Nutzen Sie Trends, Modeerscheinungen, sich verändernde Umweltfaktoren.
Die Anpassung Ihres Produktes / Ihrer Dienstleistungen an neue Zielgruppen, habe ich im letzten Artikel behandelt. Dadurch machen Sie Ihr Produkt für eine bestimmte Personengruppe wahrnehmbar. Die Wahrnehmung dieser Personengruppe ist durch deren soziodemographischen und psychographischen Wahrnehmungsfilter getriggert.
Hinzukommt, dass diese Filterwirkung saisonal oder aufgrund von Trends, Modererscheinungen und aufgrund sich ändernder Umweltfaktoren beeinflusst wird. Genau das kann man für das eigene Produkt nutzen. Einem Trend oder einer Mode folgt eine gewisse Gruppe an Persönlichkeiten. Sofern diese Zielgruppe für Sie interessant ist, versuchen Sie sich diese nutzbar zu machen.
Saisonalen Änderungen.
Die saisonalen Änderungen sind prädestiniert dafür, Kaufimpulse zu setzen. Durch spezielle Angebote. Wie man im Schwarm der saisonalen Werbung auf sich aufmerksam machen kann, erleben wir derzeit in ein paar Werbungen von Einzelhandelsketten. Da ist vom Weihnachtshasen und blöden Geschenken die Rede. Wie immer man dazu steht: Es ist der Versuch, innerhalb saisonaler Werbung eine Aufmerksamkeit zu erreichen.
Modeerscheinungen.
Über einen etwas längeren Zeitraum kann man Modeerscheinungen nutzen. Besonders Werbemittel eignen sich gut, an Modeerscheinungen angepasst zu werden. Zum Beispiel haben schon vor längerer Zeit Ornamente Einzug in Werbemittel, Verpackungsdesign – ja sogar Produktdesign gehalten. Das erhöht die Möglichkeit, dass Ihr Produkt von jemandem aus einer bereits angesprochenen Zielgruppe wahrgenommen wird, den Sie bisher noch nicht erreichten. Des Weiteren können Sie dadurch Aktualität vermitteln. Sie erhöhen dadurch die Durchdringung in den einzelnen Zielgruppen.
Trends.
Trends sind eher langfristig anzusetzen. Und wirken sich eher auf die strategische Ausrichtung des Unternehmens aus. Zum Beispiel: Ein gesellschaftlicher Wertewandel – demnach setzen Sie eine/mehrere Maßnahme/n, damit Ihnen die Zielgruppen nicht abhanden kommen. Will man diesem Wandel entsprechen, muss sich das ganze Unternehmen und alle handelnden Personen und Services dem unterordnen. Als Beispiele kann man hier anführen, dass Hardware Hersteller beginnen, den geringen Stromverbrauch ihrer Hardware zu bewerben. Das ökologische Bewusstsein hält also Einzug in die IT.
Trendsetter.
Das i-Tüpfelchen wäre es nun, wenn Sie einen Trend auslösen könnten. Also Trendsetter sind. Das bedingt jedoch eine Themen- oder Innovationsführerschaft.
An dieser Stelle möchte ich nun die ersten drei Teile dieser Serie zusammenfassen, in der ich die Wandlungsmöglichkeiten eines Produktes/ einer Dienstleistung aufgezeigt, um die Chancen am Markt zu erhöhen. Lassen wir diese zusammenführung nun in eine Matrix einfließen, sieht das für Ihr Produkt/ Ihre Dienstleistung so aus:
So können Sie sich einen Überblick über die eventuell möglichen oder notwendigen Anpassungen verschaffen. Vergessen Sie dabei aber nicht, dass das Produkt dennoch wiedererkennbar sein muss.
Top-Tipp: Mehr Infos und ein direkter Informationsaustausch und Diskussionen sowie das Platzieren von Anmerkungen unter: www.producting.unternehmerweb.at
Schauen Sie vorbei und reden Sie mit!
Fröhliche Weihnachten!
Mario Typplt
Mario Typplt
Unternehmensberatung &
Produkt Marketing Agentur e.U.
Tel: +43 1 324 1000
mario.typplt@producting.at
www.producting.at
Erschienen in der Erfolgsmagazin Ausgabe Dezember 2008

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Artikel “„Im Wandel der Zeit Teil 3“: Unternehmensnavigation am Puls der Zeit. Effizienzsteigerung durch Nutzung aktueller Trends!”