…„Stress ist die Würze des Lebens“, formulierte es sein Entdecker Dr. Hans Selye.
Doch auch hier gilt, wie bei allen Gewürzen, ein Zuviel davon ist ungenießbar.
Stress ist sinnvoll. Unsere Vorfahren mussten auf lebensbedrohliche Ereignisse schnell reagieren. Deshalb sind wir unter Stress fähig, erhöhte Anforderungen zu bewältigen.
Das Wort Stress stammt aus dem Englischen und bedeutete ursprünglich Anspannung und Verzerrung. In den 50iger Jahren wurde Stress als Belastung bzw. Anstrengung, der ein Lebewesen täglich durch Lärm, Schmerz, Frustration, Existenzangst usw. ausgesetzt ist und deshalb unter psychischen und körperlichen Druck gerät, gesehen.
Heute wissen wir, dass Stress Wahrnehmungsimpulse sind, die bestimmte Vorgänge in unserem Körper – und auch in unserer Psyche – auslösen.
Die Stressreaktion ist eine Vielzahl von Reaktionen auf unterschiedlichen Ebenen, einschließlich physiologischer, verhaltensbezogener, emotionaler und kognitiver Veränderungen. Die einfließenden Umweltreize können sowohl positiven (Eustress) als auch negativen Stress (Distress) erzeugen. Beispiele für einen Eustress wäre ein Geburtstagsfest oder eine Hochzeit, ein Distress wäre familiärer Streit oder starke Hektik und Ärger im Verkehr.
Menschen erleben jedoch Stress unterschiedlich. Nicht jeder reagiert auf dieselben Stressoren (Stressreize/Impulse) gleich. Dies ist so, weil sich die meisten Stressoren nicht direkt auswirken. Dieser Effekt hängt von Bedingungen ab, beispielweise die kognitive Bewertung eines Stressors (ob er als Bedrohung oder als Herausforderung wahrgenommen wird) oder Ressourcen, die zur Bewältigung von Stress zur Verfügung stehen.
Stress und Geschlecht
Männer reagieren auf Stress heftiger als Frauen: Ihr Blutdruck schießt schneller in die Höhe. Frauen werden wahrscheinlich durch das „weibliche“ Hormon Östrogen etwas besser vor dem Adrenalinüberschuss geschützt. Andererseits reagieren Frauen auf sehr viel mehr Stressoren als Männer: Weil sie sich um die vielen Dinge des Alltags kümmern und stärker am Leben anderer Anteil nehmen, multipliziert sich auch die Zahl der möglichen Sorgen.
Ronald Kessler von der Harvard-Universität ließ 166 Paare sechs Wochen lang ein Stresstagebuch führen und fand heraus, dass Frauen mehr Stress erlebten, weil sie eine „ganzheitliche Betrachtungsweise des Alltags“ praktizierten, während Männer sich „immer nur um eine Sache“ kümmerten. (Quelle: Psychologie Heute, Juli 2000, 27. Jahrgang, Heft 7)
Dies entspricht übrigens auch durchaus gängigen Statistiken in Bezug auf kognitive Wahrnehmung und Intuition. Die Mehrheit der Frauen interessiert sich eher für den Zusammenhang von Informationen, als für die einzelne Information. Männer konzentrieren sich eher auf Fakten aus dem „Hier und Jetzt“.
Dies ist nicht zuletzt häufig ein „Stressfaktor“ in der Kommunikation beider Geschlechter miteinander. Sei es im Privatleben, als auch im Job. Dabei wäre es eine große Ressource, sich genau dessen bewusst zu sein, und die verschiedenen Stärken dementsprechend einzusetzen, zu schätzen und zu würdigen.
Doch gehen wir nochmals zu unseren Vorfahren zurück.
Zum „Ursprung“ von Stress.
Stress war ein lebensnotwendiger Mechanismus, um auf vermeintliche Gefahren wie z.B. einem Schatten in den Augenwinkeln, oder einem ungewöhnlichen Geräusch automatisch und schnell reagieren zu können: Flucht oder Kampf (fight-or-flight syndrome, nach Cannon).
Diese „eingebauten“ Fähigkeiten, mit vermutlich körperlichen Bedrohungen umzugehen, indem die aktiven Reaktionen des Körpers mobilisiert werden, haben sich in der Menschheitsgeschichte bewährt. Die Atmung wird schneller und stärker, der Herzschlag wird beschleunigt, die Blutgefäße verengen sich, der Blutdruck steigt, wir bekommen mehr Luft durch die Lunge, weil die Muskeln des Halses und der Nase sich verändern, bestimmte Körperfunktionen wie die Verdauung werden zurückgestellt. Innere Organe wie Milz, Leber und Knochenmark werden durch spezielle Hormone angewiesen, das Adrenalin in Schwung zu bringen, und die Schilddrüse stellt mehr Energie zur Verfügung etc.
Innerhalb von Sekunden mussten „wir“ einschätzen, ob eine Situation gefährlich ist, und ob es besser ist, zu fliehen oder zu kämpfen. Alle Energiereserven mussten dafür eingesetzt werden, wenn auch unbewusst.
Genauso ist es heute auch noch.
Diese reflexartige Reaktion ist jedoch noch immer bei uns „heutigen“ Menschen „einprogrammiert“. Der Unterschied ist jedoch, dass bei unseren Vorfahren – infolge einer Stresssituation – in der Regel eine Phase der Entspannung und Erholung folgte.
Zusätzlich hat sich ein „neues“ Phänomen ergeben, nämlich: Dass die gleichen Stressreaktionen auch infolge von psychischen Stressoren ausgelöst werden. Zu deren Bewältigung ist jedoch keine körperliche Anstrengung nötig. Das Dilemma ist, dass unsere Psyche diese Anforderung vom Körper überfordert. Denn, sobald wir eine Situation heute als bedrohlich einstufen meistens durch psychische Stressoren, reagiert unser Körper mit Erhöhung des Herzschlags, Puls, Blutdrucks und Adrenalinspiegels etc. Das geht auf Kosten anderer körperlicher Vorgänge wie z.B. der Verdauung, der Sexualfunktion und der Immunabwehr, die dann eingestellt werden. Und wir reagieren meist nicht in dem Sinne, wie es nötig wäre: Anspannung – Erholung. Dies führt zu chronischem Stress. Die Folge sind auf Dauer gesundheitsschädigende Auswirkungen auf den gesamten Organismus.
Eine Studie zeigte, dass fünf Minuten, in denen man sich mental und emotional an eine ärgerliche Situation erinnert, das Immunsystem über sechs Stunden schwächt!!!
Andere Untersuchungen erbrachten, dass Gefühle wie Glück und Freude die Anzahl der weißen Blutkörperchen erhöhen, die notwendig für Heilung sind und vor eindringenden Krankheitserregern schützen.
Doc Lew Childre ist der Gründer und Leiter des alternativmedizinischen Institute of Heart-Math (Herzmathematik bzw. Herzintelligenz) in den USA, wo er in Bluttests die Antikörper, und damit die Stärke der Abwehrkräfte, bestimmt und somit den Einfluss von Gefühlen auf das Immunsystem messbar machen kann. Von hier kommt die Herzintelligenzübung, wie sie etwa in der energetischen Psychologie/Psychotherapie eingesetzt wird, um Stress zu vermindern und die Leistungsfähigkeit, Gesundheit und Vitalität zu erhöhen.
(Quelle: Doc Childre (2003) Die Herzintelligenz entdecken, VAK VerlagsGmbH, Kirchzarten)
Das Stressmuster mutierte im Laufe der Menschheitsgeschichte von einem kurzfristigen Alarmzustand, mit anschließendem Abbau durch Bewegung, zu einem Dauerstress ohne Entspannungsphasen.
- Leichter Stress aktiviert und intensiviert biologisch signifikante Verhaltensweisen wie Essen, Aggressionen und Sexualität.
- Andauernder, unbewältigender Stress kann im Laufe der Zeit zunehmend als Belastung wirken.
- Schwerer Stress hemmt und unterdrückt Verhalten und kann zur völligen Unbeweglichkeit führen.
Stress baut sich nicht von alleine ab. Wir müssen uns immer wieder Möglichkeiten zur Entspannung suchen und praktizieren.
Tun wir das nicht, können die Auswirkungen wie folgt sein:
- Durchfall/Verstopfung
- Allergien, Hautausschläge
- Brechreiz, Magen- und Darmerkrankungen
- Herz-Kreislauferkrankungen
- Migräne, übermäßige Müdigkeit
- Rücken- und Gelenksschmerzen
- Konzentrationsschwierigkeiten
- Übermäßiger oder geringer Appetit
- Sexualfunktionsstörungen
- Schlafstörungen
- Depressionen, Ängste, Selbstwertprobleme
- Suchtprobleme
- u.v.a.
Außerdem werden Aufmerksamkeit, Kurzzeitgedächtnis und die Fähigkeit zur Problemlösung und Entscheidungsfindung beeinträchtigt. Dazu kommt, dass ein chronisches Gefühl der „Bedrohung“ auch auf ganz normale Situationen übertragen werden können (Bsp. plötzliche Ängste…). Es gibt Hinweise darauf, dass eine hohe Belastung durch Stress die intellektuelle Entwicklung von Kindern beeinträchtigt.
Eine Untersuchung in den Mitgliedschaften der Europäischen Union ergab schon in den 90iger Jahren, dass Leistungsverdichtung, Arbeitstempo, Zeitdruck und Hektik im Arbeitsfeld ständig zunehmen. Bereits jeder Dritte litt damals schon unter permanenten Stresssymptomen.
Was kann im Extremfall passieren:
- Das Burn out-Syndrom (Aus-brennen)
Das Gefühl der inneren Leere, der seelischen Verausgabung, das Gefühl, nicht mehr geben zu können, und sich dabei sehr schlecht fühlen.
Oft sind hochbegabte und engagierte Menschen davon betroffen, die sich sehr für ihren Beruf einsetzen. Frauen, die versuchen, „es immer allen recht zu machen“. Es ist auch auffällig, dass Menschen in Pflege-, Gesundheits- sowie Sozialberufen oft davon betroffen sind, genauso wie LeistungssportlerInnen, PolitikerInnen, Menschen aus kreativen Berufsgruppen, DienstleisterInnen mit KundInnenkontakt und großer Verantwortung. Es betrifft PolizistInnen wie FriseurInnen, ÄrztInnen wie ManagerInnen u.v.m.
Eines ist allen gemeinsam: Die emotionale, körperliche und geistige Erschöpfung und dass die ganz speziellen persönlichen Grenzen jener Menschen überschritten wurden.
Das Burn out-Syndrom hat immer mehrere Ursachen und entsteht – innerhalb eines längeren Zeitraumes – in Phasen.
Meist leistet man zuerst sehr viel, ist enthusiastisch und hat viele Ideen, aber auch hohe Erwartungen. Bald muss man erkennen, dass man nicht alles erreichen und bewirken kann, was man sich vorgestellt hat. Obwohl man sich so sehr anstrengt und oft dabei seine eigenen Bedürfnisse hinten anstellt, bleiben möglicherweise die angemessene Anerkennung und das Lob aus. Frustration, Kränkung und Beeinträchtigungen des Selbstwerts sind die Folge. Ein Gefühl der Machtlosigkeit macht sich breit. Bald treten Kommunikationsschwierigkeiten durch Verdrängung, Interessenslosigkeit anderen gegenüber und Rückzug ein. Leistungsabfall und Erschöpfungszustände folgen. Der Verlust des Gefühls für die eigene Persönlichkeit, Ängste und eine innere Leere breiten sich aus. Hoffnungslosigkeit wird zur Depression, psychosomatische Störungen werden zu – manchmal lebensbedrohlichen – Funktionsstörungen. Herz-Kreislaufsystem, Immunsystem, Magen-Darmtrakt etc. sind davon betroffen. Verzweiflung und Selbsthass können bis zur Selbstmordgefahr führen.
Stress betrifft uns alle.
Weniger drastische, doch genauso auf Dauer belastende Auswirkungen von Stress sind, sich z.B. nach der Arbeit nicht entspannen zu können. Dieser Stress betrifft gut ein Drittel aller Arbeitnehmer, da sie hohen Leistungsanforderungen oft unter nicht guten Bedingungen ausgesetzt sind. Aber auch Unterforderung stresst, die im Extremfall z.B. langzeitarbeitslose Menschen oder hochbegabte Kinder betrifft.
Mütter, die einerseits durch ihre vielfältigen Aufgaben in der Familie und möglicherweise auch noch Arbeitswelt überfordert sein können, denen jedoch andererseits die Zeit und Entspannung für sich selbst fehlt, um weiterhin die Kraft und Energie dafür einsetzen zu können.
StudentInnen, die nebenbei arbeiten müssen und permanent unter Prüfungsdruck stehen. Menschen die Rollenkonflikten oder Mobbing in Büros oder Firmen ausgesetzt sind. Menschen mit Beziehungskonflikten am Arbeitsplatz und im Privatleben.
Die Liste ließe sich endlos fortsetzen.
Daraus können Ängste (Prüfungsangst, Auftrittsangst, Präsentationsangst, soziale Ängste,…) Selbstwertprobleme, Kummer, Niedergeschlagenheit, Depressionen, Süchte, Nervosität, Unruhe, Leistungsblockaden, Frustrationen, Ärger, Kontaktschwierigkeiten, Konflikte, Kommunikationsschwierigkeiten,
Orientierungslosigkeit, Energielosigkeit, Entwicklungsstörungen bei Kindern und Jugendlichen, Krankheitsbilder, bei denen Anspannung oder Angst eine Rolle spielen sowie zahlreiche Schmerzzustände, psychosomatische Beschwerden und viele andere Belastungen und Störungen unseres inneren Gleichgewichts entstehen.
Es ist immer wieder wichtig zu betonen, dass für jeden einzelnen Menschen ein Stressauslöser nicht der Gleiche sein muss, wie für einen anderen. Denn oft werden Menschen, die ihre Belastungen sogar kommunizieren, nicht ernst genommen, weil es z.B. die ArbeitgeberIn , die PartnerIn oder die Familie nicht so empfindet. Das führt bis hin zu Diffamierungen, wie „so schlimm ist es doch gar nicht, reiß dich mal zusammen, ich muss doch auch dies und jenes tun….“ etc. und noch erniedrigenderen Aussagen. Das ist besonders frustrierend und beschämend für die Betroffenen und schädigt ihr angeschlagenes Selbstwertgefühl und Gleichgewicht um ein Vielfaches mehr. Zudem traut man sich danach kaum mehr aktiv Hilfe zu suchen und der innerliche und äußerliche Rückzug beginnt, was immer ein Alarmzeichen für die Umgebung sein sollte.
Nicht ernst genommen zu werden mit seinen Problemen, Anliegen und Bedürfnissen, ist – meiner Meinung und Erfahrung nach – eine der schlimmsten Formen der sozialen und emotionalen Zurückweisung, was meistens zu noch größeren Schwierigkeiten und Frustrationen führt.
Tun Sie etwas gegen Ihren Stress und damit etwas für sich selbst!
- „Wenn Sie es eilig haben, gehen Sie langsamer.“ (Buch Zitat…) Versuchen Sie, mehrere Ruhepausen in den Alltag zu integrieren. Schon einige Minuten, die Sie wirklich entspannen, tun Ihnen gut. Dadurch regenerieren Sie Ihren Geist und Körper.
- Richtiges Zeitmanagement. Schreiben Sie sich zu Wochenbeginn bzw. zum Wochenende auf, was Sie alles zu erledigen haben und wollen. Planen Sie auch Ihre Freizeitaktivitäten und Ruhepausen genau mit ein.
Machen Sie sich für jeden Tag einen Zeitplan. Planen Sie großzügig. Meist braucht man länger als geplant.
- Effizienter Arbeiten. Haben Sie das Gefühl, es ist ein riesiger Berg Arbeit wartet auf Sie? Der Gedanke daran überfordert sie, sodass Sie erst gar nicht beginnen wollen. Schieben Sie Unerledigtes immer wieder auf, weil Sie nicht wissen, wie und womit Sie überhaupt beginnen sollen?
Planen Sie diese Herausforderung in kleinen, überschaubaren Schritten. Was ist das Ziel? Was ist das Wichtigste zuerst, was muss ich gleich tun, damit ich darauf aufbauend weiterarbeiten kann?
- Erkennen Sie Ihre ganz persönlichen Stressquellen! Was Sie stresst, ist für jemand anderen vielleicht kein Problem. Und umgekehrt.
Sie bügeln nicht gerne? Ihr Partner wäscht nicht gerne das Auto? Tauschen Sie die Rollen! Sprechen Sie miteinander, was jedem leicht fällt und was nicht. Dinge, die keiner gerne macht, werden abwechselnd erledigt.
- Haben Sie diese Möglichkeit nicht, gehen Sie die Dinge mal anders an!
Machen Sie es sich gemütlich, bevor Sie mit der Arbeit beginnen. Legen Sie sich Sachen zurecht, die Sie sich in den Pausen gönnen wollen. Nehmen Sie sich Zeit für diese Arbeit. Wenn die Nerven trotzdem durchbrennen, lassen Sie Ihre Gefühle auch raus. Manchmal muss man danach über sich selbst und die Situation lachen. Und überlegen Sie sich eine Belohnung, wenn Sie alles geschafft haben: Wieder mal ins Kino, gut Essen gehen oder ein Stündchen einfach nichts tun,…
Ein guter Ausgleich zu Stress ist Bewegung. Die aufgestauten Energien können so abgebaut werden. Obwohl man in Stresszeiten meistens müder ist, hilft dies, sich wieder frischer und ausgeglichener zu fühlen. Man spürt seinen Körper wieder!
- Machen Sie im richtigen Maße die Sportart, die Ihnen gefällt. Egal ob Tennis, Joggen, Schwimmen oder Wandern.
- Besuchen Sie Kurse wie Qi Gong, Feldenkrais oder Yoga. Diese Formen der Bewegung bringen Ihre Energien wieder in die richtige Balance.
Neben diesen aktiven körperlichen Betätigungen, gibt es viele passive Methoden, um Verspannungen und Stress abbauen zu können.
- Lassen Sie sich berühren! Mit Massage, Shiatsu und Methoden wie Klangtherapie können Sie optimal Körper und Geist entspannen. Krankheitsbilder wie Rückenschmerzen und schmerzhafte Verspannungen im Nackenbereich sowie innere Verspannungen lösen sich nach und nach auf.
- Entspannungstechniken sind sinnvolle Maßnahmen Progressive Muskelentspannung, Autogenes Training oder Meditation. Sie lernen dadurch auf ihre körperlich-seelische Entspannung selbst Einfluss zu nehmen. Ihre Ausgeglichenheit und Leistungsfähigkeit wird dadurch positiv beeinflusst.
Gesunde Ernährung ist heute ein Thema, wie kein anderes. Meist denkt man dabei an weniger genussvolles Essen oder quälende Diäten.
- Die Ernährungsberatung nach Traditioneller Chinesischen Medizin ist dazu geeignet , Harmonie im Körper aufzubauen, um ein ausgewogenes Säure-Basen-Milieu aufrechtzuerhalten, welches unsere Gesundheit und das Wohlbefinden fördert und erhält. Nicht Diäten, sondern individuelle ausgewogene Ernährung ist Maßstab. Genuss ist erlaubt.
Im geistig/seelischen Bereich sollten Sie sich ebenfalls einen Ausgleich schaffen!
- Freunde und Freundinnen, die Ihnen zuhören und Sie unterstützen sind hilfreicher, als solche, die ungefragt ständig gute Ratschläge geben!
- Holen Sie sich konkrete und professionelle Hilfe, wo Sie selbst nicht weiterkönnen! Jeder Mensch macht Phasen im Leben durch, die stressreich und krisenanfällig sind. Meistens sind es neue Veränderungen oder alte Gewohnheiten, die einem zu schaffen machen.
- Es ist wichtig in Krisenzeiten oder bei Problemen und Belastungen, sich mit seinen Zielen und Wertvorstellungen auseinanderzusetzen. Was will ich verändern? Was ist mir wirklich wichtig? Welchen Prioritäten im Leben will ich folgen? Durch den „richtigen“ Weg, den man geht, entwickelt sich auch mehr Selbstvertrauen dazu und zu sich selbst. Das Leben wird leichter und sinnvoller. Professionelle Unterstützung hilft Ihnen dabei, dass Sie Ihre eigenen Ressourcen (wieder) selbstverantwortlich und selbstbestimmt wahrnehmen und leben können. Je nach Bedürfnis und individuellem Problem, gibt es verschiedene Methoden, die angeboten werden.
Sonderbeilage August 2008
Maga. Eva Tiefenböck
Klin.- u. Gesundheitspsychologin,
Mal- u. Gestaltungstherapeutin

One Comment, Kommentar oder Ping
Artikel “STRESS und BURN OUT…”