Nassräume wie Bad und WC sind aus Feng Shui Sicht besonders problematisch. Der Grund ist einfach: Diese Räume dienen der Ausscheidung und dem “Loslassen”. Abwasser fließt ab und mit ihm auch verbrauchte Energie. Grund genug also, um diese Räumlichkeiten gesondert unter die Lupe zu nehmen.
Vor über 5000 Jahren, als die Feng Shui Lehre entstand, hatte man es diesbezüglich noch um einiges leichter: Es gab keine sanitären Anlagen, sondern man “erledigte” diese Dinge außerhalb des Hauses. Reiche chinesische Adelige wurden sogar mit der Sänfte weit vom Haus weg getragen, um ihre Reinigungs- und Ausscheidungsprozeduren vorzunehmen. Somit hatte man sozusagen kein Problem mit “energetischem Unrat” im Haus.
Heutzutage gilt es als Standard, dass sich Bad und WC im Haus befinden. Das stellt uns vor die Frage, wie sich diese Räumlichkeiten “energetisch abriegeln” lassen, um keine unerwünschten Energien im Haus zu verteilen.
Hier gibt es einige allgemeine Tipps dazu:
1. Wann immer möglich: Halten Sie die Türe zu Bad und WC stets geschlossen.
2. Dasselbe gilt für den Toilettendeckel: Zumachen! Am besten schon, während Sie noch spülen.
3. Feng-Shui-technisch ist es besser, wenn Bad und WC getrennt sind. Sollte sich das WC im Badezimmer befinden, ist es günstig, wenn dieses möglichst “versteckt” montiert wird.
4. Als besonders ungünstig gilt es, wenn neben dem Bad oder WC das Schlafzimmer ist. Vor allem, wenn man mit dem Kopf an der zum Bad/WC angrenzenden Wand schläft. Hier kann man entweder versuchen (nur wenn Schlafprobleme bestehen!), das Bett von dieser Wand wegzustellen, oder mithilfe von Spiegeln im Badezimmer eine “energetische Abgrenzung” zu schaffen. Dazu klebt man einfach einen kleinen Spiegel an die Wand im Bad, die an das Schlafzimmer angrenzt.
5. Dasselbe gilt auch für die Türen des Badezimmers oder WCs: Kleben Sie einfach innen etwa in Augenhöhe einen kleinen Spiegel an die Türe. Der Spiegel reflektiert alles zurück – also auch die Energie des Loslassens.
Ansonsten gilt: Richten Sie auch diese Räume so ein, dass Sie sich darin rundum wohlfühlen. Entrümpeln Sie, werfen Sie Unnötiges weg, gestalten Sie Ihr Bad mit Grünpflanzen und netten Accessoires und – im Bad besonders wichtig: Lüften Sie immer wieder ausgiebig, um stagnative Energie zu vermeiden. Durch die Feuchtigkeit, die im Bad zwangsläufig entsteht, ist dieser Tipp besonders wichtig.
Mithilfe dieser einfachen Maßnahmen steht Ihrer Oase Bad nichts mehr im Wege.
Mag.a Michaela Eder

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Artikel “Das Badezimmer aus Feng Shui Sicht”