Mit Cleverness ins Herz der Kunden — so lautet die Erfolgsformel des Trojanischen Marketings.
Bis 31. März 2009 läuft die Bewerbungsfrist für den „Trojan Award 2008“!
Was haben Red Bull und das trojanische Pferd gemeinsam? Richtig: Eine clevere Idee. Denn beide bahnten sich geschickt den Weg zum Ziel – ins belagerte Troja das eine. In die Herzen und Köpfe der Konsumenten die anderen.
Die Liste erfolgreicher „Trojaner“ lässt sich fortsetzen: Nach den Griechen die Kultlimo Bionade, 3M mit seinen Post-its, [yellow tail] Australian Wine, Kärcher, … und vielleicht die Strategie Ihres Unternehmens!
Bewerben Sie sich deshalb jetzt für den „Trojan Award 2008“!
Bis zum 31. März 2009 können Unternehmen, Privatpersonen, StudentInnen teilnehmen, wenn Sie
- als Unternehmen eine erfolgreiche Marketingaktion mit trojanischen Methoden realisiert haben.
- als Privatperson eine besonders clevere trojanische Marketingaktion beobachtet haben.
- sich als Studierende im Rahmen des Studiums mit der Analyse trojanischer Marketingaktionen beschäftigt haben.
Bewerbungen können formlos eingereicht werden unter pferd@TrojanischesMarketing.com
Der „Trojan Award 2008“ ist mit 2.000 Euro dotiert und wird gestiftet von der Fachhochschule des bfi Wien. Das Preisgeld kommt der St.-Anna-Kinderkrebsforschung in Wien zugute.
Praxisbeispiel: Trojanisches Marketing für einen Arzt.
Ärzte unterliegen in den meisten Ländern gewissen Restriktionen im Hinblick auf Marketing und Werbung. Eine Ausnahme besteht jedoch meist bei Patienteninformationen, sofern diese neutral gehalten sind. Ein Zahnarzt kann seinen Patienten einen Guide mit dem Titel „Richtige Mundhygiene von A bis Z“ übergeben oder zusenden, wenn diese keine Elemente einer „marktschreierischen Werbung“ – so die Formulierung im einschlägigen österreichischen Gesetz – beinhaltet. Für dieses Mailing wird jetzt ein passender Kooperationspartner gesucht, der für die angeschriebene Zielgruppe ebenfalls einen Guide mit sendet. Dafür würde sich z.B. ein Arzt aus einem anderen Fachgebiet, eine benachbarte Apotheke oder ein Physiotherapeut eignen.
Der Vorteil einer solchen Kooperation liegt auch darin, dass die Portokosten geteilt werden. In unserem Fall konnten wir eine, dem Zahnarzt benachbarte Apotheke gewinnen, die eine „Gesichtspflegefibel“ herstellt und diese beilegt. Für Apotheken sind Kosmetika als hochpreisige Zusatzprodukte ein willkommener zusätzlicher Umsatzbringer. Anders gesehen: Der Zahnarzt spielt das trojanische Pferd für die Apotheke, die durch das Mailing an neue Kunden herantritt. Die Apotheke steigert dadurch Ihren Bekanntheitsgrad. Ein beigelegter Gutschein der Apotheke für eine kostenlose Gesichtshautanalyse tut ein Übriges.
Zusätzlicher Gewinn für den Zahnarzt besteht darin, dass er Patienten anspricht, die eventuell schon länger nicht mehr bei ihm in der Praxis waren und die durch den Mundhygiene-Guide überzeugt wurden, wie wichtig eine professionelle Mundhygiene ist, die für den Zahnarzt einen weiteren Umsatzbringer darstellt. Hier liegt eine, durch das Prinzip des trojanischen Marketings ausgelöste Aktion, nämlich eine wirkliche Win-Win-Situation für beide Kooperationspartner vor.
Vergessen Sie aber auf keinen Fall, prominente Persönlichkeiten bzw. Opinion Leaders in beide Guides einzubauen. Denn diese besitzen als Meinungsführer erhöhte Glaub- und Vertrauenswürdigkeit. Dies ist zentraler Bestandteil einer erfolgreichen Mundpropaganda
Mag. (FH) Roman Anlanger
Leiter des Fachhochschul-Studiengangs
“Technisches Vertriebsmanagement”
Fachhochschule des bfi Wien
Giefinggasse 6
ENERGYbase
1210 Wien
Tel: +43-1-720 12 86-910
roman.anlanger@fh-vie.ac.at
http://www.fh-vie.ac.at
Neues Wirtschaftsfachbuch:
http://www.TrojanischesMarketing.com
Erschienen in der Erfolgsmagazinausgabe Februar 2009

No Comments, Comment or Ping
Artikel “Mitmachen beim „Trojan Award 2008“”