Den Einsteig des Social Media Themenmonats lieferten Userzahlen sozialer Netzwerke, um deren Dimension und Verbreitung zu beleuchten. Doch was bringt die Menschen überhaupt dazu, ihren Alltag online zu kommunizieren?

Die Frage nach den Nutzungsmotiven wurde in letzter Zeit immer wieder in verschiedenen Studien thematisiert. Hier ein Einblick aus 3 Forschungen der Jahre 2008, 2009 und 2010.

GfK veröffentlicht regelmäßig Lifestyle-Studien, dabei wird auch die Onlinekommunikation analysiert:

Allroundmedium Internet: informativ, spaßig, geistig anregend

Das Internet wird in erster Linie genutzt weil es Spaß macht und weil man/frau sich informieren möchte. Ein Drittel der ÖsterreicherInnen bekommt durchs Internet aber auch Denkanstöße und einem Viertel, vor allem den Jungen, hilft das Internet auch dabei im Alltag zurechtzukommen. Es eignet sich aber kaum zur Entspannung und auch nicht zur Flucht aus dem eintönigen Alltagsleben.

Aus: Österreich: Was das Internet so attraktiv macht. Lifestyle-Studie 2010 der GfK, 16. Dezember 2010

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Die ORF Mediaresearch hat 2008 eine Studie mit dem Titel „MOTIVE FERNSEH- VS. INTERNET-NUTZUNG“ herausgegeben – alle Unterlagen sowie PDF-Download der Ergebnisse finden Sie hier)

Die wichtigsten Ergebnisse betreffen die Nutzungsmotive von TV vs. Internet.
Fazit: Denkanstöße und Hilfe im Alltag liefert vor allem das Internet. TV ist dagegen das geselligere Medium.

 

03_03_orf_mediaresearch_internet_denkanstoesse und hilfe im alltag_2008 

03_02_orf_mediaresearch_internet_nutzungsmotive_informationssuche_2008

 

Was die Nicht-Nutzung betrifft, werden einerseits klassische Medien bevorzugt, andererseits steht die Angst vor sozialer Isolation und Vernachlässung der Kontakte im Vordergrund.

 

03_04_orf_mediaresearch_internet_motive NICHTnutzung_2008

 

Dazu hat auch die Telekom Austria anlässlich 20 Jahre Internet im Jahr 2009 eine Befragung bei marketmind in Auftrag gegeben, die unter dem Titel „Österreich09.digital.leben.lieben.arbeiten“ veröffentlicht wurde:

 

03_05_mobilkom_som_nutzungsbarrieren

 

Die klare Conclusio: Isolation ist Mythos – Social Networks verstärken die Interaktion:

 

03_06_mobilkom_som_isolation ist mythos

 

Aus den Beobachtungen der Nutzungsmotive und –barrieren lässt sich eine grundsätzliche Fragestellungen für digitale Unternehmenskommunikation ableiten: Welchen Content müssen Sie bereitstellen, um das Leben ihrer User zu verbessern – und zwar zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort? Von Denkanstößen über Spaß und Information: Des Pudels Kern ist die Kombination aus Relevanz und Kontext.


Mehr dazu in den kommenden Wochen im Rahmen des Social Media Themenschwerpunkts auf Unternehmerweb.at!

>> Alle bisherigen Beiträge finden Sie hier

 

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Dieser Artikel wurde verfasst am Freitag, März 25th, 2011 um 10:11.
Kategorie: Marketing, Werbung & PR, Sonderbeilagen & Ausgaben.

 

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Artikel “Teil 3/12: Nutz oder Nichts-Nutz? – Über die Nutzungsmotive und -barrieren sozialer Netzwerke”

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