Egal, nach welchem Gesundheitsmodell Sie Ihr Leben ausrichten möchten: Ein ausgewogener Wechsel zwischen Anspannung und Entspannung gehört neben ausgewogener Ernährung, ausreichender Bewegung und einem sozialen Netzwerk so gut wie immer als tragende Säulen zum Erfolgsrezept Work-Life-Balance dazu. Fakt ist, dass der schwierigste Schritt bei der Umsetzung der erste Schritt ist. Das Wissen darüber reicht sehr oft nicht, sich auf eine gesündere Lebensführung einzulassen, wir bleiben dem uns vertrauten Arbeitsrhythmus treu. Das kann zur Folge haben, dass wir uns einer stetig ansteigenden Leistungsanforderung gar nicht bewusst werden, weil wir langsam in diese neuen Bedingungen hineinwachsen.

Bis unser Körper eindeutige Warnsignale abzugeben beginnt, zB in Form von Schlafstörungen – spätestens dann sollten Sie Ihren Pausen wieder mehr Bewusstheit schenken. Gerade hier kann mentales Training wahre Wunder vollbringen, sowohl, was für Sie passende Entspannungsmethoden angeht als auch Tipps, wie man seine alltäglichen Gedanken- und Handlungsmuster erkennen und abändern kann.

Im folgenden Artikel werden den längsten und den kürzesten Pausen des Tages abseits von Power-Napping und Entspannungsmethoden Raum gegeben. Ausreichend Schlaf ist nachgewiesener Maßen die absolut beste Energietankstelle und erholsamste Pause des Tages für unseren Körper. Abgesehen davon, dass wir im Schlaf den Tag verarbeiten, bzw. unser Gehirn das Gelernte so quasi im „Offline-Modus“ noch einmal festigt, stellt unser Schlaf noch dazu eine völlig kostenlose Möglichkeit dar, sich zu regenerieren und zu erholen. Wird diese Basis aller Ruhephasen vernachlässigt, dann werden selbst die besten Tipps für die sinnvolle Gestaltung von kurzen Pausen im (Arbeits)Alltag versagen. Unser Körper lässt sich langfristig nicht belügen.

Die kurze Pause der „anderen Art“:

Innehalten im Augenblick – Stehen Sie noch im Mittelpunkt Ihrer Welt? Die kürzeste Pause, die Sie sich gönnen sollten, ist das Innehalten im Augenblick. Plagen Sie mannigfaltige Gedanken, „surrt“ Ihnen schon der Kopf, oder droht die Fülle an Anforderungen als Riesen Woge über Ihnen zusammenzuschlagen?

Dann probieren Sie einmal, sich zurückzulehnen und in sich hineinzuhorchen: Welchen Gedanken haben Sie gerade eben jetzt in diesem Augenblick…Keinen? Oder haben Sie zumindestens erst nach einer gewissen Pause einen?? Sie haben vielleicht verfolgt, was in dieser Pause mit Ihrem Körper passierte: Um verbessert wahrnehmen zu können, hat sich Ihr Körper zunächst einmal auf sich selbst konzentriert, hat die Außenwelt praktisch „ausgeklinkt“, um sich dann besser und fokussierter auf das zu konzentrieren, was der (äußeren) Aufgabenstellung entspricht. Über unserem Tun vergessen wir zumeist unseren Körper und funktionieren nur so vor uns hin. Aber wir brauchen ganz dringend den Zugang zu unseren inneren Erlebnis- und Erfahrungsräumen, um in dieser inneren Einheit mit uns selbst handlungsfähig zu bleiben und nicht auszubrennen.

Das Ziel dieser Pause ist wichtiger, als Sie es vielleicht vermuten.

Erst, wenn Sie sich selbst im Mittelpunkt Ihrer Erlebniswelt befinden, können Sie entspannt den Herausforderungen des Alltags begegnen. Nur so kann Ihr Körper sein volles Potential entfalten, all seine Intelligenz, Kreativität und Energie. Egal, was Sie gerade tun, halten Sie JETZT inne. Gestehen Sie sich diese kurze Pause zu und trainieren Sie diese Auszeiten. Karin Haderer

Mensch & Geist

Karin Haderer

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Dieser Artikel wurde verfasst am Mittwoch, Dezember 16th, 2009 um 13:14.
Kategorie: Mensch & Geist.

 

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Artikel “Nachhaltige Pausen als wirkungsvolles Mittel gegen Burn-out”

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