Bauernhöfe ist Gutmanns weitere große, mittlerweile umgesetzte Vision, möglichst viele Arbeitplätze zu schaffen und zu sichern. Arbeitsplätze aber nicht nur für gesunde, leistungsstarke und junge Menschen.</p>
<p>Gutmann bietet auch Arbeit für Menschen mit Handicap, für jene, die nach einem Unfall nur mehr bedingt arbeiten können und für ältere Menschen. Neben fixen Anstellungen wird unter anderem die Möglichkeit der Heimarbeit geboten. Dies ist besonders für Frauen in Karenz oder pflegende Personen eine gute Chance, beruflich aktiv zu sein.</p>
<p>Für Gutmann beginnt der faire Handel somit direkt im eigenen Haus. Derzeit werden rund 100 Mitarbeiter beschäftigt. Zudem beliefern ca. 150 kontrollierte Vertragsbiobauern aus dem Waldviertel und Ostösterreich und weltweit anerkannte und zertifizierte Bio-Unternehmen den stetig wachsenden Betrieb.</p>
<p>Qualität, soziale Verantwortung, Nachhaltigkeit, Herzlichkeit, Menschlichkeit und Bodenständigkeit sind Begriffe, die das Tun und den Umgang von Johannes Gutmann mit den Mitarbeitern und Partnern der SONNENTOR-Familie wohl am besten beschreiben.</p>
<p><strong>Vom Fachmann zum Feinschmecker</strong><br />
Gutmanns Qualitätsmanagement beinhaltet nicht nur, dass alle Produkte aus kontrolliert biologischem Anbau stammen, frei von Farb-, Konservierungs- und künstlichen Aromazusätzen sind und sorgfältig zu über 600 Produkten weiterverarbeitet werden sondern auch, dass jedes Produkt problemlos seinem Erzeuger zugeordnet werden kann, dass die Bauern einen Teil der Veredlung und Verpackung direkt an ihrem Hof übernehmen, dass viele Arbeitsschritte noch von Hand und nicht von Maschinen übernommen werden, dass die Bauern im In- und Ausland vom Ertrag ihrer Ernte leben können und vor allem, dass sich alle Mitarbeiter mit dieser Unternehmensphilosophie identifizieren können und Spaß an der Arbeit haben, damit der gute Geschmack natürlicher Zutaten schließlich in jedem Teebeutel, jeder Kaffeetasse und jeder Gewürzmischung enthalten ist.</p>
<p><strong>Vom Waldviertel in die ganz Welt</strong><br />
Doch die SONNENTOR Kräuterhandels GmbH ist längst nicht mehr nur auf dem österreichischen Markt aktiv: Zu den Hauptabsatzmärkten gehören auch Deutschland, die Schweiz und Tschechien. Und auch über die Grenzen Europas hinaus werden die Bio-Markenprodukte vertrieben. So sind die Kräutertee-, Kaffee- und Gewürzmischungen unter anderem auch in Kanada, Japan, Bali, Australien und Neuseeland erhältlich.<br />
Insgesamt werden die Spezialitäten aus dem Hause SONNENTOR in 40 Länder verschickt. Der Exportanteil beträgt inzwischen 75%. Seit 1992 betreibt SONNENTOR auch eine Zweigstelle in Cejkovice, Tschechien, seit 2006 in Rhegin Transylvanien, Rumänien und seit 2007 gibt es auch ein Anbauprojekt in Albanien. Hier werden Produkte nicht nur verkauft, sondern aufgrund der günstigen klimatischen Bedingungen auch Kräuter angebaut, die im Waldviertel nicht wachsen würden.</p>
<p>Erschienen in der Sonderausgabe: Familienbetriebe Juni 2008</p>
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		<item>
		<title>Willi Opitz &#8211; Top-Winzer, Marketinggenie &amp; Familienmensch</title>
		<link>http://magazin.unternehmerweb.at/index.php/2008/07/06/willi-opitz-top-winzer-marketinggenie-familienmensch/</link>
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		<pubDate>Sun, 06 Jul 2008 09:14:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Erfolgsmagazin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sonderbeilagen & Ausgaben]]></category>
		<category><![CDATA[Familien]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Opitz]]></category>
		<category><![CDATA[Willi Opitz]]></category>
		<category><![CDATA[Winzer]]></category>

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		<description><![CDATA[<img src="http://www.unternehmerweb.at/magazin/wp-content/themes/massivenews/images/experten/opitz.jpg" width="140" height="140" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p><a href="http://magazin.unternehmerweb.at/wp-content/uploads/2008/07/image7.png"><img style="border-right: 0px; border-top: 0px; border-left: 0px; border-bottom: 0px" src="http://magazin.unternehmerweb.at/wp-content/uploads/2008/07/image-thumb7.png" border="0" alt="image" width="128" height="94" /></a> Willi und Maria Opitz machten gemeinsam ihr Steckenpferd „Wein“ zum Beruf. Oder besser gesagt zur Berufung. Nach 18 Jahren bei Masterfood entschied sich der gelernte Maschinenbau-Ingenieur Willi Opitz mit seiner Frau Maria, die eine leitende Position im Pflegebereich für die Selbständigkeit aufgab, den Weg als Winzer zu gehen. 1995 wurde gemeinsam das Weingut Willi Opitz gegründet, bei dem Qualität und Freude am Tun an oberster Stelle steht.</p>
<p><span id="more-441"></span></p>
<p>Willi Opitz fiel aber bereits vor der Gründung des Weingutes als Top-Winzer und Marketinggenie auf. Mit Innovation, ausgefallen Werbeideen und Marketingkonzepten bereichert er bereits vor 1995 die österreichische Weinlandschaft. &#8211; Weit über die Grenzen. Weine von Willi Opitz spielen in der internationalen Spitzenliga eine bedeutende Rolle.<strong> </strong>Er schaffte es unter anderem &#8211; aus einer handvoll Weingütern, für den „Jancis Robinson Wine Course“ der BBC ausgewählt zu werden.<br />
<strong>Innovation: „Schilfmandl“ Prozess<br />
</strong><strong>Bereits vor der offiziellen Gründung des Weingutes sorgte das Ehepaar Opitz für Aufsehen. 1989</strong><strong> </strong>wurde von Willi Opitz der so genante &#8220;Schilfmandl&#8221; Prozesses erfunden. Bei diesem Vorgang werden die Trauben Anfang September im gesunden Zustand geerntet. Danach werden diese 5 Monate in Folientunnels auf Schilfmatten gelagert. Dabei konzentrieren sich Frucht, Zucker und Säure, und es entsteht ein einzigartiges Produkt. Dieser Vorgang wurde sogar von BBC aufgezeichnet. Der „Opitz One“ ist genau nach diesem Verfahren hergestellt. Es handelt sich hierbei um den ersten roten Süßwein, der als absolute Innovation am Weinmarkt gilt<br />
<strong><br />
Mut: Mit 20 Flaschen zur International London Wine Trade Fair<br />
</strong>Der Grundstein für den Beginn die einzigartigen Karriere wurde bereits vor 1995 gelegt. Willi und Maria Opitz haben mit der Vermarktung und Bekanntmachung ihrer Weine nicht in Österreich begonnen. Sondern am schwierigsten Weinmarkt der Welt: In England. Mit 20 Flaschen Wein im Gepäck flogen die beiden 1989 zur „International London Wine Trade Fair“. Der erste internationale Auftritt, um die Linie und die Qualität auf Markttauglichkeit zu testen.</p>
<p><strong><br />
Marketing: Vom Fingerprint zu Clinton<br />
</strong>Beim Opitz-One wird jede Flasche persönlich von Willi Opitz mit goldenem Lackstift signiert und am Flaschenhals mit dem Fingerabdruck in Gold versehen. Japaner kaufen „the wine with the fingerprint“. Die Engländer nennen ihn passender Weise “Goldfinger“.<strong></strong></p>
<p><a href="http://magazin.unternehmerweb.at/wp-content/uploads/2008/07/image8.png"><img style="border-right: 0px; border-top: 0px; border-left: 0px; border-bottom: 0px" src="http://magazin.unternehmerweb.at/wp-content/uploads/2008/07/image-thumb8.png" border="0" alt="image" width="62" height="78" /></a> Am 4. November 1996 (US-Wahltag) wurde ein Süßwein, ebenfalls ein Opitz-One, gelesen und &#8211; aufgrund der Wiederwahl &#8211; Bill Clinton gewidmet. Mit dem Namen „Mr. President“ wurde eine Kiste davon in das Weiße Haus geschickt. Dankschreiben, Einladung ins Weiße Haus und persönliches Treffen mit Clinton folgte.</p>
<p><strong>Opitz-Botschaften kommunizieren<br />
</strong>Willi Opitz setzt klare Akzente und gibt Botschaften. So entwickelte er ein spezielles Logo, das sehr viel über die Qualität seines Weines aussagt. Es ist ein geschütztes Markenzeichen und garantiert die Handlese. <strong><br />
</strong>Jeder Wein hat durch seinen Namen eine Botschaft. So gibt es beispielsweise den Welschriesling namens<strong> </strong>„Pole Position“. Dieser Wein ist ein Tribut an die Kooperation mit dem Formel-1 Team von McLaren Mercedes. Der Wein hat neben dem aussagekräftigenNamen die Zusatzbotschaft „If you are the first you are never to late“. In den Top-Gastronomiebetrieben werden genau diese Botschaften beispielsweise unmittelbar in die Speisekarte miteinbezogen. So findet sich rasch und einfach ein tolles Motto: „Starten Sie Ihr Essen in der Pole Postition!“</p>
<p><strong>Oder kennen Sie den Opitz-Roller?</strong> Viele Winzer greifen bereits auf Schraubverschlüsse zurück. Der Qualitätswinzer Willi Opitz erklärt seinerseits, warum er diese in Verwendung hat: „Wenn man bedenkt, dass ein Kork bis zu 100 Jahre reifen muss und in Folge für Weine verwendet wird, die teilweise nicht länger als zwei Jahre lagern dürfen, so steht die Verwendung des Korks – in Sinne der Ausgewogenheit &#8211; wohl in keiner Relation.“<br />
In der Gastronomie zeigt sich beim Schraubverschluss aber oft das Problem des perfekten Öffnens des Weines bei Tisch. Durch den Opitz-Roller wird eine optimale Variante angeboten. Um den Opitz-Roller kennen zu lernen, empfehlen wir einfach einen Besuch am Weingut.</p>
<p><strong>Internationale 1st Level Kunden</strong></p>
<p>Bill Clinton, McLaren Boss Ron Dennis, Formel-1 Weltmeister Kimi Räikkönen, das Londoner Luxus-Kaufhaus Harrods – acht von 10 österreichischen Weinen stammen aus dem Hause Opitz &#8211; und auch British Airways First Class. Sie alle stehen auf der Kundenliste von Willi Opitz.</p>
<p>„Willi, I like your wine“</p>
<p>Vier Jahre nach der „International London Wine Trade Fair“ wurde das Ehepaar Opitz zur Eröffnung des ersten „Hotel Du Vin“ in Winchester eingeladen. Die Zimmer sind hier nicht nummeriert, sondern nach weltberühmten Weingütern benannt. Die größte Suite heißt Mouton Rothschild. Das kleinste Zimmer heißt Willi Opitz.</p>
<p>Bei der Eröffnung war unter den Weinen auch der Opitz-One vertreten. Und nicht anders zu erwarten, ist er aufgefallen. Nämlich zum Beispiel Ron Dennis. „Willi, I like your wine“, sagte Dennis bei der Eröffnung des „Hotel du Vin“: “Do you want to become the exclusive winemaker for the McLaren Formula 1 racing team?“ &#8211; Mit einem spontanen „Yes“ waren Willi und Maria Opitz die exklusiven Winzer des Formel 1-Rennstalls McLaren. So eroberte Willi Opitz die Formel-I Welt! Der „Silver Lake“ ist seither die Hausmarke von McLaren.</p>
<p><strong>Opitz: Der Exportschlager</strong></p>
<p>Opitz ist der führende österreichische Winzer in Finnland und der Erste &#8211; und bislang Einzige, der nach Südafrika exportiert.</p>
<p>Exakt zum 10jährigen Jubiläum der Gründung erhielt die Familie Opitz 2005 &#8211; als erster Winzer Österreichs &#8211; den Exportpreis des Bundes.</p>
<p><strong>Unternehmerweb-Tipp:</strong><br />
Weinverkostung bei Willi Opitz. Selbst probiert,<br />
und absolut zu empfehlen!<br />
Genießen Sie hier zu den unterschiedlichen<br />
Weinen kleine Leckerbissen des C.I.A. – Caterings<br />
von Iain Ashworth und Angela Opitz,<br />
unter anderem ehemals Starköche des Mandarin<br />
Oriental in London. Die perfekte Kombination<br />
zum Wein wird unvergesslich bleiben.</p>
<p>Erschienen in der Sonderausgabe: Familienbetriebe Juni 2008</p>
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		<title>Erfolgsmagazin im Interview mit Willi Opitz</title>
		<link>http://magazin.unternehmerweb.at/index.php/2008/07/06/erfolgsmagazin-im-interview-mit-willi-opitz/</link>
		<comments>http://magazin.unternehmerweb.at/index.php/2008/07/06/erfolgsmagazin-im-interview-mit-willi-opitz/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 06 Jul 2008 08:43:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Erfolgsmagazin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Leute & Meinungen]]></category>
		<category><![CDATA[Sonderbeilagen & Ausgaben]]></category>
		<category><![CDATA[Willi Opitz]]></category>

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		<description><![CDATA[<img src="http://www.unternehmerweb.at/magazin/wp-content/themes/massivenews/images/experten/opitzwilli.jpg" width="140" height="140" />]]></description>
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<p><a href="http://magazin.unternehmerweb.at/wp-content/uploads/2008/07/image19.png"><img style="border-top-width: 0px; border-left-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-right-width: 0px" src="http://magazin.unternehmerweb.at/wp-content/uploads/2008/07/image-thumb19.png" border="0" alt="image" width="171" height="128" /></a> <strong>Erfolgsmagazin:</strong> 1995 fiel von Ihnen und Ihrer Frau die Entscheidung, den Weg in die Selbständigkeit zu gehen, und das Weingut zu gründen. Wie war die Entwicklung bis zu diesem Zeitpunkt?</p>
<p><strong>Opitz:</strong> 1970 haben wir damals von einer Tante das Haus gekauft und haben dafür 4 Millionen Schilling bezahlt. Früher ging das noch, dass man das Geld von der Bank bekommt. Heute undenkbar. Und so hat eigentlich alles begonnen.</p>
<p>Wir haben als Hobbywinzer mit einem 1,5 ha großen Grund Wein für uns – den Hausbedarf &#8211; gemacht. Meine Frau und ich waren also schon vor der Weingutgründung sehr aktiv. So entspringt zum Beispiel der Schilfwein unserem Haus. Und das war Jahre vor der dem Weingut. Mit diesem Süßwein, der mit einem sehr innovativen Prozess hergestellt wird, haben wir uns schon 1989 mit 20 Flaschen auf den Weg nach London zur „International London Wine Trade Fair“gemacht.</p>
<p><span id="more-436"></span></p>
<p>Dann haben wir an einem großen und wichtigen Wettbewerb teilgenommen. Hierfür hätten wir eigentlich 1.000 Flaschen Wein produzieren müssen. Unser erster Wein war mit 150 Liter eigentlich nicht ausreichend. Trotzdem wollten wir die Reaktion wissen, und eigentlich nur haben, dass unser Wein probiert wird. Die Bewertung ist damals extrem gut ausgefallen, und wir konnten in Folge die Produktion auf 500 Liter steigern.</p>
<p>Dann produzierten wir z.B. unseren 1. Rosé mit 500 Liter. Aber von den 500 Liter fielen 200 Liter weg, weil ich lernen musste, dass man einen Rosé schönen muss. Bei uns lief alle nach dem Prinzip „learning by doing“. Ich habe nur einmal einen Kurs besucht, um zu wissen, wie man mit Schwefel umgeht. Der hat genau 10 Minuten gedauert.</p>
<p>Schon seit den 80iger Jahren beschäftigte mich eine Frage: Was ist meine Mission? Und die Antwort für mich war: Die Mission zur Passion in die Profession zu transferieren.</p>
<p>Ab den 90iger Jahren gab es in Folge keine Prämierung, die wir nicht gewonnen hätten. Die Summe der Auszeichnungen war dann letztendlich ausschlaggebend für die Entscheidung, das Weingut zu gründen.</p>
<p>Uns war immer wichtig, dass wir keine Mengen sondern Exklusivität im Weinsegment produzieren. Wir wollten niemals Schickimiki-winzer werden sondern immer bodenständig bleiben. Unsere Weine wurden und werden nach wie vor zu vernünftigen Preisen angeboten. Bei uns kauft man Hand gelesene Top-Qualitätsweine zwischen 6 Euro und 12 Euro.</p>
<p>Für uns war auch klar, dass wir niemals in Supermärkte gehen werden. Hier könnten wir die Preisstrategie nicht halten. Ich kann keinen Qualitätswein, bei dem die Reben bis zur Ernte von Hand gepflegt und betreut werden, zum Preis eines maschinell produzierten Weines verkaufen. Der einzige Supermarkt in dem Opitz-Weine vertreten sind ist Harrod´s. Aber in diesem Supermarkt sind wir, weil er super ist (lacht). Im Exklusiv-Kaufhaus Harrod´s sind 8 von 10 österreichischen Weinen aus unserer Kellerei.</p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong>Erfolgsmagazin: </strong>Wer war die treibende Kraft für den Weg in die Selbständigkeit?</p>
<p><strong>Opitz:</strong> Also die Selbständigkeit kam ja nicht vom Himmel gefallen. Aber die treibende Kraft war sicher damals eher ich. Meine Frau hätte niemals einen Winzer geheiratet.</p>
<p>Man muss sich vorstellen, dass man als Einzelwinzer keine Förderung aus öffentlicher Hand bekommt. Damit man auf solche Fördermittel zugreifen kann, muss man bei einer Vereinigung dabei sein. Wenn wir heute zu Top-Kunden fliegen und österreichischen Qualitätswein verkaufen und in die Welt bringen, müssen wir 1.000ende Euros selber zahlen, ohne einen Funken Unterstützung. Und so erzieht man viele dazu, dass sie Förderungsoptimierer, aber keine Weinbauern werden.</p>
<p>Wie gesagt, die treibende Kraft war sicher damals ich. Aber meine Frau hat mit Freude Entscheidungen, die sie aber auch für sich alleine getroffen hat, mitgetragen.</p>
<p>Ich habe nach 18 Jahren bei Masterfood gekündigt und mich für die Selbständigkeit entschieden. Meine Frau hat nach 21 Jahren auf eine leitende Position und ihre gesamte Abfertigung verzichtet. Man muss sich vorstellen, dass wir mit der Weinproduktion während der Weinkrise in Österreich, hervorgerufen durch den Weinskandal, begonnen haben. Der Ruf und die Nachfrage bzgl. österreichischer Weine war mehr als schlecht.</p>
<p>Wir hatten aber beide Null Angst. Wir wussten, dass es immer für alles eine Lösung gibt. Und wir denken immer positiv. So haben wir unseren Start in die Selbständigkeit ohne Weinkarte, ohne verschieden Weinsorten und ohne Angst begonnen.</p>
<p>Wir konnten uns auch keine PR-Agentur leisten. Aber was eine Stärke von uns war und ist: Wir können Dinge erwarten. Jemand, der immer nur Stress, Hektik und Zeitdruck hat, wird nicht erfolgreich werden. Erfolgreiche Menschen haben immer Zeit. Dadurch entsteht etwas.</p>
<p><a href="http://magazin.unternehmerweb.at/wp-content/uploads/2008/07/image20.png"><img style="border-top-width: 0px; border-left-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-right-width: 0px" src="http://magazin.unternehmerweb.at/wp-content/uploads/2008/07/image-thumb20.png" border="0" alt="image" width="240" height="184" /></a> Für uns ist es egal, wie groß oder klein ein Kunde ist. Für uns ist jeder gleich. Die Betreuung der Kunden ist auch heute noch Chefsache. Unabhängig davon, ob ein Straßenarbeiter zu uns kommt oder ein Vorstandsmitglied eines Konzerns. Wir wollen normal bleiben. Denn genau diese Normalität suchen die Leute. Die Leute spüren auch, ob ich eine Botschaft für sie habe, oder nicht. Und genau das ist das Wichtigste im Geschäftsleben: Botschaften haben, diese mitteilen und den Kunden zu meinem Botschafter machen.</p>
<p>Für mich und meine Frau war immer klar, dass wir langfristig und nicht kurzfristig denken. Wir tragen das Wohlbefinden des Kunden im Herzen und orientieren uns an Qualität. Wir wissen, dass wir nicht größer werden und wachsen wollen. Dann könnten wir unsere Linie und unsere Marke nicht halten. Und: Eine Marke einmal ruiniert, macht man es kein 2. Mal, weil man gar nicht mehr dazu kommt.</p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong>Erfolgsmagazin: </strong>Als Sie sich entschieden selbständig zu werden, waren Ihre beiden Töchter noch relativ jung. Wie schafften Sie und Ihre Frau den Spagat zwischen Familie und Weingut?</p>
<p><strong>Opitz: </strong>Ja, unsere beiden Töchter waren sehr jung. Aber unsere Kinder haben immer alles miterlebt. Sie waren immer an unserer Seite. Egal ob auf Reisen oder zu Hause. Sie waren zum Beispiel beim Besuch im Weißen Haus ebenso mit, wie bei allen anderen Geschäftsterminen. Das war uns wichtig.</p>
<p>Was beide Töchter dadurch auch gesehen haben, ist, dass ihre Eltern arbeiten, verhandeln, präsentieren usw. Sie haben also auch gelernt, dass es nicht um Spaß, sondern und Qualität, Kompetenz und Professionalität geht. Dadurch haben sie viel mitbekommen und gelernt. Beide Töchter sind heute erwachsen und sehr erfolgreich in ihrer Arbeit. Sie wissen was sie können, protzen aber nicht damit. Sondern sind ganz normale, natürliche, erfolgreiche junge Frauen.</p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong>Erfolgsmagazin: </strong>Mit 2004 war Ihre Tochter Angela mit Ihrem Lebensgefährten Iain vollkommen in das Weingut mit dem eigenen Catering integriert. War das eine Entwicklung oder gab es die Planung, dass eine Tochter in das Untenehmen einsteigen wird?</p>
<p><a href="http://magazin.unternehmerweb.at/wp-content/uploads/2008/07/image21.png"><img style="border-top-width: 0px; border-left-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-right-width: 0px" src="http://magazin.unternehmerweb.at/wp-content/uploads/2008/07/image-thumb21.png" border="0" alt="image" width="240" height="183" /></a> <strong>Opitz: </strong>Wir hätten keine unserer beiden Töchter in eine vorgegeben Lebensbahn gedrängt. Auch unsere ältere Tochter ist sehr erfolgreich tätig und überaus kompetent in ihrem Job. Bei Angela, der jüngeren Tochter, hat sich aber sehr bald eine Neigung zur Gastronomie abgezeichnet. Und das haben wir genauso gefördert, als hätte sie sich für einen anderen Bereich interessiert. Sie hat eine Höhere Lehranstalt für Tourismus besucht und in Folge beim besten Koch der Welt Marco Pierre White gelernt. 2001 hat sie im Michelin Stern Betrieb &#8220;Foliage&#8221; im Mandarin Oriental in London gearbeitet und dort auch ihren Lebensgefährten Iain kennen gelernt. 2004 haben sie sich mit ihrer Cateringfirma C.I.A. &#8211; <strong>Criminally Good Food! selbständig gemacht, und seither arbeiten wir zusammen. </strong><strong></strong></p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong>Erfolgsmagazin: </strong>Wer ist aus Ihrer Familie noch in den Betrieb eingebunden?</p>
<p><strong>Opitz: </strong>Die Oma ist im Betrieb aktiv und ist – außer Angela natürlich &#8211; die Einzige, die zu Iain in Küche darf und dort auch mitarbeitet und mitredet. Sonst darf das keiner von uns. Sie ist die einzige, mit der Iain Deutsch redet, und sie mit ihm sogar Englisch. Ein eingespieltes Team also (lacht). <strong></strong></p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong>Erfolgsmagazin: </strong>Was für sie das Schönste bei Ihrer Arbeit?</p>
<p><strong>Opitz:</strong> Wichtig ist für mich, dass man sich darüber Gedanken macht: Wozu ist man auf der Welt. Das Schönste ist für mich, wenn man das Leben anderer bereichern kann, ohne etwas wegzunehmen.</p>
<p>Und: Wir lieben es, Leute fertig zu machen (lacht). Das heißt, wir wollen Leute mit unserem Tun begeistern und überraschen. Ich kann nicht mehr zählen, wie oft ich von unseren Gästen höre: „Ein Wahnsinn! Irre, wie toll!“ Und genau das macht Freude und ist unsere Motivation.</p>
<p align="right">Erschienen in der Sonderbeilage: Familienbetriebe Juni 2008</p>
<p align="right">The Opitz Winery GmbH<br />
St. Bartholomäusgasse 18<br />
A &#8211; 7142 Illmitz &#8211; Burgenland<br />
Telefon: +43 2175 &#8211; 2084 &#8211; 0<br />
e-Mail: winery@willi-opitz.at</p>
<p class="facebook"><a href="http://www.facebook.com/share.php?u=http://magazin.unternehmerweb.at/index.php/2008/07/06/erfolgsmagazin-im-interview-mit-willi-opitz/" target="_blank"><img src="http://magazin.unternehmerweb.at/wp-content/plugins/add-to-facebook-plugin/facebook_share_icon.gif" alt="Share on Facebook" title="Share on Facebook" /></a><a href="http://www.facebook.com/share.php?u=http://magazin.unternehmerweb.at/index.php/2008/07/06/erfolgsmagazin-im-interview-mit-willi-opitz/" target="_blank" title="Share on Facebook">Share on Facebook</a></p><p align="left"><a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Erfolgsmagazin+im+Interview+mit+Willi+Opitz+www.ri.ms/qtek" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://magazin.unternehmerweb.at/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-twitter-big1.png" alt="[Post to Twitter]" border="0" /></a> <a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Erfolgsmagazin+im+Interview+mit+Willi+Opitz+www.ri.ms/qtek" title="Post to Twitter">Tweet This Post</a>&nbsp; </p>
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		<item>
		<title>Erfolgsmagazin im Interview mit Magdalena Pailer (Zur Gr&#252;nen Au)</title>
		<link>http://magazin.unternehmerweb.at/index.php/2008/07/06/erfolgsmagazin-im-interview-mit-magdalena-pailer-zur-grnen-au/</link>
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		<pubDate>Sun, 06 Jul 2008 08:38:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Erfolgsmagazin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Leute & Meinungen]]></category>
		<category><![CDATA[Sonderbeilagen & Ausgaben]]></category>
		<category><![CDATA[Wellness]]></category>
		<category><![CDATA[Zur Grünen Au]]></category>

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		<description><![CDATA[<img src="http://www.unternehmerweb.at/magazin/wp-content/themes/massivenews/images/experten/pailer.jpg" width="140" height="140" />]]></description>
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<p><a href="http://magazin.unternehmerweb.at/wp-content/uploads/2008/07/image16.png"><img style="border-right: 0px; border-top: 0px; border-left: 0px; border-bottom: 0px" src="http://magazin.unternehmerweb.at/wp-content/uploads/2008/07/image-thumb16.png" border="0" alt="image" width="121" height="91" /></a> <strong>Erfolgsmagazin:</strong> Ihre Eltern gründeten eine Gaststätte, die zum Wellness Gasthof „Zur Grünen Au“ heranwuchs, und mittlerweile zu einem **** Gastronomiebetrieb avancierte. So ein Weg braucht Energie, Kraft und vor allem Zeit. War es für Sie und Ihre Geschwister als Kinder und Jugendliche ein Problem, dass Ihre Eltern selbständig waren?</p>
<p><span id="more-429"></span></p>
<p><strong>Pailer: </strong>Überhaupt nicht. Im Gegenteil. Es war eher toll, weil unsere Eltern 24 Stunden zu Hause waren. Ich habe das sehr positiv erlebt. Es war nicht so, dass unsere Eltern einfach nur anwesend waren. Wir haben auch sehr viele Ausflüge gemacht und bewusst Zeit miteinander verbracht. Das war meinen Eltern sehr wichtig. Sie haben sich auch immer Zeit genommen, wenn wir etwas brauchten. Wir haben immer gewusst, dass wir zu ihnen gehen können, wenn was ist.</p>
<p><strong>Erfolgsmagazin:</strong> Sie, genauso wie Ihr Bruder, sind mittlerweile selbst sehr aktiv im Betrieb tätig. Wie kann man sich den Einstieg in den familiären Gasthof vorstellen? Passiert das quasi einfach oder wurde im Vorfeld viel darüber gesprochen?</p>
<p><a href="http://magazin.unternehmerweb.at/wp-content/uploads/2008/07/image17.png"><img style="border-right: 0px; border-top: 0px; border-left: 0px; border-bottom: 0px" src="http://magazin.unternehmerweb.at/wp-content/uploads/2008/07/image-thumb17.png" border="0" alt="image" width="240" height="180" /></a></p>
<p><strong>Pailer: </strong>Durch das Vorbild unserer Eltern sind wir in den Betrieb hineingewachsen und dürfen als aktive Säulen den Betrieb mittragen. Es war nie ein MUSS! Deswegen haben wir es dann wahrscheinlich auch gemacht. Wir wurden durch die Selbstständigkeit unserer Eltern, die immer eine große Freude mit dem hatten, was sie machten, motiviert.</p>
<p>Es gab bei mir auch einmal die Überlegung, in eine Bank zu gehen. Ich habe auch kurz reingeschnuppert, aber sofort gemerkt: Das passt nicht. Hier fehlten mir einfach die Geselligkeit, der Spaß an der Arbeit und die Vielseitigkeit.</p>
<p>Für mich ist gerade die Vielseitigkeit der besondere Reiz an meiner jetzigen Tätigkeit. Ich mache Controlling, Buchhaltung, Service, Zimmer, Buchungen usw.</p>
<p><strong>Erfolgsmagazin: </strong>Sie sind relativ jung. Andere in Ihrem Alter wollen die Welt kennen lernen, Erfahrungen machen und auf die Nase fallen, das Leben selbst organisieren und von den Eltern komplett unabhängig sein. Die Vernetzung und der Kontakt in einem Familienbetrieb sind da um vieles enger. Hatten Sie nie das Gefühl, das Nest einmal – zumindest für eine gewisse Zeit – ganz verlassen zu müssen, um richtig flügge werden zu können?</p>
<p><strong>Pailer: </strong>Ich war kurz in einem ***** Haus als Kostcontroller für Food and Beverage Management. Also Einkauf, Ist/ Soll- Bestand usw. Ich habe mich aber auf Dauer nicht wohl gefühlt. Es hat mich einfach zurückgezogen, aber nicht aus Faulheit. Ich habe dann gesehen, dass es ein großer Unterschied ist, wenn ich nur am Wochenende im Betreib mithelfe oder fix im Familienbetrieb bin. Auch was beispielsweise die Betriebswirtschaft betrifft. Es ist einfach ein Unterschied zwischen Theorie und Praxis.</p>
<p>Ich hatte auch nie das Gefühl, dass ich wo anders hingehen muss oder soll, um meine Persönlichkeit zu entwickeln oder zu wachsen. Ich habe überhaupt nicht das Gefühl, dass ich stehen bleibe. Im Gegenteil. Ich lerne Tag täglich.</p>
<p>Auch in meinem direkten Umfeld und Freundeskreis habe ich nie gehört, dass ich doch weggehen oder was anderes machen soll. Da mein Freund auch in einem Familienbetrieb tätig ist, gibt es auch auf Beziehungsebene keine Diskussionen oder Unstimmigkeiten. Da wir die gleichen Erfahrungen haben, ist Arbeit im „Familienbetrieb“ kein Thema zwischen uns.</p>
<p>Aber bei uns ist es überhaupt kein Muss, im Betrieb zu arbeiten. Ich habe mich einfach immer wohl gefühlt. Aber mein ältester Bruder zum Beispiel wollte immer weg. Das war auch für meine Eltern absolut o.k. Ich wollte &#8211; ganz gegenteilig &#8211; nicht einmal auf Saison gehen. Für andere war das auch eine Prestigefrage sagen zu können, wo man überall auf Saison war. Für mich war das überhaupt nie wichtig.</p>
<p>Ich kann für meinen Teil nur sagen, dass ich mit ganzem Herzen im Familienbetrieb tätig bin, und das vor allem deshalb, weil ich von meinen Eltern nie Druck diesbezüglich, sondern immer nur Freude und Motivation verspürt habe.</p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong>Erfolgsmagazin: </strong>Gab es Ihrerseits Ängste oder Unsicherheiten im elterlichen Betrieb zu arbeiten?</p>
<p><strong>Pailer:</strong> Ich glaube, auch wenn ich Tage über diese Frage nachdenken würde, würde mir nicht eine Sache einfallen. Ich habe nie Ängste deswegen gehabt. Ich muss auch dazu sagen, dass ich, in dem Moment, wo ich jemals Angst bekommen hätte, woanders hingegangen wäre. Diese Freiheit würde ich mir jederzeit nehmen.</p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong>Erfolgsmagazin: </strong>Haben Sie das Gefühl, dass Ihre Eltern Ihnen und Ihrem Bruder mehr abverlangen, als wenn Sie in einer leitenden Position in einem anderen Gastronomiebetrieb tätig wären?<strong></strong></p>
<p><strong>Pailer: </strong>Ich bin ein Typ Mensch, der den positiven Druck braucht. Mehrere Sachen tun zu müssen, ist für mich nicht belastend sondern motiviert mich. Ich hatte in dem Betrieb, indem ich vorher tätig war, zu wenige Aufgaben. Es war zu einseitig. Mir war teilweise richtig langweilig, weil ich immer rasch mit den Arbeiten fertig war, und es dann aber nichts mehr gab, dass ich selbständig machen hätte können. Ich war absolut unterfordert. Die Motivation war dementsprechend gering.</p>
<p>Hier bei uns in der „Grünen Au“ zeigt mir der Erfolg, dass es richtig ist, was ich tue. Den Druck bekomme ich aber nicht von außen, sondern es ist der eigene Druck, Leistung zu bringen, weil es einfach Spaß macht zu arbeiten. Mir ist es lieber, wenn ich nicht weiß wohin mit der Arbeit, als es ist wenig zu tun. Ich werde auch nie müde</p>
<p><strong></strong></p>
<p>Ich muss auch dazu sagen, dass ich insofern keine Angst haben muss vor Überforderungen, weil meine Eltern mir Aufgaben geben, bei denen sie genau wissen, dass ich sie bewältigen kann.</p>
<p>Da mein Freund im Burgenland wohnt, können wir auch unsere 4 Wände genießen und abschalten. Wenn wir zu Hause sind, wird nicht über Arbeit gesprochen. Uns ist die Freizeit sehr wichtig. Wobei ich mich jedes Mal wieder auf die Arbeit freue. Es ist ein toller Ausgleich zwischen Arbeit und Privatleben.</p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong>Erfolgsmagazin: </strong>Fühlen Sie sich als Tochter, die bei den Eltern arbeitet, oder sehen Sie Ihre familiäre Verbindung innerhalb der Arbeit als unwichtig?</p>
<p><strong>Pailer: </strong>Also, da würde ich von der „Goldenen Mitte“ sprechen. Es ist ganz sicher nicht so, dass ich die Tochter des Hauses bin, die nur herumschafft und Anweisungen gibt. Ich mache selber sehr viele Sachen. Ich gehe selbst in Zimmer, wasche auch ab, betreue Gäste usw.</p>
<p>Aber es hat auch Vorzüge. Wenn ich an der Rezeption stehe, ist es einfacher und unkomplizierter zu sagen, dass ich die Tochter bin. Das freut die Gäste aber auch, wenn sie direkt betreut werden.</p>
<p>Ich bin auch sehr stolz darauf, mich als Auwirtstochter präsentieren zu können. Es war auch Thema bei den Visitenkarten. Wenn ich meine formelle Bezeichnung drauf schreiben würde, würde das überhaupt nicht passen. Es wäre viel zu unpersönlich. Deswegen steht unter meinem Namen „Auwirtstochter“. Die reine Positionsbeschreibung würde einfach nicht passen.</p>
<p><strong>Erfolgsmagazin: </strong>Gibt es eigentlich klaren Zuständigkeitsbereiche und Kompetenzverteilungen? Sind in diesem Bereich jemals Uneinigkeiten oder Probleme aufgetreten?</p>
<p><strong>Pailer: </strong>Ja, unbedingt. Mein Papa macht die gesamte Verwaltung, Finanzen, Marketing und Administration. Am Wochenende unterstützt er auch in der Küche und ist da, wenn jemand was braucht. Er ist eben der richtige Chef.<br />
Meine Mama ist die Küchen-Chefin. Sie erledigt den gesamten Wareneinkauf, die Dekoration und den Garten. Sie macht alles rund und ist das Herz!<br />
Mein Bruder führt das Restaurant und ist Sommelier. Er macht den Wein- und den kompletten Getränkeeinkauf.</p>
<p>Ich werde nun Schritt für Schritt von meinem Papa, derzeit speziell bezüglich Personals, angelernt. Mein Bereich sind Buchungen, Personal, Stundenabrechnungen, Urlaubseinteilung, Krankenstände, Zimmer, Massagen und der Wellnessbereich.</p>
<p>Gemeinsam erledigen wir die Kartengestaltung und Angebote, und was Hotel und Restaurant betrifft, treffen wir alle Planungen auch gemeinsam.</p>
<p><strong>Erfolgsmagazin: </strong>Wie geht die Familie mit Veränderungen im Betrieb um: Also Altgewohntes, mit Neuem zu tauschen? Können hier Konfliktherde entstehen?</p>
<p><strong>Pailer: </strong>Wir können immer einbringen, was wir möchten. Der Ausbau ist zum Beispiel auf Wunsch von meinem Bruder und mir entstanden.</p>
<p>Wenn wir nicht auf einen Nenner kommen, wird solange brainstorming betrieben, bis wir eine gemeinsame Lösung gefunden haben. Unser Motto ist: Was wir machen, machen wir g´scheit!</p>
<p>Klar ist, dass Mama und Papa eindeutig die Chefs sind. Mein Bruder und ich sind eben die Junior-Chefs. Wir dürfen unsere Eltern nie überrollen. Und das ist auch nicht notwendig, weil wir ohnehin die Möglichkeit haben, überall mitzureden und mitzuplanen.</p>
<p>Uns Jungen ist es wichtig, dass wir Respekt vor unseren Eltern haben. Wir würden uns nie über sie stellen. Hier gilt dasselbe Prinzip, wie in der Küche: Zu viele Chefs verderben den Brei!<br />
<strong></strong></p>
<p><strong>Erfolgsmagazin: </strong>Wie gehen Mitarbeiter mit zwei Generationen in der Chefetage um?</p>
<p><a href="http://magazin.unternehmerweb.at/wp-content/uploads/2008/07/image18.png"><img style="border-top-width: 0px; border-left-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-right-width: 0px" src="http://magazin.unternehmerweb.at/wp-content/uploads/2008/07/image-thumb18.png" border="0" alt="image" width="240" height="180" /></a> <strong>Pailer: </strong>Dadurch, dass wir neuen Mitarbeiter haben seitdem mein Bruder und ich seit 2 Jahren im Betrieb sind, gibt es überhaupt keine Probleme.</p>
<p>Es war aber schon so, und deswegen gab es auch personelle Änderungen, dass sich das alte Team nicht anpassen wollte. Die Mitarbeiter, die uns teilweise noch aus der Schulzeit kannten, wollten uns einfach nicht als Junior-Chefs akzeptieren. Trotz Gesprächen änderte sich nichts. Und so sind diese Mitarbeiter gegangen worden. Im neuen Team ist das überhaupt kein Thema mehr. Es war also eine gute Entscheidung.</p>
<p>Es ist für die Mitarbeiter jetzt ganz klar so, dass wir zu viert den Betrieb, mit klaren Zuständigkeitsbereichen leiten. Aber es muss alles funktionieren. Und dazu benötigen wir Mitarbeiter, die hinter uns stehen. Den Mitarbeitern macht auch das Alter nichts aus. Sie sehen mich nicht als 20jährige.</p>
<p>Wichtig ist aber, und das halten wir alle ein, dass wir uns einig sind. An die Mitarbeiter gibt es immer nur 1e Antwort. Es kommt nie vor, dass unterschiedliche Antworten oder Informationen von uns weitergegeben werden. Den Mitarbeitern sind auch unsere Zuständigkeitsbereiche klar und diese werden auch von ihnen eingehalten.</p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong>Erfolgsmagazin: </strong>Sind im Laufe der gemeinsamen Arbeit eigene, individuelle Lösungsstrategien zwischen Ihnen, Ihren Eltern und Ihrem Bruder entstanden?</p>
<p><strong>Pailer: </strong>Wie oben schon erwähnt: Reden, reden, reden … Niemand wird überfahren und Lösungen werden gemeinsam gesucht. Wichtig ist auch der Respekt voreinander und vor der Arbeit des anderen. Und: Zeit füreinander nehmen. Dadurch können Probleme eigentlich nie anwachsen, und jeder kann sich frei äußern.</p>
<p>Und dieses Reden gilt auch genauso für unsere Mitarbeiter. Es gibt regelmäßig gemeinsame Gespräche: Sind die Aufgaben klar? Kennt ihr euch mit den Bereichen aus? Gibt es neue Ideen? Verbesserungsvorschläge? Usw.</p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong>Erfolgsmagazin: </strong>Was bedeutet Erfolg für Sie?</p>
<p><strong>Pailer: </strong>Erfolg ist für mich das Ergebnis meiner Arbeit, die ich mache.</p>
<p>Erfolg ist, wenn …</p>
<p>… das Feedback passt.</p>
<p>… Leute kommen und strahlen, weil sie sich wohl gefühlt haben.</p>
<p>… eine Hochzeit oder Feier bei uns war, und wir im Nachhinein Fotos bekommen.</p>
<p>… ich eigenständig aufgaben erfüllen kann, und mein Papa sagt „gut gemacht!“.</p>
<p>… Lehrlinge im Betrieb passen, lernen, tüchtig und motiviert sind.</p>
<p>… es weiterhin zu Hause so gut geht.</p>
<p>… ich am Abend den Tag Revue passieren lasse und sagen kann: „Es war gut!“.</p>
<p>Eigentlich sind es die kleinen Dinge, die in Summe den Erfolg ausmachen. Wenn ein Rad ins andere greift.</p>
<p>Erfolg ist aber auch, wenn man mit 20 Jahren zu einem Interview gebeten wird (lacht).</p>
<p>Erfolg ist definitiv gut für das Ego. Man braucht ihn, um Bestätigung zu haben.</p>
<p>Erfolg heißt für mich aber auch, Ziele zu haben, und die Resultate dann zu ernten.</p>
<p>Erfolg ist, die Gastronomie zu leben, weil sie einfach Spaß macht!</p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong>Erfolgsmagazin:</strong> Gestatten Sie uns einen Blick in Ihre Zukunft … 10 Jahre sind vergangen. Wie sieht Ihr Leben aus?</p>
<p><strong>Pailer: </strong>Ja, das ist eine spannende Frage. Hmm… was wird in 10 Jahren sein?</p>
<p>Also in 10 Jahren …</p>
<p>… wird unser Familienbetrieb größer sein, weil mein Bruder ein Schatzerl gefunden hat.</p>
<p>… hat mir Papa alles gelernt.</p>
<p>… habe ich mit meinem Schatz Marco ein Haus gebaut.</p>
<p>… sind wir verheiratet und noch immer glücklich.</p>
<p>… bin ich genauso lebenslustig wie jetzt.</p>
<p>… bin ich viel g´scheiter und habe eine Menge dazu gelernt.</p>
<p>&#8230; ist der Betrieb immer ausgebucht.</p>
<p>… sind wir auf allen Titelblättern der wichtigen Gastrozeitungen gewesen (lacht).</p>
<p>… ist der Betrieb wie heute herzlich und gastfreundlich.</p>
<p>… ist der Betrieb nach wie vor in Familienhand.</p>
<p>… ist die „Grüne Au“ bei Google an Nr. 1, wenn man „Wellness“ eingibt (lacht).</p>
<p>… ist meine kleine Schwester bei uns aktiv im Betrieb.</p>
<p>Ich denke, dass ich in 10 Jahren noch keine Kinder haben werde. Aber wenn ich dann einmal in Karenz gehe, werde ich zu einem Teil auch in dieser Zeit dem Betrieb erhalten bleiben.</p>
<p>Unternehmerweb-Tipp: Unternehmerweb hat die<br />
„Grüne Au“ selbst getestet und verleiht den 5. *!<br />
Wenn Sie ein Erholungswochenende mit Wellness-<br />
Oase, in einem herzlich geführten ****Haus mit<br />
Top Preis-Leitungsgestaltung genießen möchten,<br />
dann spielen Sie einfach bei der Verlosung mit.<br />
Oder Sie überzeugen sich einmal so von der „Grünen<br />
Au“, die auf einem schönen Fleckchen Erde zu<br />
finden ist!</p>
<p align="right">Erschienen in der Sonderausgabe: Familienbetriebe Juni 2008</p>
<p class="facebook"><a href="http://www.facebook.com/share.php?u=http://magazin.unternehmerweb.at/index.php/2008/07/06/erfolgsmagazin-im-interview-mit-magdalena-pailer-zur-grnen-au/" target="_blank"><img src="http://magazin.unternehmerweb.at/wp-content/plugins/add-to-facebook-plugin/facebook_share_icon.gif" alt="Share on Facebook" title="Share on Facebook" /></a><a href="http://www.facebook.com/share.php?u=http://magazin.unternehmerweb.at/index.php/2008/07/06/erfolgsmagazin-im-interview-mit-magdalena-pailer-zur-grnen-au/" target="_blank" title="Share on Facebook">Share on Facebook</a></p><p align="left"><a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Erfolgsmagazin+im+Interview+mit+Magdalena+Pailer+%28Zur+Gr%26uuml%3Bnen+Au%29+www.ri.ms/ixs4" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://magazin.unternehmerweb.at/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-twitter-big1.png" alt="[Post to Twitter]" border="0" /></a> <a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Erfolgsmagazin+im+Interview+mit+Magdalena+Pailer+%28Zur+Gr%26uuml%3Bnen+Au%29+www.ri.ms/ixs4" title="Post to Twitter">Tweet This Post</a>&nbsp; </p>
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		</item>
		<item>
		<title>Frisch, herzlich, steirisch!</title>
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		<pubDate>Sun, 06 Jul 2008 08:35:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Erfolgsmagazin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sonderbeilagen & Ausgaben]]></category>
		<category><![CDATA[2008]]></category>
		<category><![CDATA[Betrieb]]></category>
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		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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		<description><![CDATA[<img src="http://www.unternehmerweb.at/magazin/wp-content/themes/massivenews/images/experten/grueneau.jpg" width="140" height="140" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p>**** Familienbetrieb mit Herz, Gemütlichkeit &#038; Wohlfühl-Oase. </p>
<p><a href="http://magazin.unternehmerweb.at/wp-content/uploads/2008/07/image1.png"><img style="border-right: 0px; border-top: 0px; border-left: 0px; border-bottom: 0px" height="103" alt="image" src="http://magazin.unternehmerweb.at/wp-content/uploads/2008/07/image-thumb1.png" width="78" border="0" /></a> Auf ein herzliches „Grias Eich Gott“ und ein gemütliches Willkommensgetränk mit der Auwirtstochter Magdalena kann man sich beim Betreten des 4-Stern Gasthof freuen. Bei diesem Getränk gibt es gleich einen angeregten Plausch damit man sich gleich von Anfang an herzlich willkommen fühlt und weiß, welche Angebote genutzt werden können oder welche besonderen hausgemachten Schmankerln und Süßspeisen zur Verfügung stehen. Nach ein paar Minuten hat man das Gefühl, als wäre man in diesem Haus schon seit eh und je gern gesehener Gast.</p>
<p><span id="more-424"></span></p>
<p>In dieser steirischen Landschaft kann man die Schönheit der unmittelbaren Umgebung in einer familiären Atmosphäre genießen. Der 4-Stern Gasthof &#8220;Zur Grünen Au&#8221; als Tor zum “Naturpark Pöllauer-Tal&#8221; gelegen, lädt zum Wohlfühlen &#8211; Genießen &#8211; Entspannen ein.</p>
<p>Zum Wohlfühlen tragen die kulinarischen Schmankerln und Leckerbissen bei. Mit verfeinerten heimisch-bodenständigen Spezialitäten, aber auch saisonal abgestimmten, herzhaft schmeckenden Köstlichkeiten und vegetarischen Speisen kann man sich hier verwöhnen lassen. Das hausgemachte Nachspeisenangebot, Bauernhofeis, erlesene Weine und hausgebrannte Schnapserl und Liköre aus der eigenen Landwirtschaft runden die Gaumenfreuden harmonisch ab.</p>
<p>Geborgenheit wird hier groß geschrieben. Um dieses Gefühl bei dne Gästen zu wecken, werden besonders Details bedacht. So ist jeder Gast in handgenähte Bettwäsche in einem Zimmer voll &#8220;ur-steirischer&#8221; Gemütlichkeit gebettet.</p>
<p> </p>
<p>&#8220;Lebensglück beinhaltet natürliche Lebenslust im Augenblick mit Freude genießen&#8221;.</p>
<p> </p>
<p><b>Steirische &#8220;Urkraft&#8221;</b> <br />Die steirische &#8220;Urkraft&#8221; der Natur ermöglicht, die Ruhe mit allen Sinnen zu genießen. Ein &#8220;Paradies&#8221; für Körper, Geist und Seele.</p>
<p>Der Naturerlebnispark bietet einiges um die Seele baumeln lassen zu können:</p>
<p>• Keltisches Baumhoroskop: Wenn Sie schon immer wissen wollten, aus welchem Holz Sie geschnitzt sind.</p>
<p>• Indianisches Medizinrad: Steinkreis über Lebensweisheiten der Indianer.</p>
<p>• Waldlehrpfad: Die Wirkungen und Funktionen des Waldes mit allen Sinnen erspüren.</p>
<p>• Hängematten, Wippen, Schaukeln &#038; Sinnsprüche laden zur Entspannung ein.</p>
<p>• Lebensmotivkreis nach dem Reiss Profil</p>
<p>• Fischteich</p>
<p> </p>
<p><b></b></p>
<p><b>Steirischer Lebenslust</b> <br />Neben einer wunderbaren Landschaft, wo man die frische Luft der grünen Steiermark atmet, bietet die „Grüne Au“ Entschleunigung um innere Ruhe zu finden.</p>
<p>Genuss, Lebenslust, Erholung, Entspannung und Erholung bei Energiekörperbehandlungen oder einer kosmetischen Verwöhnzeit.</p>
<p> </p>
<p><b>Naturwellness-Oase* “Zur Grünen Au”</b></p>
<p>• Troadkastensauna</p>
<p>• Schnapskessel-Dampfsauna</p>
<p>• Kräuterschwitzkasten</p>
<p>• Fuchsbau-Tepitarium</p>
<p>• Infrarotkabine</p>
<p>• beheizter Indoor Schwimmteich</p>
<p>• Außenbiotop</p>
<p>• Außenschwimmteich mit Sonnenterrasse</p>
<p>• Blätterdusche</p>
<p>• Massage, Kosmetik &#038; Solarium</p>
<p>• Obst, Tee &#038; Steinwasser</p>
<p> </p>
<p align="right">Erschienen in der Sonderausgabe: Familienbetriebe Juni 2008</p>
<p align="right">Familie Pailer <br />Winzendorf 45 &#8211; A-8225 Pöllau <br />Tel.: 03332/63277 <br />http://www.gruene-au.at</p>
<p class="facebook"><a href="http://www.facebook.com/share.php?u=http://magazin.unternehmerweb.at/index.php/2008/07/06/frisch-herzlich-steirisch/" target="_blank"><img src="http://magazin.unternehmerweb.at/wp-content/plugins/add-to-facebook-plugin/facebook_share_icon.gif" alt="Share on Facebook" title="Share on Facebook" /></a><a href="http://www.facebook.com/share.php?u=http://magazin.unternehmerweb.at/index.php/2008/07/06/frisch-herzlich-steirisch/" target="_blank" title="Share on Facebook">Share on Facebook</a></p><p align="left"><a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Frisch%2C+herzlich%2C+steirisch%21+www.ri.ms/gg0l" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://magazin.unternehmerweb.at/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-twitter-big1.png" alt="[Post to Twitter]" border="0" /></a> <a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Frisch%2C+herzlich%2C+steirisch%21+www.ri.ms/gg0l" title="Post to Twitter">Tweet This Post</a>&nbsp; </p>
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		</item>
		<item>
		<title>Nachfolgebonus &#8211; Wer nachfolgt ist um EUR 8.400 vorne (Sonderbeilage Familienunternehmen)</title>
		<link>http://magazin.unternehmerweb.at/index.php/2008/07/06/nachfolgebonus-wer-nachfolgt-ist-um-eur-8400-vorne-sonderbeilage-familienunternehmen/</link>
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		<pubDate>Sun, 06 Jul 2008 08:28:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Erfolgsmagazin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sonderbeilagen & Ausgaben]]></category>
		<category><![CDATA[aws]]></category>
		<category><![CDATA[Nachfolge. Nachfolgebonus]]></category>

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		<description><![CDATA[<img src="http://www.unternehmerweb.at/magazin/wp-content/themes/massivenews/images/experten/aws.jpg" width="140" height="140" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p>In den kommenden Jahren stehen in ganz Österreich insgesamt über 52.000 Unternehmen bzw. 23 % aller KMU in Österreich zur Übergabe an. Grund genug für die <strong>aws</strong><strong>,</strong> den Generationswechsel in Österreichs mittelständischen Unternehmen bzw. im Gewerbe mit einer speziellen Förderung zu unterstützen.</p>
<p><span id="more-421"></span></p>
<p>Der <strong>Nachfolgebonus</strong> folgt in Struktur und Aufbau dem etablierten Gründungsbonus. Sie können sich schon heute auf die Übernahme eines Betriebes vorbereiten, indem Sie eigenes Kapital ansparen &#8211; bis zu EUR 60.000,- pro Unternehmen. Dafür kassieren Sie von der <strong>aws</strong> einen Bonus von bis zu 14 % oder EUR 8.400,-, wenn Sie das Geld in Ihr übernommenes Unternehmen einbringen. Und das Beste dabei: Die Förderung ist auch noch mit anderen Aktionen, wie der <strong>Jungunternehmer-Förderungsaktion</strong>, kombinierbar.</p>
<p>Voraussetzung ist, dass die Anmeldung mindestens 1 Jahr vor der Unternehmensübernahme erfolgen muss. Vor der Unternehmensübernahme nehmen Sie bitte Kontakt mit Ihrer Hausbank und mit der <strong>aws</strong> auf. Der Antrag muss noch vor der Durchführung der betrieblichen Ausgaben bzw. der Investitionen gestellt werden.</p>
<p><strong>Förderbare Projekte<br />
</strong>Das Ansparen und die Erbringung von Eigenkapital in das übernommene Unternehmen, sofern das angesparte Kapital für betriebliche Ausgaben (z.B. Investitionen, Betriebsmittel, laufen de Aufwendungen) verwendet wird.</p>
<p>Die Ansparphase vor der Unternehmensübernahme muss mindestens 1 Jahr und kann höchstens 6 Jahre betragen.</p>
<p>Mit Ausnahme von bereits geförderten Sparformen (z.B. Bausparen) ist jede Sparform möglich. Sparformen können formlos gewechselt werden.</p>
<p><strong>Anmeldung</strong><br />
Die Anmeldung muss am Beginn der Ansparphase erfolgen und kann bei der Förderstelle des Landes, in dem der Nachfolgesparer seinen Wohnsitz hat, bzw. er ein Unternehmen übernehmen wird oder direkt bei der aws eingebracht werden.</p>
<p>Die Anmeldung ist auch in elektronischer Form über das Portal <a href="http://www.nachfolgebonus.at/">www.nachfolgebonus.at</a> möglich.</p>
<p><strong>Nicht förderbare Projekte/Kosten<br />
</strong>- Einbringung von Eigenkapital, wenn der Mindestansparzeitraum nicht erreicht wird.<br />
- Einbringung von Eigenkapital, wenn keine Anmeldung zum Nachfolgebonus erfolgt ist.<br />
- Kosten, die vor der Einreichung des Förderungsansuchens begonnen wurden.<br />
- Kosten, die vor der Erbringung des Eigenkapitals in das Unternehmen angefallen sind.<br />
- Aufwendungen, die den Unternehmer betreffen (z. B. Privatentnahmen, GSVG) sowie Steuern und Abgaben.<br />
- Projekte von Unternehmen, soweit diese unter geschützten Konkurrenzbedingungen tätig sind.<br />
- Projekte, die keine plausible Erfolgschance haben und/oder eine nachhaltige positive Unternehmensentwicklung nicht erwarten lassen.</p>
<p>Kosten, für die bereits eine Jungunternehmerprämie gewährt wurde.</p>
<p><strong>Hinweis:</strong> Diese Information stellt lediglich eine Kurzinformation dar! Eine Beurteilung der Frage, ob in Ihrem Fall die Möglichkeit einer Förderung besteht, sowie über die Ausgestaltung einer eventuellen Förderung erhalten Sie bei den Experten der aws.</p>
<p align="right">Erschienen in der Sonderausgabe: Familienbetrieb Juni 2008</p>
<p align="right">Austria Wirtschaftsservice Gesellschaft mbH<br />
Ungargasse 37<br />
A-1030 Wien<br />
Web: www.awsg.at</p>
<p class="facebook"><a href="http://www.facebook.com/share.php?u=http://magazin.unternehmerweb.at/index.php/2008/07/06/nachfolgebonus-wer-nachfolgt-ist-um-eur-8400-vorne-sonderbeilage-familienunternehmen/" target="_blank"><img src="http://magazin.unternehmerweb.at/wp-content/plugins/add-to-facebook-plugin/facebook_share_icon.gif" alt="Share on Facebook" title="Share on Facebook" /></a><a href="http://www.facebook.com/share.php?u=http://magazin.unternehmerweb.at/index.php/2008/07/06/nachfolgebonus-wer-nachfolgt-ist-um-eur-8400-vorne-sonderbeilage-familienunternehmen/" target="_blank" title="Share on Facebook">Share on Facebook</a></p><p align="left"><a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Nachfolgebonus+--+Wer+nachfolgt+ist+um+EUR+8.400+vorne+%28Sonderbeilage+Familienunternehmen%29+www.ri.ms/nidu" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://magazin.unternehmerweb.at/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-twitter-big1.png" alt="[Post to Twitter]" border="0" /></a> <a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Nachfolgebonus+--+Wer+nachfolgt+ist+um+EUR+8.400+vorne+%28Sonderbeilage+Familienunternehmen%29+www.ri.ms/nidu" title="Post to Twitter">Tweet This Post</a>&nbsp; </p>
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		</item>
		<item>
		<title>Familienunternehmen und Nachfolgeproblematik (Sonderbeilage Familienunternehmen)</title>
		<link>http://magazin.unternehmerweb.at/index.php/2008/07/06/familienunternehmen-und-nachfolgeproblematik-sonderbeilage-familienunternehmen/</link>
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		<pubDate>Sun, 06 Jul 2008 08:22:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Erfolgsmagazin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sonderbeilagen & Ausgaben]]></category>
		<category><![CDATA[Familienunternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[KMU]]></category>
		<category><![CDATA[Nachfolge]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[<img src="http://www.unternehmerweb.at/magazin/wp-content/themes/massivenews/images/experten/gerold.jpg" width="140" height="140" />]]></description>
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<p class="MsoNormal" style="line-height: normal"><a href="http://magazin.unternehmerweb.at/wp-content/uploads/2008/07/image.png"><img style="border-top-width: 0px; border-left-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-right-width: 0px" src="http://magazin.unternehmerweb.at/wp-content/uploads/2008/07/image-thumb.png" border="0" alt="image" width="72" height="98" /></a> Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sind die eigentlichen Riesen der österreichischen Wirtschaft. Ihre typische Erscheinungsform (mit einem Anteil von etwa 90 %) ist das Familienunternehmen. Eines der zentralen Charakteristika von Familienunternehmen ist das Ineinandergreifen der nur schwer trennbaren Einzelsysteme Familie und Unternehmen. Dies hat deutliche Auswirkungen auf Unternehmensziele und –strategien, Führung, Unternehmenskultur und die organisatorische Gestaltung des Unternehmens. Der Begriff Familienbetrieb umfasst ein Unternehmen, welches im Eigentum eines oder mehrerer Familienangehöriger steht, die in den meisten Fällen persönlich mitarbeiten.</p>
<p><span id="more-418"></span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: normal">Ein wesentliches Merkmal der Familienunternehmung ist, wie erwähnt, die Koevolution der beiden sozialen Systeme Familie und Unternehmen. Diese beiden Sozialsysteme mit ihren Regeln und Strukturen werden im Falle der familieninternen Nachfolge vermischt und miteinander konfrontiert. Eine enge Verbindung zwischen Familie und Unternehmen macht das Loslösen vom Elternhaus für die junge Generation besonders schwierig. Für die potenziellen Nachfolger geht es also darum, berufspraktische Erfahrungen und unternehmerische Erfahrungen in selbständiger Tätigkeit zu erwerben, bevor sie als Führungspersönlichkeit ins elterliche Unternehmen zurückkehren oder eintreten.</p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: normal">
<p class="MsoNormal" style="line-height: normal">Neben dem Ineinandergreifen der Subsysteme Familie und Unternehmen verfügen Familienunternehmen über weitere typische Merkmale:</p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: normal">
<ul>
<li>Das Kapital des Familienunternehmens wird – abgesehen von Kreditkapital &#8211; in der maßgeblichen Mehrheit durch die Familie selbst aufgebracht.</li>
<li>Eines oder mehrere Familienmitglieder üben einen entscheidenden Einfluss auf die Leitung des Unternehmens aus, und zwar in der Regel nicht auf strategischer sondern vielmehr auf operativer Ebene.</li>
<li>Die Kapitalgeber (i.d.R. die Familie) haben den Willen, das Unternehmen im Familienbesitz zu behalten.</li>
</ul>
<p class="MsoNormal" style="line-height: normal">Wechsel in der Unternehmensführung<br />
In Familienunternehmen sind zentrale Abläufe häufig auf den Unternehmer selbst zugeschnitten. Bei einem unerwarteten Ausscheiden des Pioniers entsteht im Unternehmen ein erhebliches Führungsvakuum, welches die Notwendigkeit einer frühzeitigen Stellvertretungs- und Nachfolgeregelung aufzeigt. Dieses Problem wird dadurch verschärft, dass relativ häufig die Nachfolge ungeplant und (zu) frühzeitig angetreten werden muss.</p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: normal">Im Rahmen des Unternehmens-Lebenszyklus stellt die Nachfolge in KMU den Neustart nach einer Generation unternehmerischen Handelns dar. Angesichts der zumeist gefestigten Ausgangssituation und –strukturen ist die Verantwortungsübernahme für die Nachfolger mindestens ebenso komplex und herausfordernd, wie eine Neugründung.</p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: normal">Der Generationenwechsel sowie der damit verbundene Übergang in der Führung gehören im Allgemeinen zu den neuralgischen Punkten im Familienunternehmen. Im Gegensatz zu anonymen Publikumsgesellschaften, in welchen Änderungen in Top-Management und Geschäftsführung keine Seltenheit sind, stellt sich die Frage der Nachfolgegestaltung in Familienunternehmen für jede Generation aufs Neue, wobei nur selten auf Erfahrungswerte zurückgegriffen werden kann.</p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: normal">Der Wechsel in der Unternehmensführung und die Übertragung der Entscheidungskompetenzen auf einen – meist deutlich jüngeren – Nachfolger, bedeutet für Familienunternehmen nicht zuletzt ein internes Risiko für den Erhalt und die Weiterführung des Unternehmens und seiner Substanz als Einkommensquelle für die nachfolgende Generation. Die Übergabe kann zu einer Weiterentwicklung und Stärkung des Unternehmens führen, aber auch aufgrund unterlassener oder falscher Entscheidungen zu dessen Untergang. Nicht einmal jedes dritte Familienunternehmen wird z.B. in den USA innerhalb der Familie in die zweite Generation weitervererbt. Etwa jedes Zehnte wird in die dritte Generation weitergegeben. Nur 3 % werden in die vierte Generation vererbt.</p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: normal">Bedeutung der Übernahmeregelung<br />
Eine große Bedeutung erlangt die Übernahmeregelung auch aufgrund der hohen Anzahl an unerwarteten und vorzeitigen Nachfolgen, z.B. aufgrund von Krankheit oder Todesfällen. Durch Verdrängen der Nachfolgefrage und Aufschieben des Erstellens von Nachfolgeplänen werden Unternehmen einem hohen Überlebensrisiko ausgesetzt. Die gesetzliche Erbfolge, verbunden mit dem Ringen um Vermögen und Macht innerhalb der Familie, lässt ein Unternehmen leicht zum Spielball der Generationen werden.</p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: normal">Durch mangelnde Übergabebereitschaft wird eine Nachfolge von Jahr zu Jahr unattraktiver.Insbesondere dann, wenn dem potenziellen Nachfolger aufgrund seiner Ausbildung und erworbenen Kompetenzen zahlreiche andere Berufsalternativen offen stehen.</p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: normal">Ist der in Aussicht genommene Nachfolger wider Erwarten doch nicht bereit oder geeignet, das Unternehmen in Zukunft zu leiten, ist eine alternative Regelung oft nicht mehr möglich. Insbesondere Kleinst- und Kleinunternehmen – und hier vor allem traditionelle Handwerksberufe – sind von einem mangelnden Interesse der Nachfolgegeneration betroffen. Damit steht die Nachfolgeplanung unter dem Druck, auf Anhieb gelingen zu müssen. Dies bedarf langfristiger und sorgfältiger Planung.</p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: normal">
<p class="MsoNormal" style="line-height: normal">Ein Großteil der Familienunternehmen weist aufgrund der geringen Mitarbeiterzahl eine einfache Struktur, ohne tiefe vertikale und horizontale Gliederung auf. Aufbau- und Ablauforganisation sind mit, sowie um den Unternehmer gewachsen. Trotz Routine und Erfahrung ist die Aufgabenbelastung des Unternehmers sehr hoch. Bis zu seinem Ausscheiden ist dieser aktiv in die operative Leistungserstellung eingebunden. Die eigentlichen Führungsaufgaben werden in KMU nicht selten vernachlässigt oder aufgeschoben. Die Führung von Familienunternehmen zeichnet sich so durch intuitives bzw. reaktives Verhalten aus. Dieses unbürokratische und flexible Verhalten kann durchaus zu wesentlichen Stärken von Familienunternehmen gezählt werden. Der damit häufig verbundene Mangel an Delegation und die fehlende Klärung von Kompetenz- und Aufgabenverteilung stellen beim Ausscheiden des Unternehmers jedoch eine große Gefahr dar.</p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: normal">
<p class="MsoNormal" style="line-height: normal">Vertrauen schaffen<br />
Der Erfolg des mittelständischen Unternehmers hängt wesentlich von der Unternehmerperson, deren Kompetenz und sozialen Kontakten ab. In der Verantwortung des Unternehmers liegt es auch, die Übertragung der Unternehmensführung für Kunden, Mitarbeiter, Lieferanten und Banken offen und überschaubar zu gestalten. Kurzzeitlösungen ohne Bekanntmachung und Vorstellung des Nachfolgers als künftigen Geschäftspartner verringern das Vertrauen der Umwelt in die Unternehmensführung und wirken für Nachfolger besonders erschwerend.</p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: normal">Kontinuität in der Unternehmensführung erfordert die allmähliche Übertragung und Pflege der über die Jahre entstandenen persönlichen Kontakte und Beziehungen des Übergebers durch den Nachfolger, da mittelständische Unternehmen vielfach durch enge persönliche, sogar private Beziehungen, zwischen Unternehmer und Geschäftspartnern geprägt sind. Gerade in diesen durch beidseitiges Vertrauen geprägten Situationen kann ein Partner nicht innerhalb kürzester Zeitspanne ersetzt werden. Die positiven Erfahrungen und das Vertrauen gegenüber der Geschäftsleitung sind vorrangig an einzelne Personen gebunden. Die Risiken der Fortsetzung der betrieblichen Geschäftsbeziehungen durch den Nachfolger sind infolgedessen sowohl aus ökonomischen, wie auch aus psychologischen Gesichtspunkten zu betrachten. Je früher und geplanter Nachfolger mit den Geschäftspartnern bekannt und vertraut gemacht werden, desto eher kann eine Vertrauensbasis zu Kunden, Liefereranten und anderen Geschäftspartnern aufgebaut werden. Und desto eher kann eine Weiterführung der Kooperationen gelingen. Im Idealfall arbeitet der Nachfolger zumindest ein bis zwei Jahre mit dem Übergeber in der Unternehmensführung zusammen.</p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: normal">
<p class="MsoNormal" style="line-height: normal">Gültige Regeln<br />
Allgemein gültige Regeln im Hinblick auf die Planung sämtlicher Maßnahmen des Generationenwechsels lassen sich nur bedingt erstellen. Jede Übergabe ist hinsichtlich der vorliegenden tatsächlichen Verhältnisse sowohl in wirtschaftlicher als auch in familiärer Hinsicht und der rechtlichen Ausgangssituation anders gelagert. Insbesondere bei Familienunternehmen hat jeder Inhaber (und u.U. jeder Familienangehörige) seine eigenen Zielvorstellungen. Der Generationenwechsel stellt eine strategische Aufgabe in Form eines Übergabeprozesses dar, welcher auf die individuellen und wirtschaftlichen Verhältnisse des Unternehmens Rücksicht nimmt. Eine ganzheitliche Betrachtung der Problemfelder, mithilfe einer nachhaltigen Nachfolgeplanung ist nötig, um eine optimale Übergangslösung zu finden. Grob skizziert besteht ein Wechselspiel zwischen menschlich-persönlichen Aspekten, rechtlich-steuerlichen Fragestellungen und wirtschaftlichen Auswirkungen.</p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: normal">
<p class="MsoNormal" style="line-height: normal">Die betriebliche Praxis zeigt, dass die Betriebsübergabe einen betriebsindividuellen und nicht verallgemeinerbaren Prozess darstellt. Der Wahl des richtigen Zeitpunktes der Übergabe respektive der richtigen Konzeption kommt dabei eine elementare Bedeutung zu. Unabdingbare Voraussetzung für eine effiziente und zielgerichtete Gestaltung einer Übernahmekonzeption stellt die Übergabebereitschaft des Unternehmers dar. Der Unternehmer bestimmt meist selbst den Zeitpunkt seines Ausscheidens. Drohender Machtverlust, unvollkommene Aufgabe von Kompetenzen oder fehlende Zukunftspläne für die Zeit nach der Übergabe können dazu führen, dass die Übergabeentscheidung hinausgezögert und der Übergabeprozess schleppend voran geht.</p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: normal">
<p class="MsoNormal" style="line-height: normal">Ursachen für fehlende Übergabebereitschaft<br />
Fehlende Übergabebereitschaft und ein Verharren des Unternehmers an der Unternehmensspitze kann auf mehrere Ursachen zurückgeführt werden:</p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: normal">
<ul>
<li>Identifikation des Unternehmers mit seinem Unternehmen</li>
</ul>
<p class="MsoNormal" style="line-height: normal">
<p class="MsoNormal" style="line-height: normal">In vielen Fällen ist der Übergeber der eigentliche Gründer des Unternehmens. Die u.U. fast lebenslange Identifikation des Pionierunternehmers mit seinem Betrieb erschwert die Übergabe seines Lebenswerkes. Eine latente Gefahr durch das ständige Hinauszögern des endgültigen Ausscheidens aus der Geschäftsführung besteht zudem darin, dass der potenzielle Nachfolger nicht länger bereit ist in der Rolle des Kronprinzen zu verharren, und freiwillig sowie vorzeitig aus dem Unternehmen ausscheidet.</p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: normal">
<ul>
<li>Rückzug als Tabuthema</li>
</ul>
<p class="MsoNormal" style="line-height: normal">
<p class="MsoNormal" style="line-height: normal">Das Ausscheiden aus dem Unternehmen und der Wechsel von der Arbeitswelt in den Ruhestand bedeutet für viele Unternehmer die erstmalige Auseinandersetzung mit dem Alter und ihrer eigenen Endlichkeit. Wurde früher der Begriff alt mit weise und angesehen assoziiert, so neigt die heutige globalisierte Leistungs- und Informationsgesellschaft dazu, alt mit veraltet, überholt und krank gleichzusetzen – der Tatsache zum Trotz , dass sich das Durchschnittsalter der Bevölkerung in den vergangenen dreißig Jahren deutlich erhöht hat. Übergabe bedeutet jedoch auch einen Schlussstrich unter die bisherige Tätigkeit zu setzen, und Bilanz zu ziehen. Viele Unternehmer scheuen diesen Schritt. Nicht zuletzt, um etwa einer Konfrontation mit früher getroffenen Fehlentscheidungen zu entgehen. Auch eine befürchtete Vereinsamung nach dem Ausscheiden kann eine Übergabe verzögern.</p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: normal">
<ul>
<li>Fehlende Planung der Lebensphase nach dem Ausscheiden</li>
</ul>
<p class="MsoNormal" style="line-height: normal">
<p class="MsoNormal" style="line-height: normal">Gerade Gründungsunternehmer konzentrieren sich oft zur Gänze auf den Aufbau des Unternehmens und vernachlässigen Gesundheit, Freizeit und Hobbies. Dadurch bestehen für die Zeit nach dem Ausscheiden aus dem Unternehmen oft keine konkreten Vorstellungen für eine sinnvolle individuelle Gestaltung der neuen Lebensphase. Kurzfristiges Ausscheiden aus dem Unternehmen mag zwar als einfachste und eleganteste Lösung erscheinen, unter ganzheitlichen Gesichtspunkten erscheint es jedoch sinnvoller, ein stufenweises Ausscheiden des Übergebers zu vereinbaren.</p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: normal">
<ul>
<li>Finanzielle Situation</li>
</ul>
<p class="MsoNormal" style="line-height: normal">
<p class="MsoNormal" style="line-height: normal">Der Rückzug aus dem Unternehmen ist mit finanziellen Einbußen für den Unternehmer verbunden. Gerade im Falle der für Familienunternehmen in der Regel unentgeltlichen Übertragung kommt der Planung der Altersversorgung der Elterngeneration erhebliche Bedeutung zu.</p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: normal">
<ul>
<li>Soziale Situation</li>
</ul>
<p class="MsoNormal" style="line-height: normal">
<p class="MsoNormal" style="line-height: normal">Die Stellung und Akzeptanz in unserer Gesellschaft hängt heute wesentlich von der ausgeübten beruflichen Tätigkeit ab. Der Unternehmer erfüllt seine Rolle nicht ausschließlich im Unternehmen selbst, sondern in allen Lebensbereichen und seinem gesamten Umfeld. Die Befürchtung einer drohenden Statusminderung durch den Rückzug kann eine Übertragung behindern.</p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: normal">
<ul>
<li>Mangelndes Vertrauen in den Übernehmer</li>
</ul>
<p class="MsoNormal" style="line-height: normal">
<p class="MsoNormal" style="line-height: normal">Die Selektion des Nachfolgers erfolgt in der Regel durch den Eigentümer selbst. Der häufige Wunsch nach einer Übereinstimmung von Wertvorstellungen und Unternehmenszielen von Übergeber und Übernehmer, die „Suche nach einem Klon“, birgt jedoch die Gefahr des Scheiterns. Vor allem, weil es für Unternehmen von großer Wichtigkeit ist, sich ständigen Veränderungen und Entwicklungen anzupassen. Ein systematisches Unterschätzen und Nichtanerkennen des Nachfolgers kann dessen Position im Unternehmen untergraben.</p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: normal">
<h3 style="margin-left: 0cm; text-indent: 0cm; line-height: normal"><a name="_Toc90957049"></a><a name="_Toc90956870"></a><a name="_Toc90874201"></a><a name="_Toc90799423"></a><a name="_Toc89829991"></a><a name="_Toc88385897"></a><a name="_Toc87067277"></a><a name="_Toc87067251"></a><a name="_Toc87063636"></a><a name="_Toc85965525"></a><a name="_Toc85965508"><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span><span lang="DE">Hauptfragen eines Übergabeplanes</span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></a></h3>
</p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: normal">
<p class="MsoNormal" style="line-height: normal"><span lang="DE">Einige Bestandteile eines möglichen Übergabeplanes:</span></p>
<ul>
<li><span lang="DE">Detaillierte Analyse der wirtschaftlichen Situation des zu übergebenden Unternehmens</span></li>
<li><span lang="DE">Analyse der gegenwärtigen und künftigen Führungs- und Organisationsstruktur sowie des Unternehmensleitbildes</span></li>
<li><span lang="DE">Analyse der Position des Unternehmens in Markt, Wettbewerb und Branche</span></li>
<li><span lang="DE">Analyse der aktuellen Rechtsform im Hinblick auf die Erreichung der künftigen Unternehmensziele in haftungs- und steuerrechtlicher Hinsicht</span></li>
<li><span lang="DE">Ermittlung des aktuellen und künftigen Kapitalbedarfes</span></li>
<li><span lang="DE">Analyse aus rentabilitätstechnischen Gesichtspunkten</span></li>
<li><span lang="DE">Liquiditätsanalyse</span></li>
<li><span lang="DE">Ermittlung des Unternehmenswertes</span></li>
</ul>
<p class="MsoNormal" style="line-height: normal"><strong><span lang="DE">Familieninterne Nachfolgeregelung</span></strong><span lang="DE"><br />
Familieninterne Nachfolgeregelung ist die am häufigsten durchgeführte, wenn auch schwierigste Form der Unternehmensnachfolge. In diesem Fall müssen neben betriebswirtschaftlichen insbesondere auch psychologische Aspekte berücksichtigt werden. Zur gewissenhaften Nachfolgeregelung innerhalb der Familie gehört nicht nur das Unternehmen selbst, sondern gilt es auch <em>die Zukunft danach,</em> bzw. familieninterne Belange langfristig zu regeln. Rechtliche Fragen spielen dabei ebenso eine große Rolle, wie betriebswirtschaftliche Belange. Das zeitliche Verschieben der Übergabe aufgrund auftretender Probleme erbringt zumeist den umgekehrten und unerwünschten Effekt einer Mehrbelastung durch weitere auftretende Schwierigkeiten. Das aktive Angehen des Themas hat meist auch positive Rückwirkungen auf das Unternehmen und dessen Umfeld. Eine gesicherte Nachfolgeplanung verbessert z.B. das Unternehmensrating im Kontext von<br />
Basel II.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: normal">
<p class="MsoNormal" style="line-height: normal"><span lang="DE">Da die Unternehmensübergabe einen Prozess darstellt, den ein Unternehmer in Regel nur einmal im Leben durchzulaufen hat, wird dieser mit einer Reihe von betriebswirtschaftlichen, juristischen und psychologischen Problemfeldern konfrontiert, für welche Lösungen entwickelt werden müssen:</span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: normal">
<ul>
<li><span lang="DE">Das professionelle und bisher erfolgreiche Management soll innerhalb der Familie beibehalten werden (Finden eines geeigneten Nachfolgers)</span></li>
<li><span lang="DE">Die Finanzierung der Übergabe bei entgeltlicher Übertragung</span></li>
<li><span lang="DE">Die Finanzierung des weiteren, betrieblichen Wachstums nach der Übergabe soll gewährleistet sein. Bei diesen Überlegungen empfiehlt es sich die Hausbank zu kontaktieren, und mit dieser die künftige Vorgangsweise in Fragen der Finanzierung zu besprechen.</span></li>
<li><span lang="DE">Investitionsstau: Der größte Teil des Kapitalbedarfes nach erfolgter Übernahme liegt bei<span> </span>Modernisierungs- und Erweiterungsinvestitionen. Nachfolger sind nicht selten geneigt, ihre Finanzierungsprobleme durch Zurückstellung von Investitionen zu lösen. Als Hauptursache für Finanzierungsprobleme stellen sich dabei unzureichende Eigenmittel heraus.</span></li>
<li><span lang="DE">Steuerliche Aspekte der Übertragung, wobei gerade im Hinblick auf eine familieninterne Übertragung erbschafts- und schenkungssteuerrechtliche Überlegungen angestellt werden sollten</span></li>
<li><span lang="DE">Beilegung von Familienstreitigkeiten, welche in weiterer Folge einen Substanzverlust des Unternehmens mit sich bringen könnten</span></li>
<li><span lang="DE">Die Beachtung rechtlicher Aspekte der Übertragung, wobei auch Haftungen und Bürgschaften mit zu berücksichtigen sind.</span></li>
<li><span lang="DE">Rechtzeitige und objektive Ermittlung des Unternehmenswertes bzw. Kaufpreises bei entgeltlicher Übertragung und rationale Prüfung aller Optionen.</span></li>
</ul>
<p class="Formatvorlage2" style="margin-left: 18pt; text-indent: 0cm; line-height: normal; text-align: right" align="right">Erschienen in der Sonderausgabe Familienbetriebe Ausgabe Juni 2008</p>
<p class="Formatvorlage2" style="margin-left: 18pt; text-indent: 0cm; line-height: normal; text-align: right" align="right"><span lang="DE">Dr. Gerold Weisz</span></p>
<p class="facebook"><a href="http://www.facebook.com/share.php?u=http://magazin.unternehmerweb.at/index.php/2008/07/06/familienunternehmen-und-nachfolgeproblematik-sonderbeilage-familienunternehmen/" target="_blank"><img src="http://magazin.unternehmerweb.at/wp-content/plugins/add-to-facebook-plugin/facebook_share_icon.gif" alt="Share on Facebook" title="Share on Facebook" /></a><a href="http://www.facebook.com/share.php?u=http://magazin.unternehmerweb.at/index.php/2008/07/06/familienunternehmen-und-nachfolgeproblematik-sonderbeilage-familienunternehmen/" target="_blank" title="Share on Facebook">Share on Facebook</a></p><p align="left"><a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Familienunternehmen+und+Nachfolgeproblematik+%28Sonderbeilage+Familienunternehmen%29+www.ri.ms/ekja" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://magazin.unternehmerweb.at/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-twitter-big1.png" alt="[Post to Twitter]" border="0" /></a> <a target="_blank" rel="nofollow" class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Familienunternehmen+und+Nachfolgeproblematik+%28Sonderbeilage+Familienunternehmen%29+www.ri.ms/ekja" title="Post to Twitter">Tweet This Post</a>&nbsp; </p>
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		</item>
		<item>
		<title>aws Wissenskapital / Sonderausgabe</title>
		<link>http://magazin.unternehmerweb.at/index.php/2008/03/15/aws-wissenskapital-sonderausgabe/</link>
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		<pubDate>Sat, 15 Mar 2008 08:30:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Erfolgsmagazin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sonderbeilagen & Ausgaben]]></category>
		<category><![CDATA[aws]]></category>

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		<description><![CDATA[<img src="http://www.unternehmerweb.at/magazin/wp-content/themes/massivenews/images/experten/aws.jpg" width="140" height="140" />]]></description>
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<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"><span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: ">Einleitung: Für nachhaltiges Wachstum benötigen Unternehmen Investitionskapital. Darüber hinaus ist als wichtigste Basis dafür das unternehmerische Wissenskapital anzusehen. Es ist primär die Summe des betrieblichen Know-hows, des Wissens um eigene und fremde Technologien, Märkte und Innovationen. <strong></strong></span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"><span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: "><strong>Das Wissenskapital ist damit der Schlüssel für die Erfolge in der Zukunft.<br />
</strong>Die aws übernimmt im Rahmen ihrer Tätigkeit auch Verantwortung für die zukünftigen Erfolge – durch die Förderung von Wissenskapital.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"><span id="more-280"></span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;">
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"><span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: ">Daher unterstützt die aws die österreichische Wirtschaft in zunehmendem Maße mit Beratungsdienstleistungen, vor allem zum Schutz und zur Verwertung geistiger Eigentumsrechte und mit Rechercheleistungen. Damit leistet die aws einen wichtigen Beitrag für ein nachhaltiges Wachstum von betrieblichem Wissenskapital.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"><span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: "> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"><span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: ">Zu Beginn werden einige grundlegende Begriffe zum Thema „Wissen“ behandelt. In weiterer Folge wird das immaterielle Gut – das Patent – von den Grundlagen bis zu den Dienstleistungen der aws dargestellt. Als Abschluss wird ein Strategie- und Reportingtool für die Darstellung von immateriellen Vermögenswerten – die Wissensbilanz – vorgestellt.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;">
<p class="Abschnitt"><strong><span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: ">Grundlagen</span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"><span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: "> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"><span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: ">Vorab einige grundlegende Ausführungen zum Themenkreis Wissen.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"><span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: "> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"><strong><span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: ">Wissen</span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left: 36pt; text-indent: -18pt; line-height: 150%;"> <span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: Symbol;"><span>·<span style="font-family: "> </span></span></span> <span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: ">ist teilweise personenbezogen.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left: 36pt; text-indent: -18pt; line-height: 150%;"> <span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: Symbol;"><span>·<span style="font-family: "> </span></span></span> <span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: ">gewinnt an Wert, wenn man es nutzt.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left: 36pt; text-indent: -18pt; line-height: 150%;"> <span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: Symbol;"><span>·<span style="font-family: "> </span></span></span> <span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: ">ist dynamisch.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left: 36pt; text-indent: -18pt; line-height: 150%;"> <span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: Symbol;"><span>·<span style="font-family: "> </span></span></span> <span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: ">ist schwierig zu messen.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left: 36pt; text-indent: -18pt; line-height: 150%;"> <span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: Symbol;"><span>·<span style="font-family: "> </span></span></span> <span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: ">wächst, wenn man es teilt.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"><span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: "> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"><span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: ">Im Gegensatz dazu sind <strong>Daten </strong>codierte Beobachtungen, die in Zahlen, Texten und Bildern wiedergegeben werden (z.B. 1,2,3).<span> </span><strong>Informationen</strong> sind für ein bestimmtes System relevante Daten, die „einen Unterschied machen“ (z.B. Börsenkurse).</span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"><span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: "> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"><strong><span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: ">Wissen</span></strong><span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: "> ist Information, die verstanden und vernetzt wird und in persönliche und organisatorische Erfahrungen aufgenommen wird (z.B. Entscheidung 50 Stk. einer bestimmten Aktie zu kaufen). </span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"><span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: "> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"><span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: ">Zu unterscheiden gilt es darüber hinaus <strong>explizites</strong> vom <strong>impliziten Wissen</strong>. Explizites Wissen ist generell zeitlich stabil und einfach speicherbar. Durch z.B. Prozessbeschreibungen/ Verfahrensanweisungen steht es der Allgemeinheit zur Verfügung. Implizites Wissen ist dagegen relativ schwer kommunizierbar und aktions- bzw. personengebunden. Als Beispiele hierzu sind u.a. traditionelle Werte bzw. „ungeschriebene Gesetze“ anzuführen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"><span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: ">Dazu passend noch ein kleiner Exkurs zum oft strapazierten Begriff „Wissensmanagement“: hier sei Laurance Prusak (IBM) 1998 mit folgender Aussage zitiert: „Man kann Wissen nicht managen, so wie man Liebe, Patriotismus oder seine Kinder nicht managen kann. Aber man kann ein Umfeld schaffen, in dem Wissen gedeiht“. In diesem Zusammenhang lässt sich auch eine Parallelität zu Innovationen feststellen. Man kann auch Innovationen nicht anordnen, sondern ein unterstützendes Umfeld schaffen. </span></p>
<p class="Abschnitt"><span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: "><span style="text-decoration: none;"> </span></span></p>
<p class="Abschnitt"><span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: ">Das Wissen um den Mitbewerb – ein Kapital von unschätzbarem Wert</span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"><strong><span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: "> </span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"><span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: ">Gerade als Gründerin bzw. Gründer bedeutet der Eintritt in einen Markt eine große Herausforderung. In vielen Fällen ist man einen beträchtlichen Teil der Gründungsphase intensiv mit der Entwicklung seines Produktes bzw. seiner Dienstleistung und vorbereitenden Vertriebsaktivitäten zur Kundengewinnung beschäftigt, so dass man einen wesentlichen Marktteilnehmer oftmals übersieht: den Mitbewerb.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"><span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: ">Spätestens mit den ersten erfolgreichen Kundenakquisitionen wird jedoch die Konkurrenz zu einem wichtigen Faktor, den es zu berücksichtigen gilt und mit dem entsprechend umzugehen ist. Auch hier zeigt sich: je besser der Informationsstand über die Wettbewerber im vorhinein ist, desto planbarer werden mögliche Reaktionen der Konkurrenz auf den eigenen Markteintritt.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"><span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: "> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"><span style="text-decoration: underline;"><span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: ">„Competitive Intelligence“ als wesentliches Werkzeug</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"><span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: "> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"><span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: ">Die Wettbewerbsbeobachtung (auch „Competitive Intelligence“ genannt“) stellt ein wesentliches Tool dar, um sich Wissen über den Mitbewerb anzueignen. Sie dient einerseits zur Identifizierung und Charakterisierung der wesentlichsten Mitbewerber, was „Hardfacts“ wie Produktpalette oder Finanzkennzahlen betrifft, andererseits kann sie auch aufschlußreiche Informationen über die Reaktionsweisen von Konkurrenzunternehmen bei bestimmten Situationen (z.B. erfolgreicher Markteintritt eines neuen Teilnehmers) geben. Geht der Mitbewerb auf Konfrontation oder versucht er eher zu kooperieren? Spielt er womöglich seine Kapitalstärke aus und versucht er Verdrängung durch einen Preiskampf? All das sind Fragen, die sich mit sorgfältiger Wettbewerbsanalyse zumindest teilweise beantworten lassen sollten. Zusätzlich bietet sie auch die Möglichkeit des Benchmarkings: wo ist der Mitbewerb besser, wo liegen möglicherweise Schwächen, die man ausnutzen kann?</span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"><span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: "> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"><span style="text-decoration: underline;"><span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: ">Unternehmensinformationen – von frei verfügbar bis gut gehütet</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"><span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: "> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"><span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: ">Die Informationsbeschaffung zur Wettbewerbsanalyse kann sich von sehr einfach bis sehr schwierig gestalten – je nach Branche, Größe und Rechtsform der Mitbewerbsunternehmen. So sind beispielsweise internationale Konzerne häufig börsenotiert und unterliegen dementsprechenden Publikationspflichten in Form von z.B. regelmäßigen Geschäftsberichten, die von Finanzdetails bis hin zu umfassenden Absatzsegment-Beschreibungen viele Unternehmensdetails bzw. –interna enthalten. Im Gegenzug dazu kann es bei Familienunternehmen oder kleineren GmbHs schwierig sein, an die dementsprechenden Informationen zu gelangen. In diesem Fall stellen sich oftmals Zeitungsberichte oder Pressemeldungen als hilfreich heraus – viele Unternehmen verfügen auch über eine aussagekräftige Homepage.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"><span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: ">In manchen Branchen gibt es für Mitbewerbsprodukte bzw. –unternehmen sehr aktive Online-Communities, die in Weblogs oder Newsgroups ausführlich die Stärken und Schwächen der Produkte bzw. Anbieter diskutieren – auch das kann eine wahre Informations-Fundgrube für die Wettbewerbsbeobachtung sein.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"><span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: "> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"><span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: ">Im Technologiebereich bieten zudem Patentdatenbanken ein hilfreiches Tool, um anhand von Patentanmeldungen bzw. erteilter Patente von Konkurrenzunternehmen Details über ihre technologischen Aktivitäten und zukünftigen Produkte lange vor deren Markteinführung zu erfahren und dementsprechend zu reagieren.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"><span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: "> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"><span style="text-decoration: underline;"><span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: ">Achtung auf Substitutionsprodukte</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"><span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: "> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"><span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: ">Neben den direkten Mitbewerbern ist es auch ratsam, die Konkurrenzbeobachtung auf eventuelle Substitutionsprodukte bzw. –technologien auszudehnen. So wurde beispielsweise von manchen Kameraherstellern die rasche Substitution der herkömmlichen Fotografie durch die digitale Bildaufzeichnung stark unterschätzt.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"><span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: ">Umfassende Informationen über den Mitbewerb stellen somit ein wesentliches Kapital jedes Unternehmens dar. Wesentlich ist aber, dass dabei nicht nur einfach Daten erhoben und archiviert werden, sondern, dass diese auch analysiert und interpretiert werden, um zeitgerecht auf Aktionen und Verhaltensweisen des Mitbewerbs reagieren zu können.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"><strong><span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: "> </span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"><strong><span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: ">Das „Hidden Web“ &#8211; auf der Suche nach verborgenen Datenschätzen</span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"><span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: "> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"><span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: ">Informationen sind zum Aufbau von Wissenskapital für GründerInnen und Unternehmen ein unerlässlicher Bestandteil. Aber woher am besten nehmen? Das Internet bietet natürlich eine wahre Fundgrube von Terabytes an Daten bzw. Milliarden an Webseiten an, wobei man sich jedoch nur allzu leicht in diesem Informationsdschungel verstricken kann (siehe auch Erfolgsmagazin Februar 2008). Dennoch: Google &#038; Co. ermöglichen schnellen Zugriff auf das ganze Internet. Das ganze Internet? Nein &#8211; ein wesentlicher Teil von hochqualitativen Informationen entzieht sich den „Spionen“ der Suchmaschinen, den sogenannten Crawlern oder Spider, die laufend Internetseiten indizieren und so auffindbar machen.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"><span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: "> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"><span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: ">Diese über herkömmliche Suchmaschinen kaum auffindbaren Informationen bilden den Bestandteil des sogenannten „Hidden Web“ &#8211; auch „Deep Web“ oder „Invisible Web“ genannt &#8211; im Gegensatz zum „Surface Web“ oder „Visible Web“. Zu den wichtigsten Inhalten des „Deep Web“ zählen beispielsweise Fachdatenbanken von Behörden, Patentämtern oder Universitäten, aber auch Kataloge öffentlicher Bibliotheken oder Archive von Zeitschriften &#8211; sie alle sind nur nach konkreten Eingaben in eine Suchmaske oder über vorherige Registrierung und Passworteingaben zugänglich. Manche sind zudem auch kostenpflichtig.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"><span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: "> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"><span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: ">Die im „Hidden Web“ verborgenen Informationen werden daher generell nicht nur als höherwertiger qualifiziert, auch die Datenmenge soll ca. um den Faktor 500 größer sein als jene des „Surface Web“. Bleibt jetzt nur die Frage &#8211; wie kommt man an diese Informationen?</span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"><span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: "> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"><span style="text-decoration: underline;"><span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: ">Verborgenes sichtbar machen</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"><span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: "> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"><span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: ">Bemühungen, die Informationen des „Deep Web“ an die „Oberfläche“ zu holen, existieren bereits seit längerem. Neben noch unbekannteren Deep-Web-Suchmaschinen, wie beispielsweise Vascoda, dem Internetportal für wissenschaftliche Information, dringen auch Marktgrößen wie Yahoo verstärkt in diesen Markt vor und bieten Suchportale an, die gezielt Zeitungsarchive und Wirtschaftsdatenbanken durchsuchen. Dies bedeutet für den einzelnen User zwar eine wesentlich zielgerichtetere Beschäftigung mit dem „Medium Internet“, allerdings erfordert sie auch einen höheren Vorbereitungsaufwand im Gegensatz zu einer simplen Stichwortsuche in einer der herkömmlichen Suchmaschinen, da zuerst relevante „Deep-Web“-Quellen für bestimmte Themen bzw. Fragestellungen identifiziert werden müssen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"><span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: "> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"><span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: ">Weitere Tendenzen gehen in Richtung der Entwicklung „intelligenter“ Webcrawler oder Spider, die Benutzerverhalten simulieren bzw. imitieren und so auch beispielsweise aus Formularen generierte Resultatseiten indizieren können. Doch auch diese Tools haben ihre Grenzen: Obwohl relevante Suchergebnisse rascher und strukturierter gefunden werden können, sind in vielen Fällen spezielle bzw. kostenpflichtige Zugänge für den Aufruf der heißersehnten Volltext-Dokumente (z.B. aus wissenschaftlichen Zeitschriften) unumgänglich.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"><span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: "> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"><span style="text-decoration: underline;"><span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: ">Professionelle Hilfe</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"><span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: "> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"><span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: ">Eine wesentliche Unterstützung bei der Informationsbeschaffung insbesondere für technologieorientierte Gründer und KMU bietet die austria wirtschaftsservice mit ihrem<span> </span>Service der Markt- &#038; Technologierecherche an. Dabei beantworten Experten die kundenspezifischen Fragestellungen bzw. Informationsbedürfnisse zur Mitbewerbs- bzw. Marktanalyse durch die Recherche in freien und kostenpflichtigen Datenbanken (auch im „Deep Web“) sowie durch Experteninterviews. Die Kosten der Recherche werden für technologieorientierte Gründer und KMU vom BMWA unterstützt. Nähere Informationen finden sich unter <a href="http://www.awsg.at/recherche" target="_blank">http://www.awsg.at/recherche</a>. </span></p>
<p class="Abschnitt"><span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: " lang="DE"><span style="text-decoration: none;"> </span></span></p>
<p class="Abschnitt"><span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: " lang="DE">Patent- und Lizenzmanagement</span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"><span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: " lang="DE"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"><span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: ">Der Zusammenhang zwischen Patenten und wirtschaftlichem Erfolg ist in zahlreichen Studien belegt. Unternehmen schützen ihr Wissen, um sich einen wirtschaftlichen Vorteil sichern zu können.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"><span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: "> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"><strong><span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: ">Das Patent &#8211; Grundlagen</span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"><span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: "> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"><span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: ">Ein Patent ist ein zeitlich (in den meisten Ländern auf 20 Jahre) begrenztes, exklusives Recht zur kommerziellen Verwertung einer Erfindung. Der Patentinhaber kann durch dieses Recht Dritte davon abhalten, den Gegenstand seiner Erfindung „…betriebsmäßig herzustellen, in Verkehr zu bringen, feilzuhalten, zu gebrauchen oder zu den genannten Zwecken einzuführen oder zu besitzen“. Eine Nutzung oder Verwendung einer Erfindung im privaten Bereich oder als Gegenstand nichtkommerzieller Forschung durch Dritte ist allerdings durch den Patentschutz nicht beschränkt, da es sich dabei um keine kommerzielle Verwertung handelt.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"><span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: "> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"><span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: ">Um eine Patenterteilung zu erlangen, muss eine Erfindung gemäß Patentgesetz folgende Kriterien erfüllen:</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left: 36pt; text-indent: -18pt; line-height: 150%;"> <span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: Symbol;"><span>·<span style="font-family: "> </span></span></span> <span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: ">Neuheit</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left: 36pt; text-indent: -18pt; line-height: 150%;"> <span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: Symbol;"><span>·<span style="font-family: "> </span></span></span> <span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: ">Erfinderische Höhe</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left: 36pt; text-indent: -18pt; line-height: 150%;"> <span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: Symbol;"><span>·<span style="font-family: "> </span></span></span> <span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: ">Gewerbliche Anwendbarkeit</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left: 36pt; text-indent: -18pt; line-height: 150%;"> <span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: Symbol;"><span>·<span style="font-family: "> </span></span></span> <span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: ">Ausreichende Offenbarung</span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"><span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: "> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"><span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: ">Nicht jede „Erfindung“ ist auch patentierbar. Das Patentgesetz und die Spruchpraxis kennen zahlreiche Ausnahmen. Vom Patentschutz ausgeschlossen sind insbesondere:</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left: 36pt; text-indent: -18pt; line-height: 150%;"> <span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: Symbol;"><span>·<span style="font-family: "> </span></span></span> <span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: ">Entdeckungen sowie wissenschaftliche Theorien und mathematische Modelle</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left: 36pt; text-indent: -18pt; line-height: 150%;"> <span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: Symbol;"><span>·<span style="font-family: "> </span></span></span> <span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: ">Ästhetische Formschöpfungen (sind allerdings als Muster schützbar)</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left: 36pt; text-indent: -18pt; line-height: 150%;"> <span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: Symbol;"><span>·<span style="font-family: "> </span></span></span> <span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: ">Programme für EDV-Anlagen (sind durch Urheberrecht/Copyright geschützt)</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left: 36pt; text-indent: -18pt; line-height: 150%;"> <span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: Symbol;"><span>·<span style="font-family: "> </span></span></span> <span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: ">Verfahren zur chirurgischen oder therapeutischen Behandlung von Menschen und Tieren </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left: 36pt; text-indent: -18pt; line-height: 150%;"> <span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: Symbol;"><span>·<span style="font-family: "> </span></span></span> <span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: ">Diagnostische Verfahren an Menschen und Tieren</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left: 36pt; text-indent: -18pt; line-height: 150%;"> <span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: Symbol;"><span>·<span style="font-family: "> </span></span></span> <span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: ">Erfindungen, die gegen die öffentliche Ordnung oder die guten Sitten verstoßen</span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"><span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: "> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"><span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: ">Eine Erfindung gilt als neu, wenn sie zum Tag der Anmeldung nicht zum bekannten Stand der Technik gehört. Den Stand der Technik bildet alles, was der Öffentlichkeit vor dem Anmeldetag des Patents schriftlich, mündlich, elektronisch oder durch Benutzung zugänglich gemacht wurde. Der Stand der Technik wird vom Patentamt im Rahmen der Patentprüfung erhoben. Auch ein Erfinder selbst kann die Neuheit seiner Erfindung zerstören, wenn er sie vor dem Anmeldetag, in welcher Form auch immer, der Öffentlichkeit präsentiert. Deshalb sind zum Beispiel Vorträge oder Präsentationen sowie Publikationen in wissenschaftlichen Zeitschriften neuheitsschädlich und sollten erst nach der Patentanmeldung erfolgen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"><span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: "> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"><span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: ">Für eine Patentierung ist eine ausreichende erfinderische Leistung = Höhe notwendig. Die erfinderische Tätigkeit ist in den meisten Patentgesetzen dahingehend definiert, dass sich die Erfindung für eine Fachkraft auf dem Gebiet nicht in nahe liegender Weise aus dem Stand der Technik ergeben darf. Logische Weiterentwicklungen bekannter Verfahren und Produkte sind keine Erfindungen. Entdeckungen, das heißt Beschreibung von natürlichen Zuständen, gelten ebenso wenig als Erfindungen.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"><span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: "> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"><span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: ">Der Gegenstand der Erfindung muss für eine gewerbliche, d.h. wirtschaftliche Verwertung geeignet sein. Im europäischen Verständnis sind daher chirurgische, therapeutische und diagnostische Maßnahmen am menschlichen oder tierischen Körper ausgeschlossen. Stoffe und technische Hilfsmittel dazu gelten indessen als gewerblich anwendbar (z.B. ist ein Operationsverfahren per se nicht patentierbar, das verwendete spezielle Skalpell aber sehr wohl).</span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"><span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: "> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"><span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: ">Die Erfindung muss zu guter letzt so ausreichend beschrieben werden, dass sie von einer Fachkraft auf dem Gebiet nachgearbeitet werden kann. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"><span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: "> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"><span style="text-decoration: underline;"><span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: ">Noch ein kleine Aufzählung relevanter Begriffe:</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"><span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: "> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left: 36pt; text-indent: -18pt; line-height: 150%;"> <span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: Symbol;"><span>·<span style="font-family: "> </span></span></span> <strong><span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: ">Copyright</span></strong><span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: ">: Englische Bezeichnung für <strong>Urheberrecht</strong>. Das Urheberrecht regelt den Schutz von Werken, wie Literatur, Musik, Bilder, Filme, Zeichnungen und Bauwerke. Es muss allerdings nicht angemeldet werden, sondern liegt im Schöpfungsakt begründet und geht über den Tod des Urhebers hinaus.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left: 36pt; text-indent: -18pt; line-height: 150%;"> <span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: Symbol;"><span>·<span style="font-family: "> </span></span></span> <strong><span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: ">Gebrauchsmuster:</span></strong><span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: "> Das Gebrauchsmuster wird oft auch als der „kleine Bruder“ des Patents bezeichnet. Im Gegensatz zum Patent erfolgt die Prüfung beim Gebrauchsmuster nur nach Formalkriterien, nicht jedoch auf sachliche Richtigkeit. Außerdem ist die Laufzeit mit zehn Jahren kürzer und die Erfordernisse bezüglich der erfinderischen Höhe sind geringer. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left: 36pt; text-indent: -18pt; line-height: 150%;"> <span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: Symbol;"><span>·<span style="font-family: "> </span></span></span> <strong><span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: ">Marke:</span></strong><span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: "> Grafisch darstellbares Zeichen, mit welchem Produkte oder Dienstleistungen eines Unternehmens von denjenigen anderer Unternehmen unterschieden werden können.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"><span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: "> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"><span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: "> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"><strong><span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: ">Das Patent – ein immaterielles Wirtschaftgut</span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"><span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: "> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"><span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: ">Patente, sowie Anteile davon, können – wie jedes andere Wirtschaftsgut – frei verkauft, verpfändet oder vererbt werden. Damit gehen die Rechte an der Erfindung an den neuen Patentinhaber über. Es können auch vertragliche Sondervereinbarungen getroffen werden, die der verkaufenden Vertragspartei weiterhin Verwertungsrechte für einige geografische Gebiete oder bestimmte Anwendungen sichern. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"><span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: "> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"><span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: ">Bei der Vergabe von Patentlizenzen räumt der Patentinhaber (somit Lizenzgeber) Dritten (=Lizenznehmer) ein Benutzungsrecht an der eigenen Erfindung ein. Zentrale Elemente eines Lizenzvertrages sind:</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left: 36pt; text-indent: -18pt; line-height: 150%;"> <span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: Symbol;"><span>·<span style="font-family: "> </span></span></span> <span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: ">Der zeitliche und räumliche Umfang der Nutzungsberechtigung,</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left: 36pt; text-indent: -18pt; line-height: 150%;"> <span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: Symbol;"><span>·<span style="font-family: "> </span></span></span> <span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: ">der Anwendungszweck und</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left: 36pt; text-indent: -18pt; line-height: 150%;"> <span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: Symbol;"><span>·<span style="font-family: "> </span></span></span> <span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: ">das für die Nutzung vereinbarte Entgelt.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"><span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: "> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"><strong><span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: ">Patentverwertung mit Hilfe der aws</span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"><span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: "> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"><span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: ">Die aws begleitet Erfinder bzw. Unternehmer (mit ihrem Programm „tecma“) auf dem Weg von der Erfindung bis zur erfolgreichen Verwertung in Form von exklusiven Lizenzvermittlungen mit bzw. ohne Patentfinanzierungen:</span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"><span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: "> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"><span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: ">Bei einer Alleinvermittlung ohne Finanzierung wird zwischen der aws und dem Patentinhaber ein Alleinvermittlungsvertrag abgeschlossen. Die Experten der aws suchen aktiv nach Lizenznehmern, unterstützen die Lizenzverhandlungen sowie gestalten alle notwendigen Verträge und übernehmen bei Bedarf auch das Lizenzgebührenmonitoring. Dadurch wird der Arbeitsaufwand für den Lizenzgeber minimiert. Bei der Vermittlung mit Finanzierung übernimmt die aws die Finanzierung der nationalen und internationalen Patentanmeldung der Erfindung, was ein erheblich vermindertes Risiko für den Erfinder bzw. Patentanmelder bedeutet. Die Experten der aws entwickeln mit dem Erfinder die optimale Patentierungsstrategie, vermitteln die Abwicklung über Patentanwaltbüros und führen danach die gleichen Aktivitäten &#8211; wie bei der Alleinvermittlung ohne Finanzierung &#8211; durch. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"><span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: "> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"><span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: ">Die Experten der aws entwickeln für Erfinder und Unternehmen Patentierungs- und Vermarktungsstrategien. Sie verfügen über langjährige Erfahrung in der erfolgreichen Kommerzialisierung von Erfindungen und bieten Hilfestellungen bei der Erhebung des Marktpotentials einer Erfindung und erarbeiten gemeinsam sinnvolle strategische Konzepte. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"><span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: "> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"><span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: ">Die vertrauliche Behandlung sämtlicher Informationen, welche der aws zur Verfügung gestellt werden, ist gewährleistet. Als Spezialbank des Bundes unterliegt die aws dem Bankwesengesetz und ist damit zur Einhaltung höchster Vertraulichkeitsstandards verpflichtet.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"><span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: "> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"><span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: ">In beiden Fällen der Alleinvermittlung entstehen dem Erfinder bzw. Unternehmen keine Kosten für die Dienstleistungen der aws. Im Falle einer Lizenzvermittlung werden die Leistungen der aws durch eine Erfolgsbeteiligung abgegolten.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"><span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: "> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"><span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: "> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"><strong><span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: ">Aufbau und Durchsetzung von Schutzrechten in Wachstums- und Schwellenländern mit Hilfe der aws</span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"><span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: "> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"><span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: ">Der finanzielle Verlust der Unternehmen durch Fälschungen, Nachahmungen und Patentverletzungen führt in Österreich zum Verlust von Arbeitsplätzen und Steuereinnahmen.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"><span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: "> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"><span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: ">Für europäische bzw. österreichische Unternehmen ist die Durchsetzung von intellektuellen Rechten in Wachstums- und Schwellenländern in hohem Maße problematisch und mit teilweise schwer überschaubaren Risken verbunden.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"><span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: ">Im Streben nach einer wissensbasierten Wirtschaftsgesellschaft ist aber gerade der verantwortungsvolle und professionelle Umgang mit den Werten des geistigen Eigentums eine unabdingbare Voraussetzung für die gesamte Volkswirtschaft. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"><span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: "> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"><span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: ">Geistiges Eigentum wird zunehmend als wesentlich für den wirtschaftlichen Erfolg erkannt. Die Patentanmeldezahlen steigen weltweit. Die angemeldeten Patente werden im Zusammenhang mit der wirtschaftlichen Globalisierung ebenfalls internationaler. Danach ist die Zahl der weltweit angemeldeten Patente von rund 880.000 im Jahr 1985 auf ca. 1,6 Millionen im Jahr 2004 gestiegen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"><span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: "> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"><span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: ">Speziell China spielt im Patenbereich aus mehreren Gründen eine immer wesentlichere Rolle. Erklärtes Ziel der chinesischen Regierung ist es, China zu einer Wissensgesellschaft zu entwickeln. Dazu gehören auch umfangreiche Patentförderungen an Chinesen bzw. chinesische Firmen, die bis zu 100 % der in- und ausländischen Patentierungskosten decken können.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"><span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: ">Die Unterstützung europäischer Firmen hinsichtlich Patentschutzes in Wachstums- und Schwellenländern &#8211; insbesondere China &#8211; sind vergleichsweise zögerlich.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"><span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: "> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"><span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: ">Die aws hat die Notwendigkeiten erkannt und Maßnahmen gesetzt und im Jahr 2006 ein umfassendes Programm – „IPP – Innovationsschutzprogramm“ zum Innovationsschutz entwickelt &#8211; neben der Bewusstseinsbildung bietet die aws vor allem finanzielle Hilfen und Beratungen für den Aufbau von Schutzrechten und deren Durchsetzung in Wachstums- und Schwellenländern wie China, Indien und Russland an. Ziel ist, die Position von Österreich als einer der führenden Innovationsstandorte zu stärken und auszubauen. Folgend die Dienstleistungen im Einzelnen:</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left: 36pt; text-indent: -18pt; line-height: 150%;"> <span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: Symbol;"><span>·<span style="font-family: "> </span></span></span> <span style="text-decoration: underline;"><span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: ">Wissen und Bewusstsein schaffen</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"><span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: "><span> </span>Eine individuelle Beurteilung der Patentsituation und eine Erarbeitung eines <span> </span>Maßnahmenpakets bereiten den Rechteinhaber auf seine neuen Geschäfte vor. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left: 36pt; text-indent: -18pt; line-height: 150%;"> <span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: Symbol;"><span>·<span style="font-family: "> </span></span></span> <span style="text-decoration: underline;"><span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: ">Anmeldungen von Schutzrechten fördern</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"><span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: "><span> </span>Basis für die Durchsetzung von geistigem Eigentum ist die Anmeldung zum Patent. Diese wird im Rahmen des Innovationsschutzprogramms durch Know-how, lokale Kontakte und vor allem durch Zuschüsse der aws unterstützt.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left: 36pt; text-indent: -18pt; line-height: 150%;"> <span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: Symbol;"><span>·<span style="font-family: "> </span></span></span> <span style="text-decoration: underline;"><span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: ">Verletzungen aufspüren und Beweise sichern</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"><span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: "><span> </span>Durch aktives Technologiemonitoring vor Ort und die Möglichkeit zur diskreten <span> </span>Lageermittlung und gezielten Beweismittelsicherung werden Verletzungen von geistigem Eigentum rasch erkannt und passende Maßnahmen zeitgerecht eingeleitet.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left: 36pt; text-indent: -18pt; line-height: 150%;"> <span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: Symbol;"><span>·<span style="font-family: "> </span></span></span> <span style="text-decoration: underline;"><span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: ">Durchsetzung unterstützen</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"><span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: "><span> </span>Zur Abrundung wird im Rahmen des Innovationsschutzprogramms IPP die geeignete Form der Rechtsdurchsetzung ermittelt und forciert. Damit folgt das Programm letztendlich der Empfehlung von Jiang Zhi Pei, oberster Richter am chinesischen Höchstgericht für IPR, der meinte. „<em>Stop complaining about counterfeiters, sue them!</em>“</span></p>
<p class="Abschnitt"><span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: ">Wissensbilanz</span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"><span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: "> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"><span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: ">Wissen ist</span><span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: "> der Treibstoff u.a. für eine erfolgreiche Unternehmensentwicklung bzw. für die Erarbeitung <span>innovativer Ansätze. Gerade das immaterielle Vermögen gewinnt &#8211; in unserer immer wieder zitierten „Wissensgesellschaft“ &#8211; zunehmend an Bedeutung und ist damit für den Marktwert und die Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens entscheidend.</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"><span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: ">Das herkömmliche kaufmännische Berichtswesen stößt dabei immer mehr an seine Grenzen, auch diese Unternehmenswerte darzustellen. Damit kommen Unternehmen gegenüber ihren Stakeholdern zunehmend in Erklärungsnotstand, wenn diese Lücke nicht geschlossen wird. </span><span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: " lang="DE">Die Wissensbilanz fokussiert die strategische Sichtweise von Wissen in Unternehmen. Sie beschäftigt sich mit der strategischen Bedeutung von Wissen für die Wertschöpfung und die Zukunftsfähigkeit einer Organisation. Einen wichtigen Bereich der Wissensbilanz stellt die Messung von Veränderungen im Wissensbestand dar. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"><span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: ">Seit den 90-er Jahren haben sich aus diesem Grund Wissensbilanzen (Intellectual Capital Reports) als Ergänzung etabliert. </span><span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: ">Ziel einer Wissensbilanz ist, die immateriellen Unternehmenswerte eines Unternehmens strukturiert darzustellen, zu bewerten und wichtige Einflussfaktoren auf den Geschäftserfolg zu identifizieren.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"><span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: "> </span></p>
<p class="AufzhlungPunkte1" style="margin-left: 0cm; text-indent: 0cm; line-height: 150%;"><span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: ">In Österreich wurde erstmals eine Wissensbilanz von Prof. Schneider und Prof. Koch für das Austrian Research Center Ende der 90-er Jahre entwickelt. Mittlerweile wird dieses Modell als Grundgerüst auch für Wissensbilanzen in Österreich verwendet.</span><span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: " lang="DE">Im Rahmen der österreichischen Universitätsreform wurde ein Rahmenmodell für die Erstellung von Wissensbilanzen entwickelt, womit dieser Ansatz international erstmals für den Universitätsbereich angewendet wird. Seit dem UG 2002 sind alle österreichischen Universitäten verpflichtet Wissensbilanzen jährlich zu erstellen. Darüber hinaus erstellen in Österreich derzeit u.a. die Österreichische Nationalbank, der Rechnungshof, der Österreichische Genossenschaftsverband jährlich Wissensbilanzen. </span></p>
<p class="AufzhlungPunkte1" style="margin-left: 0cm; text-indent: 0cm; line-height: 150%;"><span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: " lang="DE">International ist dieses Thema ebenfalls seit längerer Zeit in Entwicklung. Bereits zu Beginn der 90-er Jahre hat das American Institute of Certified Public Accountants (AICPA) eine Forderung hinsichtlich der Berücksichtigung immaterieller Leistungsindikatoren in den betrieblichen Reportings gefordert. In Deutschland wurde die „Wissensbilanz – Made in Germany“ entwickelt. Die EU-Kommission erwägt, im Rahmen neuer Finanzierungskonzepte die Wissensbilanz als Instrument zur besseren Finanzierung von wissens- und forschungsintensiven Unternehmen ausbauen und einführen zu lassen.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"><span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: " lang="DE">Wissensbilanzen sind eine neue Form des Berichtswesens, die in Ergänzung zum klassischen Geschäftsbericht Informationen über immaterielle Vermögenswerte, wie u.a. Humankapital oder Kooperationsbeziehungen in einem eigenen Bericht aufbereiten. Die Forderung nach Transparenz und der Darstellung der Leistungen können so damit für u.a Stakeholder nachgekommen werden. Diese finanziellen und nicht-finanziellen Kennzahlen liefern Informationen für interne und externe Entscheidungsprozesse.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"><span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: " lang="DE">Die Erstellung einer Wissensbilanz ist mit 2 Zielen verbunden. Einerseits spielt die Verbesserung der Kommunikation zwischen der Organisation und ihrem Geschäftsumfeld (Stakeholder) eine wichtige Rolle. Die Möglichkeiten für die Gestaltung der Wissensbilanz sind verglichen zu Finanzbilanzen beachtlich, und auch der Interpretationsspielraum ist größer. Daraus ergibt sich die Konsequenz, dass einerseits ein besseres Eingehen auf die Informationsbedürfnisse der jeweiligen Zielgruppe ermöglicht wird, andererseits aber auch die Gefahr die Wissensbilanz als Marketinginstrument zu missbrauchen.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"><a name="Struktur_einer_Wissensbilanz"></a><span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: " lang="DE">Prinzipielle Struktur einer Wissensbilanz: </span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"><span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: " lang="DE">1. <span style="text-decoration: underline;">Humankapital:</span><strong> </strong>Informationen aus dem Personal- und Weiterbildungsbereich. Als Indikatoren können dabei u.a. folgende Punkte angeführt werden:</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left: 36pt; text-indent: -18pt; line-height: 150%;"> <span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: Symbol;"><span>·<span style="font-family: "> </span></span></span> <span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: " lang="DE">Mitarbeiterstruktur (Personalstand, Fluktuationsrate, Mitarbeiter mit Maturaabschluss, Akademikeranteil etc.)</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left: 36pt; text-indent: -18pt; line-height: 150%;"> <span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: Symbol;"><span>·<span style="font-family: "> </span></span></span> <span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: " lang="DE">Arbeitzeitformen (Anteil Teilzeitmitarbeiter, Home-Office etc.)</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left: 36pt; text-indent: -18pt; line-height: 150%;"> <span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: Symbol;"><span>·<span style="font-family: "> </span></span></span> <span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: " lang="DE">Frauenanteil (generell, in Führungspositionen, in Fachkarrierepositionen etc.)</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left: 36pt; text-indent: -18pt; line-height: 150%;"> <span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: Symbol;"><span>·<span style="font-family: "> </span></span></span> <span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: " lang="DE">Weiterbildung (durchschnittliche Ausbildungstage pro Mitarbeiter, Aus- und Weiterbildugsquote, Jobrotations, etc.)</span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"><span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: " lang="DE">2. <span style="text-decoration: underline;">Strukturkapital:</span> Darstellung der Organisations-, Kommunikationsstruktur sowie der technischen Infrastruktur, u.a.:</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left: 36pt; text-indent: -18pt; line-height: 150%;"> <span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: Symbol;"><span>·<span style="font-family: "> </span></span></span> <span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: " lang="DE">Kundenstruktur (Anzahl Kunden, Neukunden, Kundenzufriedenheit etc.)</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left: 36pt; text-indent: -18pt; line-height: 150%;"> <span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: Symbol;"><span>·<span style="font-family: "> </span></span></span> <span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: " lang="DE">Marketing (Anteil Marketingkosten am Umsatz), </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left: 36pt; text-indent: -18pt; line-height: 150%;"> <span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: Symbol;"><span>·<span style="font-family: "> </span></span></span> <span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: " lang="DE">Technische Infrastruktur (IT-Aufwendungen pro Mitarbeiter, Anzahl der Applikationen etc.)</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left: 36pt; text-indent: -18pt; line-height: 150%;"> <span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: Symbol;"><span>·<span style="font-family: "> </span></span></span> <span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: " lang="DE">Umweltschutz (Anzahl Umweltcontroller, Umweltauditoren etc.) </span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"><span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: " lang="DE">3. <span style="text-decoration: underline;">Beziehungskapital:</span><strong> </strong>Darstellung der Bindung zu nationalen und internationalen Kunden und Geschäftspartnern. u.a.:</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left: 36pt; text-indent: -18pt; line-height: 150%;"> <span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: Symbol;"><span>·<span style="font-family: "> </span></span></span> <span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: " lang="DE">Netzwerk (Anzahl internationale Meetings, Gremien, gehaltene Vorträge etc.)</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left: 36pt; text-indent: -18pt; line-height: 150%;"> <span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: Symbol;"><span>·<span style="font-family: "> </span></span></span> <span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: " lang="DE">Publikationen (Anzahl Fachartikeln, Presseaussendungen, Pressekonferenzen etc.)</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left: 36pt; text-indent: -18pt; line-height: 150%;"> <span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: Symbol;"><span>·<span style="font-family: "> </span></span></span> <span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: " lang="DE">Internet (homepage-Zugriffe, Anzahl newsletter etc.)</span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"><span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: " lang="DE">Als Nutzen von Wissensbilanzen für Unternehmen können folgende Punkte im Wesentlichen zusammengefasst werden:</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left: 39pt; text-indent: -18pt; line-height: 150%;"> <span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: Symbol;"><span>·<span style="font-family: "> </span></span></span> <span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: " lang="DE">Zusammengefasste Darstellung des breiten Leistungsangebots und der Ergebnisse für die Stakeholder</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left: 39pt; text-indent: -18pt; line-height: 150%;"> <span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: Symbol;"><span>·<span style="font-family: "> </span></span></span> <span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: " lang="DE">Als Ergänzung zu den herkömmlichen betriebswirtschaftlichen Reports werden immaterielle Vermögenswerte dargestellt und schaffen so ein abgerundetes Gesamtbild der gesamten Wertschöpfung</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left: 39pt; text-indent: -18pt; line-height: 150%;"> <span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: Symbol;"><span>·<span style="font-family: "> </span></span></span> <span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: " lang="DE">Die Wertschöpfungskette wird mit den eingesetzten Ressourcen, den Kernkompetenzen bzw. – prozessen, den Ergebnissen und den Wirkungen klar dargestellt.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left: 39pt; text-indent: -18pt; line-height: 150%;"> <span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: Symbol;"><span>·<span style="font-family: "> </span></span></span> <span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: " lang="DE">Stärkung der Unternehmensidentität </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left: 39pt; text-indent: -18pt; line-height: 150%;"> <span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: Symbol;"><span>·<span style="font-family: "> </span></span></span> <span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: " lang="DE">Kommunikation nach Innen und Außen über Strategie, Schwerpunkte, Leistungen und Ergebnisse </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left: 39pt; text-indent: -18pt; line-height: 150%;"> <span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: Symbol;"><span>·<span style="font-family: "> </span></span></span> <span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: " lang="DE">Ableiten von Handlungsoptionen </span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"><span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: " lang="DE"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: right;"><span style="font-size: 8pt; font-family: " lang="DE">Ing. Bernd Winter (Prokurist, BereichsleiterResearch und Wissensmanagement, aws)</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: right;"><span style="font-size: 8pt; font-family: " lang="DE">Dr. Gerald Rupper (Leiter Markt- undTechnologierecherche, aws)</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: right;"><span style="font-size: 8pt; font-family: " lang="DE">Erschienen in der Erfolgsmagazin-Ausgabe 15. März 2008 </span></p>
<p class="Abschnitt"><span style="font-size: 8pt; line-height: 150%; font-family: "> </span></p>
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